Bezirksverband Mecklenburg


Herzlich willkommen auf der Internetseite des Bezirksverbandes Mecklenburg.
Unsere Seite befindet sich weiterhin im Aufbau und wird ständig erweitert.
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Rentensprechstunden der IG Bauen-Agrar-Umwelt, BV Mecklenburg

Terminvergabe für telefonische Beratungen unter Telefon 069 95737 643
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22. Januar 2021

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5. Januar 2021

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30. November 2020

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Das wunderschöne Foto mit den Zeilen dazu stammen wieder von Beate Schöne.
Super!

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26. November 2020

Klare Perspektive: Baubeschäftigte bekommen in den kommenden Monaten mehr Geld.
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Ergebnis nach Schlichtung im Tarifkonflikt
Lohn-Plus und Corona-Prämie für Bauarbeiter

Mehr Geld am Bau: Die Löhne steigen für Bauarbeiter um insgesamt 2,7 Prozent. Das teilt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Darüber hinaus gibt es mit der November-Abrechnung eine steuerfreie „Corona-Prämie“ von 500 Euro. Azubis erhalten 250 Euro. In einer ersten Stufe waren die Löhne bereits im Oktober um 0,5 Prozent gestiegen. Zum Jahreswechsel folgt ein Plus von 2,2 Prozent. Nach Angaben der Arbeitsagentur beschäftigt das Bauhauptgewerbe im Bereich unseres Bezirksverbandes aktuell 110.630 Menschen.

IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin spricht von einem „Tarifabschluss, der Perspektive bringt, denn in der Tarifrunde hatten die Arbeitgeber über Monate eine Blockadehaltung an den Tag gelegt, die am Ende durchbrochen werden konnte“. Der Präsident des Bundessozialgerichts hatte in dem Konflikt als Schlichter vermittelt.

Die IG BAU Mecklenburg appelliert nun an die Beschäftigten in der Region, einen Lohn- Check zu machen. Neben der „Corona-Prämie“ im November sei das Plus von 0,5 Prozent bereits mit der Oktober-Abrechnung fällig. Anspruch auf die tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Betrieb Mitglied im Arbeitgeberverband ist. Bei Problemen oder Fragen können sich Beschäftigte an die IG BAU vor Ort wenden. Auch Auszubildende sollen ihre Lohn-Abrechnung prüfen, rät die Gewerkschaft. Ihre Vergü- tungen steigen um 40 Euro im ersten, 30 Euro im zweiten und 20 Euro im dritten Jahr.

Carsten Burckhardt, Verhandlungsführer auf Gewerkschaftsseite, verweist zudem auf die geplante Entschädigung der sogenannten Wegezeiten: „Über die lange, meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle wird bis zum Juni durch die Tarifpartner unter Beteiligung des Schlichters weiter verhandelt. Dabei sollen Vorschläge für eine Entschädigung entstehen, die sich nach konkreten Strecken und echten Fahrzeiten bemisst.“

Eine Umfrage im Auftrag der Gewerkschaft hatte ergeben, dass Baubeschäftigte für die einfache Fahrt zu ihrem Einsatzort durchschnittlich 64 Kilometer zurücklegen. Zum Vergleich: In der gesamten Wirtschaft sind lediglich fünf Prozent aller Arbeitnehme- rinnen und Arbeitnehmer mehr als 50 Kilometer täglich für den Weg zur Arbeit unterwegs.
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Text und Fotos sind von Beate Schön. Vielen Dank!
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20. November 2020

Maler und Lackierer sind auch in Pandemiezeiten stark gefragt. Jetzt sollen sie mehr Geld bekommen, fordert die IG BAU.
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IG BAU kritisiert „Minimal-Angebot“ der Arbeitgeber
Mehr Geld für Maler und Lackierer gefordert

Maler sollen mehr Geld einstreichen: Angesichts der trotz Corona-Pandemie guten Auftragslage im Maler- und Lackiererhandwerk fordert die IG BAU ein Lohn-Plus für die
rund 1.930 Beschäftigten der Branche im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes. „Die Bauwirtschaft brummt selbst in der Krise. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt sollen die Handwerker einen fairen Anteil an den guten Geschäften erhalten“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde eine Lohnerhöhung von 5,4 Prozent.

Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch nur ein „Minimal-Angebot“ von 0,8 Prozent vorgelegt, kritisiert IG BAU-Verhandlungsführer Carsten Burckhardt. „Das ist ein Schlag ins Gesicht der Beschäftigten, die kein Homeoffice machen können und täglich auf der Baustelle unter erschwerten Corona-Bedingungen die Knochen hinhalten.“ 2020 sei – trotz Pandemie – ein sehr erfolgreiches Jahr für die Branche. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stieg der Umsatz im Maler- und Lackiererhandwerk im zweiten Quartal des Jahres um 15 Prozent gegenüber dem Vorquartal.

