Bezirksverband Mecklenburg


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Rentensprechstunden im Büro der IG Bauen-Agrar-Umwelt, BV Mecklenburg, August-Bebel-Str. 89, 18055 Rostock

Februar 2020
Dienstag, 25.02.2020, von 13.00 – 15.00 Uhr

März 2020
Dienstag, 24.03.2020, von 13.00 – 15.00 Uhr

Terminvergabe unter Telefon 0381-20382610
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18. Februar 2020

Mehr Geld für 7.200 Beschäftigte
Reinigungskräfte sollen Lohn prüfen
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Lohn-Check für Saubermacher: Die rund 7.200 Reinigungskräfte im Bereich unseres Bezirksverbandes sollen ihre letzte Lohnabrechnung prüfen. Dazu rät die Gebäude- reiniger- Gewerkschaft IG BAU. Der Grund: Zum Januar ist der spezielle Mindestlohn in der Branche auf 10,55 Euro pro Stunde gestiegen – fünf Prozent mehr als bislang. Glas- und Fassadenreiniger kommen auf einen Stundenlohn von 13,50 Euro.

„Zwar ist der höhere Lohn für alle Reinigungsfirmen verpflichtend. Doch es gibt immer wieder Chefs, die das Plus gerne mal vergessen“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Deshalb lohne ein genauer Blick auf die Januar-Abrechnung, die Mitte Februar kommt. Auch die vielen Minijobber in der Branche sollten aufpassen: „Durch die Lohnerhöhung müssen 450-Euro-Kräfte nun zwei Stunden im Monat weniger arbeiten“, so der Gewerkschafter.
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27. Januar 2020

Mehr Geld für die „höchsten Jobs“. Für Dachdecker steigen zum neuen Jahr die Löhne.
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Mindestlohn bei 13,60 Euro pro Stunde | IG BAU: Tariflohn einfordern
Neues Lohn-Minimum für Dachdecker

Mehr Geld für die Arbeit auf dem Dach: Für die 1.270 Dachdecker im Bereich unseres Bezirksverbandes gilt ab sofort ein neues Lohn-Minimum. Der Gesellenmindestlohn für die Branche steigt zum Januar um insgesamt drei Prozent. Damit kommen Dachdecker auf einen Stundenlohn von mindestens 13,60 Euro – am Monatsende macht das rund 70 Euro mehr. Anfang 2021 steigen die Verdienste erneut – auf dann 14,10 Euro pro Stunde. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Mecklenburg mit.

Die Gewerkschaft spricht von einem „wichtigen Signal“ für das Handwerk. „Viele Dach- deckerbetriebe haben mit dem Facharbeitermangel zu kämpfen. Höhere Löhne sind
ein entscheidender Beitrag, um die harte körperliche Arbeit attraktiver zu machen“, so
IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Messlatte für Fachkräfte bleibe aber der Tariflohn. Der liegt aktuell bei 19,12 Euro pro Stunde. „Darunter sollte keiner arbeiten gehen, der sein Fach gelernt hat und Tag für Tag gute Arbeit macht“, sagt Reppin. Anspruch auf die tarifliche Bezahlung haben Gewerkschaftsmitglieder, deren Firma Mitglied in der Dachdeckerinnung ist.

Zum Januar steigt außerdem der Mindestlohn für einfache Hilfsarbeiten. Ungelernte kommen jetzt auf einen Stundenlohn von mindestens 12,40 Euro, so die IG BAU.
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16. Januar 2020

Dämmwolle senkt nicht nur die Heizkosten, sondern auch den CO 2- Ausstoß von Gebäuden. Die IG BAU appelliert an Hausbesitzer, neue Fördermittel für die energetische Sanierung zu nutzen.
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Mecklenburg: 109.500 Gebäude sind älter als 40 Jahre
Ab 2020: Mit neuem Klima-Zuschuss Tausende Altbauten sanieren

Klima-Faktor eigene vier Wände: Für Hausbesitzer im Bereich unseres Bezirksver- bandes lohnt es sich ab 2020 mehr als bislang, in die energetische Gebäudesanierung zu investieren. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hingewiesen. Mit Blick auf den von der Bundesregierung neu eingeführten Steuerbonus für klimafreundliche Umbauten rechnet die Gewerkschaft mit Tausenden zusätzlichen Sanierungen. „Das Potential ist riesig. Aktuell sind hier 109.500 Gebäude älter als 40 Jahre. Viele von ihnen haben eine katastrophale CO 2 -Bilanz“, sagt Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg. Der Gebäudesektor macht mit 117 Millionen Tonnen CO 2 immerhin 14 Prozent der Treibhausemissionen in Deutschland aus.

Vom nicht isolierten Dach bis zu zugigen Fenstern – ein unsaniertes Haus belastet die Umwelt und treibt die Heizkosten nach oben. Mit dem neuen Steuerbonus könnten Eigenheimbesitzer erstmals einen großen Teil ihrer Ausgaben vom Staat zurückbe- kommen. Wer in selbst genutztem Wohneigentum die Wände oder das Dach dämmt, Fenster, Türen oder die Heizung erneuert, kann künftig drei Jahre lang 20 Prozent der Investitionen von der Steuer absetzen. Die maximale Förderung liegt bei 40.000 Euro. Das Gebäude muss dafür mindestens zehn Jahre alt sein.

Die IG BAU sieht in dem Modell eine „wichtige Ergänzung“ zu den bisherigen Pro- grammen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Die Bank vergibt Zuschüsse und günstige Kredite für energetische Sanierungen. 2018 wurde im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes so der umweltfreundliche Umbau von 1.107 Wohneinheiten gefördert. „Hier muss deutlich nachgelegt werden“, fordert Jörg Reppin.

Ohne eine massive Steigerung der Umweltsanierungen seien die CO 2 -Einsparziele im Gebäudebereich nicht zu schaffen. Nach dem Klimaschutzplan der Bundesregierung müssen die Gebäude-Emissionen bis zum Jahr 2030 um 40 Prozent sinken.

Die IG BAU Mecklenburg rät Eigenheimbesitzern, den Antrag auf die neue steuerliche Förderung möglichst rasch zu stellen. „Wichtig ist auch, sich frühzeitig um Handwerker zu kümmern. Dachdecker und Co. haben teils schon jetzt volle Auftragsbücher für 2020.“
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13. Januar 2020

Häuserbauen für 9,35 Euro pro Stunde? – „Nein“, sagt die IG BAU. Das kommt für die Bau-Gewerkschaft nicht in Frage: „Wer den harten Job auf dem Bau macht, hat mehr verdient als einen Niedriglohn.“ Bauindustrie und Bauhandwerk müssen sich jetzt allerdings beeilen, um genau das zu verhindern. „Die Arbeitgeber sind am Zug, höheren Mindestlöhnen auf dem Bau zuzustimmen. Sie sollten keinen ‚Lohn-Kamikaze-Kurs‘ wagen“, warnt die Bau-Gewerkschaft.
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- Arbeitgeber von Handwerk und Industrie müssen Bau-Mindestlöhnen rasch zustimmen
- Bei den 10.500 Bauarbeitern im Bereich unseres Bezirksverbandes droht
10-Euro-Lohn-Lücke
- Handwerk und Bauindustrie in Mecklenburg-Vorpommern sollen Druck auf Bundes-Spitze machen

Zwei Bauarbeiter, die gleiche Arbeit – und trotzdem zwei unterschiedliche Löhne: Gut
10 Euro könnten die Löhne pro Stunde auf den Baustellen bald auseinandergehen. Denn Bauarbeiter, die keinen Tariflohn bekommen, müssen jetzt sogar um ihren Branchen-Mindestlohn bangen. Das teilt die IG BAU Mecklenburg mit. Betroffen davon könnte ein Großteil unserer Bauarbeiter sein.

„Bauhandwerk und Bauindustrie müssen jetzt das tun, was die IG BAU schon gemacht hat: Die Arbeitgeber müssen nämlich einem Schlichterspruch und damit neuen Bau- Mindestlöhnen zustimmen. Passiert das nicht, droht dem Bau schlimmstenfalls der gesetzliche Mindestlohn von 9,35 Euro pro Stunde als unterste Verdienstgrenze. Jetzt hängt alles am seidenen Faden der Arbeitgeber“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Der Schlichterspruch sieht vor, dass der Branchen-Mindestlohn auf dem Bau im Osten ab April steigt – und zwar auf 12,55 Euro. „Dieser Bau-Mindestlohn ist das Lohn-Stoppschild nach unten. Und genau das braucht der Bau ganz dringend. Wenn die Arbeitgeber den neuen Branchen-Mindestlohn allerdings nicht akzeptieren, dann wäre das ein Lockruf an alle Billig-Firmen aus dem In- und Ausland, als Dumping-Konkurrenz auf den Markt zu drängen. Diese Billigheimer würden dann ordentlich arbeitenden und anständig – nämlich den Tariflohn – bezahlenden Unternehmen wirtschaftlich das Handwerk legen“, sagt Jörg Reppin. Der Vorsitzende der IG BAU Mecklenburg warnt die heimischen Bauunternehmen davor, sich hier auf einen „Kamikaze-Kurs“ einzulassen.

Der Countdown dazu laufe bereits: Die Arbeitgeber müssen bis zum kommenden Freitag – also bis zum 17. Januar – grünes Licht für höhere Mindestlöhne auf dem Bau geben. Die IG BAU ruft deshalb „alle anständigen Bauunternehmen auf, im Schulter- schluss mit anderen als ‚starke Mecklenburg-Vorpommern-Kraft‘ klare Signale an den Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und an den Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) zu senden – und zwar für das Akzeptieren der neuen Bau- Mindestlöhne.

„Hier steht viel auf dem Spiel. Nämlich der faire Wettbewerb bei fairer Bezahlung. Der Bau darf nicht zur Niedriglohn-Branche werden. Denn die Folgen für die Beschäfti- gungsentwicklung wären verheerend – und das mitten im Bau-Boom: Selbst Facharbei- ter würden dann abwandern. Vom Niedriglohn-Image der Baubranche und ihrem fehlenden Nachwuchs ganz zu schweigen“, macht Jörg Reppin klar. Gerade jungen Menschen müsse das Signal gegeben werden, dass der Bau eine boomende Branche mit Zukunft sei, in der man was Tolles schaffen, den Erfolg seiner Arbeit sehen und gutes Geld verdienen könne.

Mit dem Tariflohn sei die „Lohnlatte“ fair gelegt. Der Basis-Tariflohn für einen erfahrenen Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer liege derzeit bei 19,50 Euro. „Würden Unterneh- men, die nicht an den Tariflohn gebunden sind, künftig lediglich den gesetzlichen Mindestlohn von derzeit nur 9,35 Euro bezahlen, dann würde das eine krasse Kluft von über 10 Euro beim Stundenlohn bedeuten. Das würde der Bau nicht verkraften. Denn das würde zu Lasten der Unternehmen gehen, die für fairen Wettbewerb und Qualität stehen“, so Jörg Reppin. Dem Bau drohe dann ein regelrechter Preiskampf.

Genau dieser Punkt habe den Präsidenten des Bundessozialgerichts, Prof. Dr. Rainer Schlegel, als Schlichter für das Bauhauptgewerbe offensichtlich bewogen, sich für neue Bau-Mindestlöhne auszusprechen. „Dieser Schlichterspruch ist für alle Seiten – für die IG BAU, die ihm bereits zugestimmt hat, vor allem aber für Bauhandwerk und Bauindustrie – akzeptabel. Zum Wohle der Branche wird’s jetzt Zeit, dass auch die Arbeitgeber ihn akzeptieren“, fordert der Vorsitzende der IG BAU Mecklenburg, Jörg Reppin. Wie es tarifpolitisch dann auf dem Bau weitergeht, darüber werden IG BAU und Bau-Arbeitgeber bereits im Frühjahr verhandeln: Dann steht nämlich die neue Lohn-Tarifrunde an.
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02. Dezember 2019

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Das Foto und der Beitrag sind von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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21.November 2019

Besuche des Zolls auf der Baustelle enden oft mit Ermittlungsverfahren und Bußgeldern. Mit Blick auf das Ausmaß von Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei fordert die IG BAU noch mehr Kontrollen in der Branche.
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IG BAU: Betriebe genauer unter die Lupe nehmen
Stralsunder Zoll kontrollierte 182 Baufirmen im ersten Halbjahr

Schwarzen Schafen das Handwerk legen: Im Kampf gegen illegale Machenschaften auf dem Bau fordert die Gewerkschaft IG BAU mehr Zoll-Kontrollen in Rostock. Obwohl die Zöllner einen Schwerpunkt auf die Branche legten, gerate nur ein kleiner Teil der 969 Baufirmen im Bereich unseres Bezirksverbandes ins Visier der Beamten, kritisiert unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg verweist auf eine aktuelle Statistik der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS). Im gesamten Bereich des Hauptzollamts Stralsund wurden demnach zwischen Januar und Juni 182 Bauunternehmen kontrolliert. Dabei deckten die Beamten einen Schaden von rund 4,9 Millionen Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf. Dies geht aus einer Antwort des Bundes- finanzministeriums auf eine Anfrage der Arbeitsmarktpolitikerin Beate Müller- Gemmeke (Grüne) hervor.

„Das Ausmaß des Steuer- und Sozialbetrugs zeigt, wieviel kriminelle Energie bei einigen Firmen am Werk ist“, betont Gewerkschafter Jörg Reppin. Leidtragende seien nicht
nur geprellte Bauarbeiter und der Staat, sondern auch sauber wirtschaftende Unter- nehmen. Denn wer die Vorschriften umgehe, könne Bauvorhaben weitaus billiger
anbieten als die Konkurrenz. „Hier hilft nur eine höhere Kontrolldichte durch den Zoll. Je größer die Gefahr, bei illegalen Praktiken erwischt zu werden, desto eher werden Firmen die Finger von Dumping-Angeboten lassen – und damit von Schwarzarbeit und Lohn-Drückerei.“ Ein entscheidendes Instrument, um einen fairen Wettbewerb und ein einheitliches Lohngefüge auf dem Bau zu sichern, seien die speziellen Mindestlöhne in der Branche, so die Gewerkschaft. Ihre Einhaltung wird ebenfalls vom Zoll kontrolliert.

Nach Informationen der IG BAU stattete der Stralsunder Zoll im ersten Halbjahr
insgesamt 801 Firmen einen Besuch ab – darunter im Reinigungs-, Transport- und
Gaststättengewerbe. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ging die Zahl der Kontrollen
um 9,1 Prozent zurück.
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04. November 2019

„Gerade in kleinen Handwerksbetrieben liegt einiges im Argen“: Jörg Reppin, Bezirks- vorsitzender der IG BAU Mecklenburg, ruft Beschäftigte in der Region auf, sich bei Problemen an die Gewerkschaft zu wenden.
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IG BAU Mecklenburg informiert über aktuelle Öffnungszeiten
Hilfe für Bauarbeiter und Reinigungskräfte

Offenes Ohr für die Belange von Bauarbeitern & Co.: Wer auf dem Bau, in der Gebäudereinigung oder in der Forst- und Landwirtschaft arbeitet, kann sich bei Problemen im Job an die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt wenden.
Bei der IG BAU Mecklenburg bekommen Beschäftigte außerdem Infos zum
Arbeits- und Gesundheitsschutz, zur beruflichen Fortbildung, ebenso wie
Service-Tipps vom Urlaub bis zur Versicherung.

Das Rostocker Büro der Gewerkschaft ist Dienstag zwischen 9 und 12 Uhr
sowie 13 und 17 Uhr geöffnet und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 16 Uhr
(Telefon: 0381 - 20 38 26 - 0, E-Mail: rostock@igbau.de). In Schwerin ist die IG BAU zusätzlich Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr für Arbeitnehmer da
(Telefon: 069 - 95 73 73 74, E-Mail: schwerin@igbau.de). Termine für die Rechtsbe- ratung können telefonisch vereinbart werden.
Auch Termine außerhalb der Sprechzeiten können telefonisch erfragt werden.