Auch die Auftragslage für die nächsten Monate ist nach Beobachtung der IG BAU überaus robust. „Eine echte Wertschätzung der Beschäftigten sieht anders aus“, so Bezirksvorsitzender Jörg Reppin mit Blick auf das Angebot der Arbeitgeber. Daran ändere auch die vorgeschlagene Corona-Prämie nichts, die bei lediglich 70 Euro liegen soll. Die Gewerkschaft ruft die Arbeitgeber dazu auf, bei der nächsten Tarifverhandlung ein Angebot vorzulegen, das der Wirtschaftslage in der Branche entspricht.
Am 1. Dezember gehen die Verhandlungen in die dritte Runde. Weitere Infos bekommen Beschäftigte bei der IG BAU-Service-Hotline unter 0391 / 4085 222.
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30. Oktober 2020

Der neue Vorstand Ute, Sybille, Beate, Ingrid (v.l.n.r.)

Kräuter-Fee Mandy beim Erhitzen der Mixtur

Alles Natur mit einem geheimnisvollen Elxier

Gemütliche Kaffeerunde zwischendurch
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Auch die Fotos sind von Beate Schöne
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30. Oktober 2020

Reinigungskraft im Krankenhaus: Wer in Pandemie-Zeiten für Sauberkeit und Hygiene sorgt, macht einen unverzichtbaren Job, sagt die IG BAU und fordert mehr Geld für die Beschäftigten.

IG BAU fordert mehr Geld für 7.230 Beschäftigte
Trotz Mehrbelastung durch Corona: Reinigungskräfte fürchten um Lohn-Plus

Sie halten Krankenhäuser und Pflegeheime sauber, reinigen Schulen, desinfizieren Behörden und Büros: Die rund 7.230 Reinigungskräfte im Bereich unseres Bezirks- verbandes haben durch die Corona-Pandemie besonders viel zu tun. Doch trotz gestiegener Belastungen könnte ihnen eine spürbare Lohnerhöhung verwehrt bleiben, warnt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: In der laufenden Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk haben die Arbeitgeber bislang „kein akzeptables Angebot“ vorgelegt, so die Gewerkschaft.

„Wenn nun die Infektionszahlen wieder steigen, setzen sich gerade auch Reinigungs- kräfte einer erhöhten Ansteckungsgefahr aus. Ihre Arbeit ist dabei unverzichtbar“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Für ihren Einsatz hätten sie mehr Anerkennung verdient. Geht es jedoch nach den Arbeitgebern, soll ab kommen- dem Jahr der dann geltende Einstiegsverdienst von 10,80 Euro pro Stunde um lediglich 20 Cent auf elf Euro angehoben werden. Das liefe für die Beschäftigten fast auf eine Nullrunde hinaus.

Die Gewerkschaft fordert ein Plus von 1,20 Euro pro Stunde in allen Lohngruppen. Außerdem soll es erstmals ein verpflichtendes Weihnachtsgeld in der Gebäude- reinigung geben. „Nur wenn die Einkommen deutlich steigen, können vor allem die vielen Frauen, die meist in Teilzeit arbeiten, der Armutsfalle entgehen“, so Jörg Reppin.

Nach einer Studie der Ruhr-Universität Bochum im Auftrag des Reinigungsunter- nehmens Piepenbrock verdient ein Großteil der Beschäftigten der Branche unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle. Demnach müssen knapp 14 Prozent aller Minijobber und elf Prozent aller Teilzeitbeschäftigten ihr Einkommen durch Hartz-IV aufstocken. Laut Unternehmensangaben stiegen die Umsätze in der Gebäudereinigung, der größten deutschen Handwerkssparte, zwischen 2014 und 2019 um 32 Prozent auf zuletzt 19,6 Milliarden Euro.

Die Tarifverhandlungen zwischen der IG BAU und dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) gehen am 3. November in Köln weiter. Es ist bereits die vierte Runde. Die Unternehmen sollten jetzt ein solides Lohn-Angebot vorlegen. Ein wachsender Unmut unter Reinigungskräften ist kein guter Begleiter in der Corona-Krise.

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08. Oktober 2020

Schöner Beruf, aber oft schlecht bezahlt: In der Floristik müssen sich viele Beschäftigte mit Mini-Löhnen begnügen, die bei weitem nicht zum Familienunterhalt reichen, kritisiert die IG BAU.

Arm trotz Arbeit: IG BAU kritisiert Lohn-Drückerei
34.300 Vollzeit-Beschäftigte arbeiten zum Niedriglohn

40 Stunden Arbeit pro Woche und trotzdem bleibt es klamm im Portemonnaie: Aktuell arbeiten sehr viele aller Vollzeit-Beschäftigten im Niedriglohnsektor. Insgesamt rund 34.300 Menschen im Bereich unseres Bezirksverbandes erzielen trotz voller Stunden- zahl ein Einkommen unterhalb der amtlichen Niedriglohnschwelle von derzeit 1.885 Euro brutto im Monat (Wert für Ostdeutschland). Darauf hat die Gewerkschaft IG BAU hingewiesen. Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion im Bundestag hervor.