Allein im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes gibt es nach Angaben der Arbeitsagentur 10.600 Bauarbeiter und 7.200 Reinigungskräfte. „Für viele Beschäftigte liegt in diesen Branchen leider noch immer einiges im Argen – gerade in kleinen Betrieben. Hier sollte niemand auf professionellen Rat verzichten“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.
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17. Oktober 2019

Frust im Stau: Immer mehr Beschäftigte haben weite Wege zur Arbeit. Die Gewerk- schaft IG BAU macht für den Trend auch den fehlenden Wohnraum in Groß- und Universitätsstädten verantwortlich.
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Teure Mieten und Job-Wachstum in Städten zwingen viele zum Pendeln
Zahl der Berufspendler auf 231.000 gestiegen

Wenn Lebenszeit im Stau flöten geht: Die Zahl der Berufspendler in Gebiet unseres Bezirksverbandes hat einen neuen Höchststand erreicht. Im vergangenen Jahr kamen rund 231.000 Menschen zum Arbeiten regelmäßig nicht von ihren Wohnorten. Die IG BAU beruft sich dabei auf eine aktuelle Auswertung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

Gewerkschafter Jörg Reppin spricht von einem „alarmierenden Trend“. Eine Hauptur- sache für den Pendel-Boom sei der Mangel an bezahlbaren Wohnungen in den Städten. „Eine wachsende Zahl von Menschen kann sich die hohen Mieten und Immobilienpreise aber gerade dort nicht mehr leisten, wo in den letzten Jahren besonders viele Jobs entstanden sind“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Die Folge seien immer längere Staus und überfüllte Züge.

Strecken von mehr als 50 Kilometern bis zum Arbeitsplatz seien für viele Pendler mittlerweile gang und gäbe. Dabei geht nicht nur wertvolle Zeit für Familie, Freunde und Hobbys verloren. Auch die Umwelt leidet unter der Fahrerei. Nach Angaben des Umweltbundesamtes geht knapp ein Fünftel aller CO 2 - Emmissionen in Deutschland auf das Konto des Verkehrs.

Die IG BAU warnt vor einer Zunahme der Pendlerzahlen, sollte sich das Wohnen noch weiter vom Arbeiten entfernen. Nötig sei eine „drastische Wende“ in der Wohnungs- baupolitik. Die öffentliche Hand muss viel mehr als bisher investieren, um bezahlbaren Wohnraum in den Metropolen und Ballungsräumen zu schaffen. Es fehlen vor allem Wohnungen im sozialen und im bezahlbaren Segment.

Massive Investitionen seien aber auch im Bereich der Verkehrsinfrastruktur unver- zichtbar, um die Pendler zu entlasten. „Vor allem beim Schienen-, Straßen- und
Radwegenetz ist der Nachholbedarf groß“, macht Jörg Reppin deutlich. Einen entscheidenden Beitrag gegen den „Pendel-Frust“ könnten zudem die Firmen leisten – indem sie es ihren Beschäftigten leichter machen, in Gleitzeit oder im Home-Office zu arbeiten.

Die Pendler-Problematik ist Teil eines bundesweiten Trends: Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit pendelten im letzten Jahr 39 Prozent aller sozialversiche- rungspflichtigen Beschäftigten in eine andere Stadt oder einen anderen Kreis zur Arbeit.
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29. September 2019

Jubilarehrungen in unserem Bezirksverband
Am 21.September 2019 fand die Jubilarehrung des Bezirksverbandes Mecklenburg für den Bereich Schwerin und am 28. September 2019 für den Bereich Rostock statt.
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Schwerin:

Von den 102 zur Ehrung geladenen Mitgliedern unserer Gewerkschaft ware
56 Jubilarinnen und Jubilare der Einladung mit ihren Partnern gefolgt.

Durch den Nachmittag moderierte das Mitglied des Bezirksseniorenvorstandes Mecklenburg Koll. Manfred Mertens und die Festrede wurde in alter Tradition vom Vorsitzenden des Seniorenvorstandes Koll. Jürgen Riemer gehalten.

Nach der Übergabe der Präsente an die Geehrten fand die Jubilarveranstalltung bei Kaffee und Kuchen einen würdigen Abschluss.


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Rostock:

Nach den Begrüßungsworten durch unser Mitglied des Bezirksseniorenvorstandes Manfred Scharon hielt der Vorsitzende des Seniorenvorstandes Jürgen Riemer die Festrede. Im Anschluss daran erfolgte die Ehrung für 25-, 40-, 50-, 60-, 65- und 70-jährige Mitgliedschaft durch Jürgen Riemer und den Vorsitzenden des Bezirksvorstandes Jörg Reppin.

Allen Jubilarinnen und Jubilaren besten Dank für ihre Treue zur Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.
Nach der Auszeichnung der Jubilare wurden bei Kaffee und Kuchen interessante Gespräche geführt. Insgesamt war es wieder eine gute und gelungene Auszeichnungsveranstaltung.

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26. September 2019

Die Bezirksseniorenkonferenz des Bezirksverbandes Mecklenburg der IG Bauen-Agrar-Umwelt fand auf Einladung des Bezirksseniorenvorstandes am 18. September 2019 im "Froschkönig" in der Gemeinde Elmenhorst/Lichtenhagen bei Rostock statt.

Anwesend waren hierzu neben den zahlreichen angereisten Gästen auch Mitglieder des erweiterten Bezirksseniorenvorstandes.

In einem Bericht über die Aktivitäten des Bezirksseniorenvorstandes informierte der Vorsitzende Koll. Jürgen Riemer die Anwesenden über die Arbeit in den Jahren 2018 und 2019.

- unter anderem von den Beschlüssen der 4 Vorstandssitzungen 2018

- den Vorbereitungen der Jubilarehrungen 2019 in Schwerin und Rostock

- der aktiven Teilnahme an den Maikundgebungen in Schwerin und Rostock

- des Weihnachtspreisskat am 21.12.2019 im "Froschkönig" in Elmenhorst

Der stellvertretende Regionalleiter Koll. Dirk Johne informierte dann über die nächsten Ziele und Aufgaben der Region Nord und ihrer Bezirksverbände in diesem Jahr.

- die neue Mitglieder-APP der IG BAU

- Tarifauseinandersetzung in der Gebäudereinigung

- Nachwuchsausbildung bei der IG BAU

- Vorbereitung des Gewerkschaftstages der IG BAU 2021 in Kassel

- Leitfaden bezahlbares Wohnen

- Klimawandel im Wald

- u.v.a. interessante Themen

Bei Kaffee und Kuchen sowie einer offenen und positiv kritischen Diskussion gingen die 26 anwesenden Seniorinnen und Senioren nach einer zweistündigen gelungenen Veranstaltung zufrieden nach Hause und freuen sich auf die Seniorenkonferenz im kommenden Jahr.


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24. September 2019

Hat der Chef schon? Will er noch? Oder lässt er die Finger davon? – Die Rede ist von Änderungen in Arbeitsverträgen. Die gibt es gerade zuhauf – und zwar bei Reinigungs- kräften, berichtet die IG BAU. Doch die Gebäudereiniger-Gewerkschaft warnt davor, sich auf Abstriche bei Lohn und Urlaub einzulassen. Um zu erfahren, was die Arbeitge- ber ihren Beschäftigten zumuten, hat die Gewerkschaft jetzt eine Online-Umfrage für Reinigungskräfte gestartet: www.sauberkeit-braucht-zeit.de/umfrage.
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Arbeitgeber wollen Arbeitsverträge ändern | IG BAU: „Drückerei bei Lohn und Urlaub“
Sollen Online-Check zur Arbeit machen: 7.280 Reinigungskräfte in Mecklenburg

Das Votum von Reinigungskräften im Bereich unseres Bezirksverbandes ist gefragt: Die 7.280 Gebäudereinigerinnen und Glasreiniger sollen bei einer bundesweiten Online-Umfrage mitmachen. „Ziel ist es, das Ausmaß von Lohndrückerei und Urlaubskürzung zu ermitteln. In der Branche geht es nämlich gerade hoch her: Viele Reinigungskräfte werden regelrecht dazu gedrängt, geänderte Arbeitsverträge zu unterschreiben“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft hat die Umfrage gestartet, um „schwarze Schafe unter den Arbeitgebern gezielt zu orten“. Davon gebe es nämlich Tag für Tag mehr: Seit
der Kündigung des Rahmentarifvertrages für das Gebäudereiniger-Handwerk durch die Arbeitgeber scheuten viele Unternehmen nicht davor zurück, ihren Beschäftigten die
Arbeitsbedingungen neu zu diktieren. „Die Reinigungskräfte bekommen deutlich weniger Lohn – schon dadurch, dass ihnen die Zuschläge bei Überstunden oder für die Arbeit an Sonn- und Feiertagen teilweise komplett gestrichen werden. Und sie werden mit einem Minimum an Urlaubstagen abgespeist“, sagt der Vorsitzende des IG BAU-Bezirks Mecklenburg. Die Frage, die Jörg Reppin dabei auf den Nägeln brennt: „Wie schlimm ist die Situation?“ Er appelliert daher an die Reinigungskräfte, beim Online- Check zur Arbeit in der Gebäudereinigung mitzumachen:
www.sauberkeit-braucht- zeit.de/umfrage.

Gleichzeitig warnt die IG BAU heimische Reinigungskräfte davor, sich auf Änderungen im Arbeitsvertrag einzulassen. Denn wer im Juli schon in der Branche gearbeitet hat, für den gelten die alten Bedingungen genau so auch weiter – von Zuschlägen für Über- stunden und bei schwerer Arbeit bis zum Urlaub. Der von den Arbeitgebern gekündigte Rahmentarifvertrag sei nämlich allgemeinverbindlich gewesen und wirke deshalb nach. Zudem setze die IG BAU alles daran, bei der nächsten Tarifverhandlungsrunde am 30. September den Arbeitgebern noch einmal deutlich zu machen, dass Sauberkeit ihren Preis habe. „Und dass man Tricksereien mit Arbeitsverträgen nicht macht – schon gar nicht bei Menschen, die ohnehin hart für ihr Geld arbeiten müssen“, so unser Bezirks- vorsitzende Jörg Reppin.
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20. August 2019

Hoch hinaus: Per Fortbildung können es Azubis bis zum Polier oder Bauleiter bringen.
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IG BAU: „Lehre am Bau gut bezahlt“ | Chancen für Flüchtlinge
Baufirmen haben noch freie Ausbildungsplätze

„Bau-Stelle“: Schulabgänger haben weiterhin gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz im Bauhauptgewerbe. Darauf weist die Industriegewerkschaft Bauen- Agrar-Umwelt
(IG BAU) hin. Nach Angaben der Arbeitsagentur sind in ganz Mecklenburg- Vorpommern noch rund 300 Ausbildungsstellen in der Branche zu vergeben.

„Eine Ausbildung zum Maurer, Zimmerer oder Straßenbauer ist nicht nur gut bezahlt, sondern bietet auch solide Job-Perspektiven. Gebaut wird immer“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg geht mit Blick auf fehlenden Wohn- raum in den Großstädten und den Mangel an Sozialwohnungen davon aus, dass Facharbeiter auch in den nächsten Jahren „händeringend“ gebraucht werden. Allein mit Hilfskräften zieht man kein Haus hoch. Auch bei der Sanierung von Straßen, Schienen und Gebäuden bleibe der Bedarf an Spezialisten hoch.

Die Gewerkschaft rät dazu, sich nach einem Ausbildungsplatz in einem tariftreuen Innungsbetrieb umzusehen. Dort stehen Bau-Azubis im Branchenvergleich in puncto
Bezahlung an der Spitze, wie eine Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zeigt. Ein angehender Maurer kommt demnach im ersten Ausbildungsjahr auf 850 Euro pro Monat. Im zweiten Jahr liegen die Vergütungen bei 1.200 Euro, im dritten sind es 1.475 Euro. Nach der Lehre können sich Gesellen fortbilden und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen.

Die Branche bietet dabei auch große Chancen für Geflüchtete. Vom gemeinsamen Berufsschulweg übers Betonieren bis zur Mittagspause – Integration gelingt vor allem im Job“. Nach Angaben der Sozialkassen der Bauwirtschaft (SOKA-BAU) arbeitet bundes- weit jeder fünfte Auszubildende aus einem Flüchtlingsherkunftsland im Baugewerbe.
Weitere Informationen zur Ausbildung auf dem Bau gibt es bei der Arbeitsagentur und bei der Jobbörse der SOKA-BAU unter: www.bau-stellen.de.
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15. August 2019

Lohn-Plus im Garten- und Landschaftsbau: Ab August bekommen die Beschäftigten mehr Geld, so die Handwerksgewerkschaft IG BAU.
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Löhne im Garten- und Landschaftsbau steigen um 6,75 Prozent
1.590 GaLa-Bauer bekommen ab sofort mehr Geld

Sie bauen Spielplätze, pflastern Wege und pflegen Parks: Für ihre Arbeit bekommen die 1.590 Mecklenburger Garten- und Landschaftsbauer jetzt mehr Geld. Ab August steigen die Löhne um 3,5 Prozent. Ein gelernter GaLa-Bauer hat damit am Monatsende rund
95 Euro mehr auf dem Lohnzettel. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit. Im Juli kommenden Jahres gibt es ein weiteres Plus von 3,25 Prozent.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von einem „wichtigen Signal“ für die Branche. „GaLa- Bauer sind bei Wind und Wetter draußen. Vom Erdaushub übers Mähen bis zum
Teichbau – die Arbeit ist nicht ohne“, sagt Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Die jetzt steigenden Löhne machten die Branche deutlich attraktiver.

Dabei profitiert auch der Nachwuchs: Ab August steigen die Vergütungen für Azubis um 35 Euro auf jetzt 900 Euro im ersten, 1.000 Euro im zweiten und 1.100 Euro im dritten Lehrjahr. Im nächsten Sommer kommen noch einmal 40 Euro hinzu.

Positiv bewertet der IG BAU-Bezirkschef insbesondere auch die Angleichung der Ost- an die Westlöhne. Mit dem neuen Tarifvertrag liegt der Verdienst im GaLa-Bau ab
kommendem Jahr in den neuen Bundesländern bei 99 Prozent des Westniveaus.
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12. August 2019

Reinigungskräfte sind auf jeden Euro angewiesen. Jetzt wollen ihnen die Arbeitgeber Zuschläge und Urlaubstage streichen. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU spricht von einem „Schlag ins Gesicht“ der Beschäftigten – und ruft zu einem „heißen Sommer“ in der Branche auf.
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7.280 Beschäftigten drohen massive Einbußen
IG BAU appelliert an Reinigungskräfte: Keine schlechteren Arbeitsverträge unterschreiben

Weniger Urlaubstage, gestrichene Zuschläge, Arbeit auf Abruf: Einem Großteil der rund 7.280 Mecklenburger Reinigungskräfte drohen ab sofort massive Einbußen. Das berichtet die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU – und ruft die Beschäftigten dazu auf, die Einschnitte nicht hinzunehmen. „Aktuell legen viele Chefs ihren Mitarbeitern neue Arbeitsverträge zu deutlich schlechteren Konditionen vor. Die sollte keiner unterschreiben“, warnt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Nach Angaben der Arbeitsagentur arbeiten in MV insgesamt rund 13.000 Menschen in der Gebäude- reinigung.

Sollten die Arbeitgeber bei dieser Praxis bleiben und die anstehenden Tarifverhand- lungen blockieren, dürfte die Reinigungsbranche einen „heißen Sommer“ erleben. Auch könnten dann Schulen, Büros und Krankenhäuser schmutzig bleiben. Die Friedens- pflicht zwischen IG BAU und Arbeitgebern lief Ende Juli aus.

Zum Hintergrund: Der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks hat den Rahmentarifvertrag für die Branche zum 31. Juli gekündigt. Bevor Gewerkschaft und Arbeitgeber am 15. August über einen neuen Vertrag verhandeln, sollen nach Beobachtung der IG BAU in der Zwischenzeit die Standards gedrückt werden. Statt bisher 28 oder 30 Tagen Urlaub sollen Beschäftigte jetzt das gesetzliche Minimum von 20 Tagen hinnehmen. Zuschläge für Überstunden oder besondere Aufgaben wie etwa die OP-Reinigung werden in den neuen Arbeitsverträgen eingekürzt oder ganz gestrichen. Besonders brisant: Geht es nach dem Willen einiger Firmen, dann sollen Beschäftigte, die bislang feste Arbeitszeiten hatten, künftig auf Abruf arbeiten.