„Dass selbst eine Vollzeitstelle häufig nicht ausreicht, um finanziell halbwegs abge- sichert zu sein, ist alarmierend“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. In der Region zählten unter anderem die Landwirtschaft, die Gebäude- reinigung und die Floristik zu den Branchen, in denen besonders wenig gezahlt werde. Grund dafür sei auch die schwindende Tarifbindung. Je mehr Firmen aus Tarifverträgen aussteigen, desto schlechtere Karten haben die Beschäftigten. Es droht eine immer tiefere Spaltung des Arbeitsmarktes. Diese werde durch die Corona-Pandemie teils verschärft: Beschäftigte im Handwerk könnten nur selten Homeoffice machen. Wegen hoher Mieten in den Städten müssten sie zudem oft weite Pendelwege in Kauf nehmen.

Der Gewerkschafter ruft die Unternehmen in der Stadt dazu auf, sich zu Mitbestimmung und Tarifautonomie zu bekennen: „Die Sozialpartnerschaft ist ein Erfolgsmodell, das den Beschäftigten – und den Betrieben – über Jahrzehnte wachsenden Wohlstand beschert hat. Sie darf nicht unter die Räder kommen.“ Nach Untersuchungen der Hans Böckler- Stiftung profitieren davon auch die Firmen. In tarifgebundenen Unternehmen steige die Produktivität, Mitarbeiter seien motivierter.

„Aber auch die Politik ist am Zug. Sie sollte mehr für die Tarifbindung tun“, erklärt Jörg Reppin und nennt das Beispiel des Maler- und Lackiererhandwerks: Dort haben Gesellen Anspruch auf einen tariflichen Mindestlohn von 13,50 Euro pro Stunde. Diese Lohnuntergrenze wurde von der Politik für die ganze Branche zur Pflicht gemacht. Zum Vergleich: Der gesetzliche Mindestlohn liegt aktuell bei 9,35 Euro pro Stunde.

„Klar ist aber auch: Je mehr Menschen sich in den Gewerkschaften engagieren, desto mehr lässt sich gegenüber den Arbeitgebern herausholen“, so Jörg Reppin.

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16. September 2020

Auch in Corona-Zeiten viel zu tun: Dachdecker sollen mehr Geld für ihre Arbeit bekommen, fordert die IG BAU. Die Auftragsbücher der Firmen seien voll, die Wartezeiten für Handwerker lang.
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Trotz Corona volle Auftragsbücher
Mehr Geld für Dachdecker gefordert

Krisenfestes Handwerk: Die rund 1.300 Dachdecker im Bereich unseres Bezirksver- bandes haben während der Pandemie voll durchgearbeitet. Jetzt sollen sie an der guten Wirtschaftslage der Branche beteiligt werden, fordert die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). „Die Auftragsbücher im Dachdeckerhandwerk sind voll, die Wartezeiten für Kunden lang. Für die Beschäftigten muss sich die körperlich anstrengende Arbeit auch im Geldbeutel bemerkbar machen“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Die Gewerkschaft verlangt in der laufenden Tarifrunde ein Lohn-Plus von 4,8 Prozent, 100 Euro monatlich mehr für Auszubildende sowie die Sicherung der Zusatzrente in der jetzigen Höhe.


Bislang hätten die Arbeitgeber jedoch kein Angebot vorgelegt, kritisiert Carsten Burckhardt vom IG BAU-Bundesvorstand, der die Verhandlungen führt: Geht es nach den Unternehmen, sollen sich die Beschäftigten mit einer Nullrunde begnügen. Das ist eine Unverschämtheit – ebenso wie die Forderung nach Einschnitten bei der tariflichen Zusatzrente. Nur die allerwenigsten Dachdecker halten bis zum gesetzlichen Renten- alter durch. Und dann liegen die Bezüge oft deutlich unter 1.000 Euro. Deshalb ist eine Extra-Rente so wichtig. Hier darf den Beschäftigten nicht in die Tasche gegriffen werden – weder bei den künftigen Rentnern noch bei denen, die heute schon im Ruhestand sind.

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes stiegen die Umsätze in der Dachdecke- rei und Bauspenglerei in der ersten, von der Pandemie geprägten Hälfte des Jahres um 6,7 Prozent. Die IG BAU ruft den Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks dazu auf, nun ein akzeptables Lohn-Angebot vorzulegen. Die Zusatzrente dürfe nicht angetastet werden. Die Verhandlungen werden am 7. Oktober in Frankfurt am Main fortgesetzt.
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02. September 2020

Wichtiger denn je: Ohne die Reinigungskräfte als Hygiene-Experten sei die Bewältigung der Corona-Krise kaum denkbar, so die Gewerkschaft IG BAU.
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7.230 Beschäftigte sollen profitieren
„Sauberkeit rettet Leben“: Mehr Geld für Reinigungskräfte gefordert

Hygiene-Garanten in der Pandemie: Die rund 7.230 Reinigungskräfte im Bereich unseres Bezirksverbandes sollen mehr Geld bekommen. Das fordert die Industrie- gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Durch Corona werde deutlich, wie sehr es auf die oft unsichtbare Arbeit von Gebäudereinigerinnen ankomme. „Ohne ihren Einsatz in Krankenhäusern, Pflegeheimen und Supermärkten würde die Gesellschaft kaum so glimpflich durch die Krise kommen. Letztlich rettet Sauberkeit Leben“, so Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg.