Das ist ein Schlag ins Gesicht für alle, die ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen müssen“, kritisiert die IG BAU. Gerade Frauen seien von den Kürzungen betroffen. Eine
Reinigungskraft, die Vollzeit rund 1.300 Euro netto verdiene, habe schon jetzt große Schwierigkeiten, eine bezahlbare Wohnung zu finden. Hinzu kommt: Ein Großteil der Beschäftigten hat nur einen Teilzeit- oder Minijob. Da wird es am Monatsende richtig eng.

Die IG BAU Mecklenburg ruft jetzt die Reinigungsfirmen in der Region auf, sich in ihrem Arbeitgeberverband für die Rückkehr zu den tariflichen Standards einzusetzen. Davon profitiere am Ende die Branche selbst: Denn bleibe es bei der aktuellen Praxis, dann dürften sich nach Einschätzung der IG BAU viele Beschäftigte nun für einen Arbeitgeber entscheiden, der sich an die bisherigen, attraktiveren Bedingungen halte. Das wiederum werde auch den Wettbewerb zwischen „sauber arbeitenden“ Firmen und „Schmutzkon- kurrenten“ verschärfen.

„Aber auch die öffentliche Hand ist gefordert: Städte und Kommunen können die Regeln festlegen, nach denen Schulen, Rathäuser und Ämter gereinigt werden. Klar ist: Zu sauberen Gebäuden gehören auch saubere Arbeitsbedingungen“, so unser Bezirksvor- sitzende Jörg Reppin.

Sollte die schon seit April vergangenen Jahres andauernde Tarifrunde am 15. August erneut keinen Durchbruch bringen, müssen Firmen und Kunden mit Arbeitsnieder- legungen auch im Bereich unseres Bezirksverbandes rechnen.

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27. Juli 2019

Auf Sendung beim NDR...

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Frauen-Power vom Bezirksverband Mecklenburg...

Kaffeetrinken im Funkhaus...

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Der Text und die schönen Fotos sind wieder von Beate Schöne.
Vielen Dank für Deinen tollen Artikel.
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23. Juli 2019

Holz-Einschlag: Gerade werden viele Festmeter Nadelholz aus dem Wald geholt. Denn ein Großteil heimischer Bäume ist wegen Hitze und Trockenheit von Schädlingen befallen.
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Kiefern stark betroffen | „Waldstrategie“ und mehr Forst-Personal gefordert
Wald in Not: IG BAU Mecklenburg warnt vor „Dürre-Stress“ und massiven Schäden

Zu trocken, zu warm, zu viele Schädlinge: Ein Großteil der heimischen Nadelbäume ist nach Einschätzung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Mecklenburg akut bedroht – mit massiven Folgen für die Forstwirtschaft in der Region. „Nach dem Hitze-Jahr 2018 fehlt auch in diesem Sommer bislang der nötige Regen. Gerade Kiefern leiden unter ,Dürre- Stress‘. Die Bäume stehen auf meist sandigen Böden und können kaum Wasservorräte sammeln“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Die aktuelle Lage sei dabei erst der Anfang. Der heimische Wald bekommt den Klimawandel längst zu spüren. Bei Fichten, Kiefern und Tannen geht es langfristig ums Überleben.

Nadelbäume machen die Hälfte der knapp 560.000 Hektar des Waldes in MVP aus. Das geht aus der letzten Bundeswaldinventur hervor. Jeder dritte Baum im Nordosten ist eine Kiefer. Sie ist besonders von der aktuellen Witterung betroffen. Ohne ausreichend Wasser könnten die Bäume kaum Harz bilden, das sie gegen die Schädlinge schütze, erklärt der Gewerkschafter. Wegen der Wärme halte sich der Waldgärtner derzeit etwa vier Generationen lang – statt wie sonst nur zwei. Geschwächte Bäume seien zugleich anfälliger für Stürme. Nach Beobachtung der IG BAU Mecklenburg sind mittlerweile sogar junge Bäume vom Borkenkäfer betroffen, obwohl der Schädling sonst über- wiegend ältere Bäume mit dicker Rinde befalle. Die Ausfälle bei der Holzernte könnten damit in einigen Jahren massiv sein.

Wichtig sei jetzt eine neue „Waldstrategie“, um den Forst vor dem Klimawandel zu schützen. „Wir brauchen eine breite Aufforstung mit den Baumarten, die vor Ort gedeihen. Dabei müssen private Waldbesitzer und staatliche Forsten noch stärker als bisher auf Mischwälder setzen. Eine Kiefer, die neben Buchen und Eichen steht, kommt besser mit Schädlingen zurecht“, so die Gewerkschaft.

Für eine nachhaltige Bewirtschaftung seien aber auch mehr Förster und Waldarbeiter nötig. „Aktuell rächt sich der jahrzehntelange Personalabbau im Forst. Der Waldumbau ist eine Mammutaufgabe, für die man qualifizierte und ordentlich bezahlte Fachkräfte braucht. Sie dürfen in keinem Haushaltsplan fehlen“, fordert die IG BAU. Zugleich warnt die Umwelt-Gewerkschaft vor einem reinen betriebswirtschaftlichen Blick auf die Wälder. Wer nur Gewinninteressen im Sinn hat, setzt eher auf Ein-Baum Kolonien, mit denen sich einfacher Geld verdienen lässt. Aber am Ende kommt die Rechnung von der Natur – nämlich wenn Trockenheit und Schädlinge der Monokultur zusetzen.

Nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums fielen in den deutschen Wäldern im vergangenen Jahr mehr als 32 Millionen Kubikmeter „Kalamitätsholz“ an – das ist Holz von kranken oder beschädigten Bäumen. Zwei Drittel davon gingen auf das Konto des Borkenkäfers, ein Drittel fiel Stürmen zum Opfer.
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11. Juli 2019

Viel zu tun für Bauarbeiter: Die hohe Wohnungsnachfrage hat in den vergangenen Jahren zu einem Boom der Baubranche geführt. Doch im sozialen und bezahlbaren Segment passiert weiterhin zu wenig, kritisiert die IG BAU.
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Gewerkschaft zieht Bilanz für das Baujahr 2018
2.860 neue Wohnungen in Mecklenburg gebaut

Baubilanz für unsern Bezirksverband: Im vergangenen Jahr wurden in insgesamt 2.860 Wohnungen gebaut – darunter 1.351 in Ein- und Zweifamilienhäusern. Hierbei investierten Bauherren 381 Millionen Euro, wie die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU Mecklenburg beruft sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes.

IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin sieht beim Neubau „deutlich Luft nach oben“. Entscheidend sei, was gebaut werde: „Die Wohnungen müssen zum Portemonnaie und zur Lohntüte der Menschen passen. Es kommt darauf an, vor allem bezahlbare Wohnungen und Sozialwohnungen zu bauen.“ Dazu sei es dringend erforderlich, die steuerliche Abschreibung (AfA) im Mietwohnungsbau dauerhaft von derzeit zwei auf drei Prozent zu erhöhen. Darüber hinaus brauche der soziale Wohnungsbau eine Förderung von mindestens sechs Milliarden Euro pro Jahr durch Bund und Länder – und das kontinuierlich für die nächsten Jahre. In diesem Jahr unterstütze der Bund den Bau von Sozialmietwohnungen mit lediglich 1,5 Milliarden Euro, ab 2020 werden die Mittel sogar auf eine Milliarde abgesenkt. Zudem fallen pro Jahr rund 80.000 Sozialwohnungen aus der befristeten Mietpreisbindung heraus – deutlich mehr als in den letzten Jahren neu gebaut wurden.

„Der Bau braucht eine Perspektive. Und die bekommt er durch eine dauerhaft wirksame und verlässliche Förderung. Nur dann werden in der gesamten Prozesskette – von der Baustoffherstellung bis zur Verarbeitung auf dem Bau – die dringend notwendigen Kapazitäten ausgebaut. Und das bedeutet zusätzliche Fachkräfte und sichere Arbeits- plätze, zusätzliche Produktionsstraßen und Baumaschinen“, sagt Bezirkschef Jörg Reppin. Die Baubranche müsse die Gewissheit haben, dass alles, worin sie heute investiert, auch in fünf und zehn Jahren noch gebraucht werde.

Genau diese Signale fehlten allerdings in der aktuellen Wohnungsbaupolitik: So schaffe etwa das zeitlich begrenzte Baukindergeld keine nachhaltigen Impulse. Statt in den Neubau fließe die Förderung hier oft in den Kauf von alten Gebäuden.

Es ist fatal, die Wohnungsbaupolitik von Wahl zu Wahl zu planen, statt verlässliche und wirksame Rahmenbedingungen zu schaffen. Immerhin ist der Wohnungsbau bei
wachsender Bevölkerung unverzichtbar und ein wichtiger Motor der Binnenkonjunktur. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts wurden im vergangenen Jahr bundesweit rund 285.000 Wohnungen gebaut. „Damit hinkt die Große Koalition ihrem Ziel, pro Jahr 375.000 neue Wohnungen zu schaffen, deutlich hinterher“, so die IG BAU.
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24. Juni 2019

Auf dem Foto die ehrenamtlichen Vertreter*innen aus MV und SH
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Der Text und das Foto sind von unserer Kollegin Sarah-Vanessa Witte, Gewerkschaftssekretärin in Ausbildung
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31. Mai 2019

„Keine Bauaufträge an Schmutz-Firmen“: Jörg Reppin, Bezirksvorsitzender der IG BAU Mecklenburg, fordert, dass Baufirmen, die durch Schwarzarbeit oder Lohn-Prellerei aufgefallen sind, von der öffentlichen Auftragsvergabe ausgeschlossen werden.
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IG BAU: Keine Aufträge an „schwarze Schafe“
Stralsunder Zoll ermittelte im letzten Jahr 156 Mal gegen Baufirmen

Schwarzarbeit im Visier: Das Risiko für Baufirmen, bei illegalen Praktiken vom Zoll erwischt zu werden, ist gesunken. Davon geht die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aus. Die Gewerkschaft beruft sich hierbei auf Angaben des Bundesfinanzministeriums, das für Zollkontrollen zuständig ist. Auf Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) nannte das Ministerium konkrete Zahlen: Danach leitete das Hauptzollamt Stralsund 2018 in der gesamten Region 156 Ermittlungsverfahren wegen hinterzogener Steuern oder geprellter Sozialabgaben auf dem Bau ein – das sind 35 Prozent weniger als im Vorjahr. Der Schaden belief sich auf rund 8,9 Millionen Euro. Insgesamt kontrollierten die Stralsunder Zöllner im vergangenen Jahr 555 Bauunter-nehmen (minus 5,8 Prozent gegenüber 2017).

„Die Zahlen zeigen: Die Baubranche bleibt ein Hotspot für Wirtschaftskriminelle. Je genauer der Zoll hinschaut, desto häufiger wird er fündig“, sagt unser Bezirksvor-sitzende Jörg Reppin. Die Entscheidung der Bundesregierung, das Personal der Finanzkontrolle Schwarzarbeit von aktuell 7.900 auf mehr als 10.000 Beamte bis zum Jahr 2026 aufzustocken, sei ein „wichtiges Signal zur Abschreckung“. Die IG BAU habe sich seit Jahren für dieses Ziel starkgemacht. „Illegale Beschäftigung ist kein Kavaliers- delikt und muss konsequent geahndet werden. Sie kostet nämlich reguläre Arbeitsplätze bei sauber arbeitenden Bauunternehmen und drumherum.“

Mehr Kontrollen allein reichten jedoch nicht aus, um betrügerischen Firmen systema-tisch das Handwerk zu legen. Wir brauchen ein ,Sündenregister‘ für Schwarzarbeit. Es muss eine öffentliche Kartei geben, in der die Betriebe aufgelistet werden, deren Geschäftsmodell auf illegaler Beschäftigung und Lohn-Prellerei beruht. So könne es auch gelingen, schwarze Schafe künftig von der öffentlichen Auftragsvergabe auszuschließen.

Positiv bewertet Jörg Reppin die geplanten zusätzlichen Kompetenzen für die Finanz-kontrolle Schwarzarbeit. Ein Gesetzentwurf von Finanzminister Olaf Scholz sieht vor, dass die Beamten künftig bereits beim Verdacht auf illegale Praktiken einschreiten dürfen. Sie sollen dazu insbesondere Tagelöhner-Börsen verstärkt in den Blick nehmen. Im Kampf gegen organisierte Kriminalität wird es den Zöllnern außerdem erleichtert, Telefonate zu überwachen und Briefkastenfirmen im Internet zu verfolgen.

Nach Angaben der Bundesregierung prüfte das Hauptzollamt Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 1.723 Unternehmen auf illegale Beschäftigung und die Einhaltung von Mindestlöhnen. Dabei verhängten die Kontrolleure Bußgelder in Höhe von rund 4,5 Millionen Euro und Freiheitsstrafen von 215 Monaten.
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19. Mai 2019

Müssen ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen: Reinigungskräfte. Wer nur einen Teilzeitjob hat, soll künftig keinen Zuschlag bei Überstunden bekommen. So wollen es die Arbeitgeber. Die Gebäudereiniger- Gewerkschaft IG BAU hält dagegen: „Das ist der Griff ins Portemonnaie von Menschen, die hart arbeiten und ohnehin wenig verdienen.“
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Arbeitgeber wollen keine Überstunden-Zuschläge bezahlen
Gebäudereinigerinnen wehren sich gegen Griff ins Portemonnaie

Von der Arbeitszeit bis zu den Urlaubstagen – alles geregelt. Bislang jedenfalls. Jetzt aber wird der Job für die insgesamt 7.230 Reinigungskräfte im Bereich unseres Bezirksverbandes zur „Wackelpartie“. Denn die Arbeitgeber haben den Manteltarif- vertrag gekündigt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU kritisiert das scharf: „Die Reinigungskräfte hängen damit völlig in der Luft. Die 221 Reinigungsfirmen können ihnen quasi freihändig Urlaubstage streichen und zusätzliche Arbeitszeiten aufs Auge drücken“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg, Jörg Reppin. Die Kündigung des Manteltarifvertrages sei „eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten, die in der Gebäudereinigung arbeiten“.

Die IG BAU nennt die Hintergründe: Die Arbeitgeber wollen bei den Überstunden Geld sparen – insbesondere bei Teilzeitkräften. Dahinter steckt also der pure ‚Lohn-Geiz‘. Denn der bisherige Rahmentarifvertrag sehe bei Mehrarbeit für Vollzeit-Beschäftigte einen Zuschlag von 25 Prozent des Stundenlohns vor. Nachdem das Bundesarbeits- gericht nun entschieden habe, dass auch Teilzeit-Beschäftigte Anspruch auf diesen Zuschlag haben, sei die Absicht der Arbeitgeber klar: „Sie wollen bei den Zuschlägen knapsen. Genau genommen ist das der Griff ins Portemonnaie von Teilzeitkräften. Es trifft also die Menschen, die ohnehin schon wenig haben und extrem hart für ihr Geld arbeiten müssen“, sagt Jörg Reppin verärgert.

Überstunden seien in der Gebäudereinigung an der Tagesordnung – und Teilzeitjobs gang und gäbe: Bei uns im Bezirksverband arbeiten 5.800 Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Teilzeit, 1.910 davon lediglich mit einem Minijob.

Zwischen Gebäudereiniger-Gewerkschaft und Bundesinnungsverband rumort es seit langem, so die IG BAU. Die Arbeitgeber weigern sich seit Monaten beharrlich, über bessere Arbeitsbedingungen in der Branche zu verhandeln. – Und das sogar bei steigenden Jahresumsätzen von bundesweit zuletzt mehr als 17 Milliarden Euro. Nach der Kündigung des Rahmentarifvertrags erwartet die IG BAU Mecklenburg nun „extremen Unmut unter den Beschäftigten.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft pocht beim Bundesinnungsverband schon lange darauf, konstruktive Gespräche zu führen: „Die Beschäftigten verlangen mehr Anerkennung für ihre harte Arbeit. Dazu gehört auch, dass Fachkräfte richtig bezahlt, Berufserfahrung honoriert und die Aufstiegschancen verbessert werden – genauso wie die generelle Einführung von Weihnachtsgeld“, so unser Bezirksvorsitzende.