Die Arbeitsbelastung der Reinigungskräfte habe pandemiebedingt stark zugenommen. „Um die neuen Hygienevorschriften einzuhalten, muss noch häufiger gereinigt werden. Etwa in Schulen soll jede Klinke mehrfach am Tag desinfiziert werden“, erklärt Jörg Reppin. Trotz der zusätzlichen Aufgaben sei jedoch meist kein weiteres Personal eingestellt worden. Auch Bonus-Zahlungen habe es nicht gegeben – „obwohl die Beschäftigten täglich einem erhöhten Infektionsrisiko ausgesetzt sind“.

In der laufenden Lohn-Tarifrunde für das Gebäudereiniger-Handwerk fordert die IG BAU ein Plus von 1,20 Euro pro Stunde für die zwei Mindestlöhne der Branche. Damit erhöhe sich der Einstiegsverdienst auf zwölf Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger kämen auf 15,30 Euro. Auszubildende sollen 100 Euro mehr pro Monat erhalten. Außerdem drängt die Gewerkschaft auf den Startschuss für das bereits im vergangenen Jahr geforderte Weihnachtsgeld in Höhe von 80 Stundenlöhnen.

Die IG BAU ruft die Arbeitgeber auf, in der nächsten Tarifverhandlung ein „akzeptables Angebot“ vorzulegen. Die Beschäftigten erwarteten die Anerkennung für ihre unverzicht- bare Arbeit. Hinzu kämen massive Lohneinbußen derer, die über Monate mit dem Kurz- arbeitergeld auskommen mussten. „Nach dieser Durststrecke ist nun jeder zusätzliche Euro wichtig.“

Die Tarifverhandlungen zwischen der IG BAU und dem Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks (BIV) gehen am 3. September in Köln in die zweite Runde.
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19. August 2020

Sicher dir deine Rente!
Online Infoveranstaltung zur Zusatzversorgung in der Landwirtschaft für organisierte und Nicht-Mitglieder aus Mecklenburg-Vorpommern
15. Sept 19 Uhr
Link zur Veranstaltung folgt zeitnah

Arbeitgeberverbände Landwirtschaft (GLFA) kündigten den Zusatzversorgungstarifvertrag zur betrieblichen Altersvorsorge im Tarifgebiet" Ost" zum 31.12.2020.
Keine Zusatzrente mehr für Neueingestellte ab dem 1. Januar 2021!

Wie sicherst du dir deine Ansprüche als Arbeitnehmer oder Arbeitnehmerin?
Wir informieren Dich zu den Rechtsansprüchen und wie weitervorgegangen wird.

(für alle BZV der Region Nord)
Gärtner*innen- und Florist*innen-Treffen 2020 in Güstrow
9.Okt. 17 Uhr - 11. Oktober 14 Uhr ca.

Nachdem Pandemiebedingt das 11. Treffen von Gärtner*innen und Florist*innen in der Region Nord in der ersten Jahreshälfte leider verschoben werden musste. Haben wir einen neuen Termin im Herbst gefunden. Danke für die Unterstützung von ehrenamtlicher Seite mit vor Ort Recherche!
Dieses Mal treffen wir uns im Herzen von Mecklenburg-Vorpommern.

- Einstieg und Diskussion zur Tarifpolitik

- Besuch Wildpark MV

- Naturerlebnis am Inselsee

- U.v.m.

Kosten für Unterkunft, Frühstück und Abendessen sowie die Aktivitäten übernimmt für Organisierte deine IG BAU.
Anmeldung bitte bis zum 20. Sept an sarah-vanessa.witte@igbau.de

Info: Selbstverständlich werden wir uns an die aktuellen Hygienebestimmungen halten und hoffen, nichtdestotrotz auch beim 11. Mal einen unterhaltsamen und schönen Austausch zu haben.

Ich bin erst ab dem 7. Sept wieder erreichbar.
Vielen Dank und bleibt gesund
Sarah


Mit freundlichem Gruß

Sarah Witte
Gewerkschaftssekretärin

Industriegewerkschaft
Bauen-Agrar-Umwelt

Region Nord
Jungestraße 1
20535 Hamburg
Mobil 0160 92100751
sarah-vanessa.witte@igbau.de
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19. August 2020

Azubis auf Baustellen könnten bald zu einer Rarität werden, warnt die IG BAU – wenn sich die Arbeitsbedingungen in der Branche nicht verbessern.
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Viele Ausbildungsplätze unbesetzt
Der Baubranche gehen die Azubis aus

Bauboom trifft auf Nachwuchs-Mangel: Zu Beginn des neuen Ausbildungsjahres sind viele Baufirmen im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes vergeblich auf der Suche nach Azubis. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) unter Berufung auf aktuelle Zahlen der Arbeitsagentur hin. Danach blieben im Juli viele aller Ausbildungsstellen auf dem Bau unbesetzt.

Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg spricht von einem „Alarmsignal“. Wenn es den Firmen nicht gelinge, Schulabgänger für die dringend gebrauchte Arbeit als Maurer,
Straßenbauer oder Baugeräteführer zu finden, dann gerate das Fundament der ganzen Branche ins Wanken. „Aber nur wenn die Arbeitsbedingungen auf Baustellen attraktiver werden, lässt sich das Nachwuchs-Problem lösen“, ist der Gewerkschafter überzeugt.

In der laufenden Tarifrunde fordert die IG BAU deshalb ein monatliches Einkommens- plus von 100 Euro für alle Azubis. Außerdem soll die lange, meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle entschädigt werden, um die Arbeit attraktiv zu halten – auch gegenüber anderen Branchen, in denen weit weniger gependelt wird. „Wer sich bei der Berufswahl
für den Bau entscheidet, der muss auch Familie, Freizeit und Arbeit unter einen Hut bringen können. Aber das klappt für die meisten Berufseinsteiger nur sehr selten“, so Jörg Reppin. Diese Unzufriedenheit spiegele sich auch in einer hohen Abbrecherquote wider. Laut aktuellem Ausbildungs- und Fachkräftereport der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKA-BAU) bringt jeder dritte Azubi die Ausbildung nicht zu Ende.
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02. August 2020

Beamte der Zolleinheit Finanzkontrolle Schwarzarbeit werden auf Baustellen oft fündig.
Die IG BAU fordert ein noch strengeres Vorgehen gegen Lohn-Betrug und illegale Beschäftigung.
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IG BAU: Branche droht Image-Verlust auch in ganz Mecklenburg
Schwarzarbeit und Sozialbetrug am Bau kosten Staat 13 Millionen Euro
Kontrollbilanz des Stralsunder Zolls für 2019 vorgelegt

Wenn billig am Ende teuer wird: Schwarzarbeit, illegale Beschäftigung und Lohn- Prellerei in der Baubranche haben in der Region einen Millionenschaden verursacht. Das teilt die Gewerkschaft IG BAU mit und beruft sich auf eine aktuelle Auswertung des Bundesfinanzministeriums. Danach kontrollierten Beamte des Hauptzollamtes Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 382 Baufirmen und leiteten 249 Ermittlungsverfahren ein. Wegen illegaler Praktiken in der Branche entgingen dem Staat und den Sozial- kassen 13 Millionen Euro.

IG BAU-Bezirkschef Jörg Reppin spricht von einem „erschreckenden Ausmaß krimineller Energie“. Hier stehe das Image einer ganzen Branche auf dem Spiel. Sauber wirtschaftende Firmen dürfen nicht wegschauen, wenn sich Konkurrenten nicht an die Regeln halten. Gerade die Coronakrise hat ja gezeigt, wie wichtig die Bauwirtschaft als Stütze der Konjunktur auch in der Region ist. Nach Angaben des Statistischen Bundes- amtes stiegen die Bau- Umsätze in den ersten fünf Monaten des Jahres trotz Pandemie um rund sieben Prozent.

Das beste Mittel gegen unerlaubte Geschäfte am Bau ist ein fairer Wettbewerb zu fairen Löhnen und Arbeitsbedingungen. Dazu muss sich die ganze Branche bekennen, wenn sie ihren Ruf nicht verspielen will. Die Arbeitgeber hätten in der laufenden Tarifrunde die Chance, die Bauberufe für Fach- und Nachwuchskräfte attraktiver zu machen.

Entscheidend sei aber auch, dass der Zoll schwarze Schafe noch stärker in den Blick nehme. „Es kommt nicht nur auf die Zahl der Kontrollen an, sondern auch auf die Qualität. Hier braucht die Finanzkontrolle Schwarzarbeit mehr Personal“, so Jörg Reppin. Laut Finanzministerium waren beim Hauptzollamt Stralsund zu Jahresbeginn lediglich 175 Planstellen besetzt.

Die Zollstatistik geht auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Bündnis 90/Die Grünen) zurück. Die Arbeitsmarktpolitikerin stellt gegenüber der IG BAU fest: „Schwarzarbeit und Lohn-Betrug sind keine Kavaliersdelikte. Der Zoll muss gestärkt werden, um flächendeckend kontrollieren und wirksam gegen illegale Machenschaften vorgehen zu können – gerade auf dem Bau.“
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Aktiv gegen Demokratiefeindlichkeit, Rechtsextremismus und Diskriminierung im Betrieb.

Und der Link zu unserer Internetseite ist das Bild auf der linken Seite

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20. Juli 2020

Bald allein auf der Baustelle? Baufirmen steuern auf einen verschärften Fachkräfte- mangel zu – wenn die Branche für Beschäftigte nicht attraktiver wird, warnt die IG BAU.
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366 Stellen über 90 Tage lang unbesetzt | IG BAU: Berufe attraktiver machen
Fachkräftemangel wird zur Gefahr für Baubranche

Handwerker gesucht: Der Mangel an Fachkräften könnte für Baufirmen im Bereich unseres Bezirksverbandes den nächsten Jahren zu einem ernsten Problem werden. Davor warnt die IG Bauen- Agrar-Umwelt (IG BAU) und verweist auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach gibt es in den Bauberufen zunehmend Schwierig- keiten, Personal für offene Stellen zu finden. Im vergangenen Jahr blieben 366 Stellen
in der Branche länger als 90 Tage unbesetzt.