Außerdem müssten die belohnt werden, die der Gebäudereinigung über Jahre hinweg die Treue halten. Wer sich durch langjährige Arbeit in der Branche einen Urlaubsan- spruch von 30 Tagen erworben habe, der soll ihn auch dann behalten, wenn der Arbeitgeber einmal wechsele, fordert die IG BAU. Nur so lasse sich die hohe Fluktuation durch das Abwandern von Fachkräften und damit der Verlust von Branchen-Know-how stoppen.

„Die Arbeitgeber haben dies aber bislang strikt abgelehnt. Sie erkennen nicht, wie wichtig es ist, die Jobs in der Reinigung deutlich attraktiver zu machen. Im Gegenteil: Durch die Kündigung des Rahmentarifvertrags verschlechtere sich die Stimmung im Gebäudereiniger-Handwerk jetzt erst richtig. Die Unternehmer riskieren viel. Sie sägen am eigenen Ast, indem sie faire Rahmenbedingungen für die Arbeit und damit das Vertrauen und den Teamgeist aufs Spiel setzen“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Innungsverband endet am 31. Juli. „Bis dahin wird die Wut der Beschäftigten weiter wachsen. Sie werden ihrem Ärger bei betrieb- lichen und öffentlichen Aktionen in den nächsten Wochen Luft machen“, kündigt Jörg Reppin an.
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Der Demonstrationszug auf dem Weg zum Markt

Lautstarke Unterstützung auf dem langen Marsch

Der gut besuchte Stand der IG BAU

Branchensekretär Armin Rutz im Gespräch mit Schweriner Bürgern

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Gewerkschaftsstand - hier die Frauen des DGB, NGG und der IG BAU

Ein toller 1. Mai in Schwerin

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Tanz der Kulturen 2019 in Schwerin

Fabian Scheller (links) und Axel Kreth eröffneten den Tanz der Kulturen

Original New Orleans Jazz mit Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra

Das Ergebnis der heißen Rythmen auf dem Schweriner Markt

Die Welt rückt zusammen - Orientalischer Bauchtanz mitten in Schwerin

Bei herrlichstem Wetter ein überwältigendes Interesse an den Darbietungen aus anderen Kulturen

Am Abend dann das internationale Sufi-Jazz-Weltmusik-Ensemble Cairo Steps

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Die Texte und die vielen schönen Fotos sind von Beate Schöne.
Vielen Dank für Deine tolle Zuarbeit.

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Am Stand der IG BAU: Ute Barten, Jörg Reppin, Ingrid Teich und Jürgen Riemer

Der Auftritt von Tanzgruppen

Ankunft des Demonstrationszuges am Kastanienplatz

Hier die Begrüßung durch den DGB-Regionalgeschäftsführer Fabian Scheller.
Es folgte dann die Eröffnungsrede von Conny Töpfer (ver.di)


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27. April 2019

Helfen bei handfesten Streitigkeiten im Job: Die Rechtsschutz-Experten der IG BAU waren im vergangenen Jahr häufig gefragt.
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Rechtsexperten der IG BAU Mecklenburg halfen 1.340 Mal
Juristische Hilfe für Handwerker und Reinigungskräfte

Geprellte Löhne, unerlaubte Kündigungen, verwehrte Urlaubstage: Wegen Streitigkeiten im Job waren die Rechtsberater der IG BAU Mecklenburg im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 1.340 Mal kamen die Juristen der Gewerkschaft in der Region zum Einsatz. „Nicht gezahlte Löhne, fehlende Weihnachts- oder Urlaubszahlung – gerade beim Thema Geld gab es viele Streitfälle. Sie betrafen besonders das Bau- und Reinigungsgewerbe“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Jörg Reppin.

Immer wieder versuchten Unternehmen, den Tariflohn zu unterschreiten. Doch wenn die Firma im Arbeitgeberverband und der Mitarbeiter in der Gewerkschaft ist, dann ist eine Bezahlung nach Tarif Pflicht. Viele Termine der Rechtsexperten gingen zudem auf das Konto von rechtswidrigen Kündigungen und fehlerhaften Hartz-IV- Bescheiden, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich bei Problemen nicht einschüchtern zu lassen. „Ein riesiger Teil illegaler Praktiken kommt nicht ans Licht, weil sich Arbeit- nehmer aus Angst vor Krach oder Jobverlust nicht trauen“, so Jörg Reppin. Doch müsse niemand Missstände ertragen. Wer in einem Betrieb arbeitet, der es mit Recht und Gesetz nicht so genau nimmt, sollte den Rechtsweg gehen – oder sich gleich nach einer anderen Firma umsehen. Angesichts der guten Lage am heimischen Arbeitsmarkt müssten gerade Fachkräfte im Handwerk nicht lange suchen, um einen „sauberen Arbeitgeber“ zu finden.

Anspruch auf kostenlosen Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Genauere Infos und Termine gibt es im IG BAU-Büro Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
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11. April 2019

Mehr Geld für weniger Arbeitslose: Damit Hartz-IV-Empfänger schneller eine vollwertige Stelle finden, zahlen die Jobcenter jetzt höhere Lohnzuschüsse an Unternehmen. Dafür gibt es rund vier Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt.
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IG BAU begrüßt Jobzuschüsse für 10.310 Langzeitarbeitslose
63,4 Millionen Euro gegen Dauer-Arbeitslosigkeit

Endlich wieder ein richtiger Job: Im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit kommen zusätzliche 19,7 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Damit werden bis zum Jahr 2022 insbesondere Lohnzuschüsse für Unternehmen bezahlt, die Langzeitarbeitslose regulär anstellen. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium. Demnach erhalten die Jobcenter in ganz Mecklenburg- Vorpommern im Rahmen des „Teilhabechancen- setzes“ 127 Millionen Euro zur Förderung von Langzeitarbeitslosen.

IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin spricht von einem überfälligen „Kraftakt am Arbeitsmarkt“. Die Bundesmittel könnten dafür sorgen, einen großen Teil der Menschen, die oft seit Jahren ohne Job sind, in „Lohn und Brot“ zu bringen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Bereich unseres Bezirksverbandes aktuell rund 10.310 Langzeitarbeitslose. Ihre Zahl ging zwar in den vergangenen zehn Jahren um durchschnittlich 48 Prozent zurück – „ist aber mit Blick auf die gute Lage am Arbeits- markt immer noch viel zu hoch, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft begrüßt insbesondere, dass sich die Zuschüsse an Tariflöhnen statt nur am Mindestlohn orientieren. Langzeitarbeitslose werden nicht als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt. Wenn im Betrieb ein Tarifvertrag gilt, dann werden auch sie nach Tarif bezahlt und nicht mit dem Mindestlohn von aktuell 9,19 Euro pro Stunde abgespeist.

Ein drängendes Problem in Branchen, die von körperlich harter Arbeit geprägt sind, bleibe aber weiter ungelöst: In der Langzeitarbeitslosigkeit landen nach Beobachtung der IG BAU auch viele Beschäftigte, die zu krank für eine vollschichtige Arbeit, zu gesund für die Erwerbsminderungsrente oder zu jung für die Altersrente sind. Es sei nicht einzusehen, warum langjährig Beschäftigte mit körperlichen Einschränkungen erst in die Arbeitslosigkeit gehen müssten, bevor der Staat Lohnkostenzuschüsse gewähre, Besser wäre es, ihre Kompetenz im Betrieb zu halten und die Einsatzmöglichkeiten im Betrieb flexibel zu fördern. Eine passende Lösung ist das von der IG BAU vorgeschla- gene Altersflexi-Geld, das jetzt schnell angepackt werden muss.

Um Langzeitarbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, sei es zudem nötig, deutlich mehr für die Qualifizierung zu tun, so der Gewerkschafter. „Wer seit Jahren arbeitslos ist, muss erst einmal fit gemacht werden, um im Arbeitsalltag klarzukommen. Dabei ist die technische Entwicklung rasant. Auf dem Bau waren Smartphones und Tablets noch vor ein paar Jahren eine Seltenheit – heute ist der souveräne Umgang damit häufig ein Muss.“
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20. März 2019

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Text und Fotos von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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20. März 2019

Die Branche brummt: Viel zu tun haben Beschäftigte auf dem Bau. Jetzt steigt der Mindestlohn für Maurer, Zimmerer und Straßenbauer auf 12,20 Euro pro Stunde, so die IG BAU Mecklenburg.
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12,20 Euro pro Stunde ist neue Untergrenze auf dem Bau
Mindestlohn für 9.940 Bauarbeiter gestiegen

Mehr Geld für Maurer & Co.: Die 1.050 Bauunternehmen im Bereich unseres Bezirks- verbandes müssen ihren Beschäftigten nun mindestens 12,20 Euro pro Stunde zahlen. So hoch liegt ab März der spezielle Mindestlohn auf Baustellen. Beschäftigte bekommen damit 78 Euro mehr im Monat, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Lohnuntergrenze ist für alle Baubetriebe verpflichtend. Nach Angaben der Arbeits- agentur beschäftigt die Branche in Mecklenburg 9.940 Menschen.
 