„Ob es um den Bau von Wohnungen und Straßen oder die Sanierung von Brücken geht – viele Firmen arbeiten wegen der anziehenden Nachfrage längst am Limit. Und das sogar in Zeiten von Corona. Um die Aufträge zu bewältigen, müssen sie jetzt in die Fachleute von morgen investieren“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Die Branche müsse jedoch deutlich attraktiver werden. Das fange bei einer besseren Bezahlung an. In der laufenden Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe fordert die Gewerkschaft ein kräftiges Lohn-Plus. Außerdem soll die lange, bislang meist unbezahlte Fahrerei zur Baustelle entschädigt werden.

Aktuell erleben wir einen regelrechten Facharbeiter-Schwund. Drei Jahre nach der Ausbildung haben im Schnitt zwei von drei Bauarbeitern ihre Branche verlassen. Der Trend muss unbedingt gestoppt werden. Neben höheren Löhnen und besseren Arbeitsbedingungen komme es dabei auch auf ein gesundes Betriebsklima an. Beschäftigte vermissten häufig Respekt und Anerkennung für ihre Leistung. „Kein Wunder, dass sich mancher da nach einem anderen Beruf umschaut“, so Jörg Reppin.

Wie sehr der Fachkräftebedarf in Zukunft anwachsen könnte, zeigt eine Studie der Sozialkassen des Baugewerbes (SOKA-BAU). Danach dürften in den nächsten zehn Jahren bundesweit 150.000 Bau-Beschäftigte in Rente gehen. Das ist jeder sechste Arbeitnehmer in der Branche.
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15. Juni 2020

Verfahrene Lebenszeit: Bauleute verbringen oft mehrere Stunden täglich im Auto, um zur Arbeit zu kommen – meist unbezahlt. Jetzt will die IG BAU eine Entschädigung der Wegezeiten durchsetzen.
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Bauarbeiter gehören zu Rekord-Pendlern
Wenn Lebenszeit im Auto flöten geht

Sie sitzen morgens um sechs im Auto und sind oft erst abends um acht zu Hause: Ein Großteil der rund 10.600 Bauarbeiter im Gebiet unseres Bezirksverbandes nimmt enorme Pendelstrecken in Kauf – ohne die Zeit für die Fahrerei bezahlt zu bekommen. Darauf weist die Gewerkschaft IG BAU hin. „Bauarbeiter zählen zu den Rekord Pendlern in der Region. Um zur Baustelle zu kommen, haben sie nicht nur besonders weite Wege. Die Einsatzorte ändern sich auch ständig. Darunter leiden Familie, Freunde und Freizeit“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Erstmals soll es nun eine Entschädigung der sogenannten Wegezeiten am Bau geben. Das fordert die Gewerkschaft in der laufenden Tarifrunde, die am 25. Juni in Wiesbaden fortgesetzt wird.

Nach einer aktuellen Untersuchung des Pestel-Instituts legen Bauarbeiter in Deutsch- land im Schnitt 64 Kilometer für die einfache Strecke zur Arbeit zurück. In der repräsen- tativen Umfrage unter 4.800 Bau-Beschäftigten gab jeder Vierte an, mehr als eine Stunde zur Einsatzstelle unterwegs zu sein – plus Rückfahrt. Zum Vergleich: Unter allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern betrifft das nur fünf Prozent.

IG BAU-Bezirkschef Jörg Reppin spricht von „verlorener Lebenszeit“ und fordert die Baufirmen dazu auf, den Einsatz ihrer Mitarbeiter anzuerkennen. „Mobiles Arbeiten gehört natürlich zum Bau dazu. Es wird immer woanders gebaut. Aber dann müssen Bauarbeiter für die Fahrerei immerhin eine Entschädigung bekommen – entweder durch Geld oder Zeit-Guthaben“, so der Gewerkschafter. Damit könne die Bauwirtschaft auch einen wichtigen Beitrag gegen den Fachkräftemangel leisten. „Berufsstarter überlegen sich dreimal, ob sie in einer Branche anfangen, in der sie mehr Zeit im Bulli als zu Hause verbringen.“

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15. Mai 2020

Schwer zu tragen: Bauarbeiter haben auch in der Corona-Krise viel zu tun. Für sie fordert die Gewerkschaft IG BAU jetzt höhere Löhne und die Bezahlung von Fahrzeiten.
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Trotz Corona gute Auftragslage | Bau-Tarifrunde startet
Bau von 3.856 Wohnungen in Mecklenburg genehmigt

Bau bleibt krisenfest: Während die Corona-Pandemie ganze Wirtschaftszweige lahmlegt, ist auf Baustellen weiter viel zu tun. Das zeigt die Bilanz der Baugenehmi- gungen im Bereich unseres Bezirksverbandes: Danach wurde hier im vergangenen Jahr der Bau von genau 3.856 Wohnungen genehmigt, wie die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundes- amts und Erfahrungen in der Baustoffindustrie. „Klar ist: Trotz Corona sind die Auftrags- bücher voll. Die Firmen arbeiten jetzt die Wohnungsbauprojekte vom Ein- bis zum Mehrfamilienhaus ab“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg.

Nun müssten allerdings auch die Beschäftigten davon profitieren. Bauarbeiter sind nicht nur Garanten dafür, dass wir genug Wohnraum haben. Sie leisten in der Krise seit
Wochen einen entscheidenden Beitrag dafür, dass die heimische Wirtschaft nicht völlig abstürzt. Der Bau sei eine wichtige Lokomotive für die Konjunktur – auch bei uns in Mecklenburg. Die IG BAU fordert deshalb in den anstehenden Tarifverhandlungen ein „kräftiges Lohn-Plus“.

Außerdem sollen die Fahrzeiten zur Baustelle entschädigt werden: „Heute hier, morgen da – 70, 80, 90 und mehr Kilometer am Tag sind für Bauarbeiter keine Seltenheit,
sondern eher die Regel. Das sind Zeit und Nerven, die sie auf der Straße lassen“, so Jörg Reppin. Bauleute könnten kein Home-Office machen. Viele säßen täglich zwei oder mehr Stunden im Auto, um auf die Baustelle zu kommen.

Für die vielen gefahrenen Baukilometer und die dabei verlorene Lebenszeit müsse es endlich eine Entschädigung geben. Die Wegezeit sei deshalb für die IG BAU ein zentraler Punkt bei der Tarifrunde für die Baubranche, die am kommenden Dienstag
(19. Mai) beginnt. Wegen der Corona-Krise waren die Verhandlungen zuvor verschoben worden.
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11. Mai 2020

Jeden Morgen früh füttern, aber jetzt selbst auf Diät: Wer in der Landwirtschaft arbeitet, muss künftig um die Zusatzrente fürchten. Davor warnt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU.

Einbußen für Arbeitnehmer in der Agrar-Branche
Beschäftigte in der Landwirtschaft müssen um Zusatzrente bangen

Sie sind bei Wind und Wetter draußen auf dem Feld – bleiben beim Thema Rente aber jetzt im Regen stehen. Für viele Beschäftigte in der Landwirtschaft steht die betriebliche Zusatzrente auf dem Spiel. Davor warnt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). Der Grund: Die Arbeitgeber haben den Tarifvertrag zur betrieblichen Alters- vorsorge zum Jahresende gekündigt. Die Landwirtschaft beschäftigt im Raum unseres Bezirksverbandes nach Angaben der Arbeitsagentur rund 11.290 Menschen.

„Wer Kühe melkt oder Äcker pflügt, hat meist nur ein geringes Einkommen. Um im Alter nicht in die Armut zu rutschen, sind die Beschäftigten dringend auf die Zusatzrente angewiesen“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg ruft die Arbeitgeber dazu auf, die Kündigung zurückzunehmen. Die betriebliche Extra-Rente sei eine „enorm wichtige Säule“ in der Altersvorsorge. Ein Sparen an der Zusatzrente ist ein Sparen am falschen Ende. Denn ohne solche Anreize wird die Suche nach Personal für landwirtschaftliche Betriebe noch schwieriger als bisher. Zwar hätten Gewerkschafts- mitglieder nach aktuellem Stand auch über 2020 hinaus Ansprüche auf den Renten-Tarifvertrag. Die IG BAU fordert jedoch eine verpflichtende Lösung für alle Beschäftigten in der Landwirtschaft.

Die Betriebsrenten werden vom Zusatzversorgungswerk für Arbeitnehmer in der
Land- und Forstwirtschaft (ZLF) organisiert. Für einen Beschäftigten macht die Extra-
Rente nach 40 Beitragsjahren aktuell 52 Euro im Monat aus.

Weitergehende Infos erhalten Beschäftigte in der Landwirtschaft beim
stellvertretenden IG BAU-Regionalleiter Dirk Johne unter 0151 12 56 62 84.

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30. April 2020

Alle Hände voll zu tun: Trotz Corona verzeichnet die Baubranche volle Auftragsbücher und solide Umsätze. Jetzt profitieren auch die Handwerker. Im April ist der Mindestlohn für Maurer & Co. gestiegen.

Mindestlohn in der Baubranche bei 12,55 Euro pro Stunde
Neues Lohn-Minimum für 10.610 Bauarbeiter

Maurer mit mehr Mindestlohn: Für rund 10.610 Bauarbeiter im Bereich unseres Bezirksverbandes gilt eine neue Lohnuntergrenze. Keiner, der in der Branche arbeitet, darf weniger als 12,55 Euro verdienen – 35 Cent mehr als bisher. Das macht ein Plus von rund 60 Euro am Monatsende, wie die IG BAU Mecklenburg mitteilt. Die Gewerk- schaft rät den Beschäftigten deshalb, den letzten Lohnzettel zu prüfen. „Das Plus muss bereits mit der April-Abrechnung auf dem Konto sein. Und alle 1.054 Baufirmen müssen dieses Lohn-Minimum zahlen“, sagt Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Messlatte für gelernte Betonbauer, Zimmerer und Fliesenleger sei jedoch der Tariflohn, so der Gewerkschafter. Der liegt bei aktuell 19,50 Euro pro Stunde. Handwerker sind extrem gefragt – sogar in Zeiten von Corona. Bauarbeiter müssen wissen, was ihre Arbeit wert ist. Jeder hat eine anständige Bezahlung verdient. Gerade in Kleinbetrieben wird das vom Chef schon mal gern vergessen. Anspruch auf den Tariflohn haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied im Arbeitgeberverband ist.

Nach Angaben von Bauindustrie und -handwerk verzeichnete die Branche im ver- gangenen Jahr einen Rekordumsatz von bundesweit knapp 140 Milliarden Euro. Mit einem Plus von vier Prozent gilt die Branche als eine zentrale Säule der Konjunktur – während die gesamte Wirtschaft nur um 0,6 Prozent zulegte. „Hier sollte sich kein Bauarbeiter unter Wert verkaufen“, betont Jörg Reppin.

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27. April 2020

Ein Helm kann auf der Baustelle Leben retten. Doch oft kommt die Sicherheit im Job zu kurz, kritisiert die IG BAU.

Workers’ Memorial Day am 28. April | 1.900 Bau-Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Gedenkminute für verunglückte Arbeitnehmer

Sturz von der Leiter, Ausrutscher mit der Motorsäge, Hantieren mit Asbest: Wer in Rostock auf dem Bau oder in der Landwirtschaft arbeitet, hat ein besonders hohes Risiko, im Job einen Unfall zu haben oder krank zu werden. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Workers’ Memorial Day am 28. April hin – und ruft Beschäftigte in der Stadt zu einer Gedenk- minute auf. „Ob im Home-Office oder auf der Baustelle: Um 12 Uhr sollte am Dienstag jeder kurz die Arbeit beiseitelegen und an die Menschen denken, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind“, so IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Die IG BAU Mecklenburg fordert zugleich stärkere Anstrengungen beim Arbeitsschutz. Jeder Unfall ist einer zu viel. Die Arbeitssicherheit ist keine lästige Pflicht, sondern ein Muss. Daran darf der Chef keinen Cent sparen. In Zeiten von Corona sei dies wichtiger denn je. In der Gebäudereinigung müssten Beschäftigte besonders vor Ansteckungen geschützt werden. Hier seien ausreichend Desinfektionsmittel und Zeit für das gründliche Reinigen nötig.

„Auf dem Bau haben Arbeitgeber dafür zu sorgen, dass die Abstands- und Hygiene- regeln eingehalten werden. Der Mindestabstand von 1,5 Metern – besser gleich eine ganze Zollstocklänge von zwei Metern – ist entscheidend“, betont Jörg Reppin. Außerdem müsse es genug Masken und Schutzhandschuhe geben, ebenso wie Toiletten mit Wasseranschluss zum Händewaschen.

Allerdings gehe auf vielen Baustellen Schnelligkeit allzu oft vor Sicherheit. Nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) kam es in der Branche im vergangenen Jahr zu rund 1.900 Arbeitsunfällen in Mecklenburg-Vorpommern.

Schwerpunkt des Workers’ Memorial Day ist in diesem Jahr Asbest. Ob in der alten Fassade, im Nachtspeicherofen oder im Schuppendach – Asbest ist oft versteckt. Gerade bei Sanierungen alter Gebäude kommt der giftige Stoff dann zum Vorschein. Das ist eine unsichtbare Gefahr für Handwerker.

Wie bei Corona sei auch beim Thema Asbest das Tragen einer Atemschutzmaske unabdingbar. Wer den Stoff heute einatme, könne viele Jahre später Lungenkrebs bekommen, warnt der Gewerkschafter. 33 Neuerkrankungen im Zusammenhang mit Asbest gab es in Mecklenburg-Vorpommern allein im Jahr 2018. Das geht aus Zahlen der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung hervor. Innerhalb von zehn Jahren erkrankten im Bundesland rund 500 Menschen durch den Gefahrstoff.

Der Workers’ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstorbenen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen.

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Bezirksseniorenvorstand

Vorsitzender - Jürgen Riemer,
stellvertretender Vorsitzender - Heinz-Peter Mohn,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Klaus Düsing, Dorothea Loose, Manfred Mertens, Margot Wangemann, Rainer Zilch

von links nach rechts
Margot Wangemann, Rainer Zilch, Jürgen Riemer, Klaus Düsing, Heinz-Peter Mohn, Manfred Mertens, Dorothea Loose

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Unser Bezirksvorstand:

Der neue achtköpfige Bezirksvorstand besteht aus folgenden Mitgliedern (von links nach rechts):
Heinz-Peter Mohn, Jörg Reppin (Vorsitzender), Martin Doliwa, Heinz Kirchschlager (Stellvertreter), Ingrid Vorbeck, Eckhard Nahendorf, Klaus-Peter Tiedemann, Thomas Behnke (verstorben)
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