Die IG BAU Mecklenburg spricht von einem „überfälligen Lohn-Plus“ – appelliert jedoch an Fachkräfte, eine höhere Bezahlung einzufordern oder die Firma zu wechseln. „Der Mindestlohn ist gut, aber der Tariflohn ist besser. Darunter sollte kein ordentlicher Bauarbeiter arbeiten gehen“, so unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Dieser liegt derzeit bei 18,14 Euro pro Stunde. Der Boom im Baugewerbe geht weiter. Viele Firmen suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern. Deshalb sollten Bauarbeiter sich nicht unter Wert verkaufen – ohne sie geht es nicht.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche bundesweit Auftragseingänge von knapp 80 Milliarden Euro – der höchste Wert seit 24 Jahren, so das Statistische Bundesamt.
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16. März 2019

Unsanierte Altbauten sorgen für hohe Heizkosten – und drücken auf die Klimabilanz.
Ein Drittel aller Treibhausgase gehen laut Studien auf das Konto von Gebäuden.
Die IG BAU fordert mehr energetische Sanierungen.
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1.107 Sanierungen im letzten Jahr | IG BAU: „Viel Nachholbedarf“
Altbauten sollen klimafreundlicher werden

Fehlende Wanddämmung, nicht isolierte Dächer, alte Fenster: Unsanierte Gebäude lassen nicht nur die Heizkosten steigen, sie belasten auch das Klima. Altbauten drücken auf die CO 2 -Bilanz in Bereich unseres Bezirksverbandes, sagt die Industriegewerk- schaft Bauen-Agrar-Umwelt. Nach Informationen der IG BAU stammen rund 109.500 Wohngebäude aus der Zeit vor 1979. Damit sind 55,2 Prozent aller Wohnhäuser mindestens 40 Jahre alt, so die Bau- und Umweltgewerkschaft, die sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruft.

Um effektiv etwas fürs Klima zu tun, muss es, so die IG BAU Mecklenburg, deutlich mehr energetische Altbausanierungen geben. „Wichtig ist dabei, dass Mieter und Eigenheimbesitzer nicht auf den Kosten sitzen bleiben“, sagt unser Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Zwar dürften Vermieter ab diesem Jahr nur noch acht statt wie bisher elf Prozent der Sanierungskosten auf die Miete umlegen. Aber für viele Menschen mit niedrigen Einkommen ist auch das zu viel. Der Staat müsse die Gebäudesanierungen deshalb stärker als bisher fördern. Davon sollten dann auch Besitzer von Eigenheimen profitieren, die für ihre eigenen vier Wände hart gespart hätten.

Im Moment steht der Verkehr im Mittelpunkt der Debatte. Dabei machen Gebäude ein Drittel aller Treibhausemissionen aus. Die bisherigen Sanierungsmaßnahmen reichten bei weitem nicht aus, wie neueste Zahlen der staatlichen Förderbank KfW zeigten. Danach wurden in Mecklenburg im vergangenen Jahr 1.107 Wohneinheiten energetisch saniert. Dafür flossen von der KfW Fördermittel in Höhe von 19,2 Millionen Euro.

Mit Blick auf den großen Altbaubestand sieht Gewerkschafter Jörg Reppin „viel Luft nach oben“. Nachkriegsbauten, von denen es in der Stadt besonders viele gebe, lägen beim Energieverbrauch etwa drei Mal so hoch wie Neubauten heute. Doch bundesweit werde aktuell nur ein Prozent der Gebäude pro Jahr saniert. Die Bundesregierung hält eine Quote von zwei Prozent für nötig, um die selbstgesteckten Klimaziele einzuhalten. Das Einsparpotential ist groß: Nach Angaben der KfW-Bank wurden allein im Jahr 2017 deutschlandweit 480.000 Tonnen CO 2 durch Gebäudesanierungen eingespart.
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12. März 2019

Teilnehmer des Stadtrundgangs

Konstanze u. Gertrud bei dem Stadtrundgang

Bei Kaffee und Kuchen im Gespräch

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Text und Fotos von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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5. März 2019

02. März 2019

Die geballte Kraft der IG BAU - Beschäftigte der Landesforst auf dem Weg zur Staatskanzlei

Abgekämpft, heiser, aber voller Hoffnung - Demonstranten auf dem Weg zur Erbsensuppe.

Nach der Demo ist vor der Demo - Wir kommen wieder!

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Text und Fotos wieder von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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01. März 2019

Vor dem Start des Demozuges

Kollege David Burneleit beim Einschreiben in die Streikliste, gefilmt vom NDR

Dirk Johne bei seiner Ansprache auf der Kundgebung
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Text von Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
Fotos von Mehriban Özdogan
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Und hier geht es zu den zwei Berichten des NDRs:

Streik: Auch Forstmitarbeiter hoffen auf mehr Geld

Nordmagazin - 26.02.2019 19:30 Uhr

Mit einem Warnstreik will der öffentliche Dienst vor der nächsten Tarifrunde Druck machen, auch die Forstangestellten. Sie verdienen beim Land 5,5 Prozent weniger als Kollegen beim Bund.

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20. Februar 2019

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Text, Video und Fotos von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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18. Februar 2019

Die Zahl der Erkältungen steigt zum Ende des Winters an. Aber viele Krankentage gehen auch auf das Konto von Stress und hoher Belastung im Job, so die IG BAU.
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IG BAU: Stress und Überstunden lassen Krankenstand steigen
Beschäftigte im Schnitt 23,2 Tage krank im Jahr

Grippe zum Winterende, Rückenbeschwerden, Unfall am Arbeitsplatz: Im Einzugsbe- reich unseres Bezirksverbandes waren Beschäftigte im vorletzten Jahr durchschnittlich 23,2 Tage lang krankgeschrieben. Das geht aus der Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor. Auf deren Gesundheitsreport hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) verwiesen. Der Krankenstand – also der durchschnittliche Anteil der Krankgeschrie- benen pro Tag – lag hier zuletzt bei 6,3 Prozent. Damit liegt die Stadt über dem bundesweiten Schnitt von 4,9 Prozent.

Nach Einschätzung der IG BAU geht ein wachsender Teil der Krankmeldungen auf eine höhere Arbeitsbelastung zurück. „Die gute Konjunktur und fehlende Fachkräfte sorgen dafür, dass Überstunden immer häufiger zum Normalfall werden. Doch Termindruck und Stress machen auf Dauer krank“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Wer ohnehin am Limit arbeite, der sei auch anfälliger etwa für eine Erkältung.

Gerade im Baugewerbe ist die Arbeitsbelastung wegen der vielen Aufträge derzeit enorm. Und in der Reinigungsbranche ist es gang und gäbe, dass Beschäftigte regelrecht im Wettkampf gegen die Uhr putzen müssen. Hinzu kommt: Dort, wo der Arbeitsdruck hoch ist, gehen nach Beobachtung der Gewerkschaft viele Beschäftigte auch dann zur Arbeit, wenn sie krank sind. In einer aktuellen Untersuchung des DGB gaben bundesweit zwei Drittel der Befragten an, trotz Krankheit gearbeitet zu haben.

Mit Sorge beobachtet die IG BAU außerdem die Zunahme von Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen. „Wer etwa unter Depressionen oder Alkoholsucht leidet, der fällt oft gleich für mehrere Wochen aus“, betont Jörg Reppin. Um solche Krankheiten zu erkennen, sei ein offenes und kollegiales Miteinander im Betrieb unverzichtbar. Dies dürfe nicht dem Arbeitsdruck geopfert werden. Wichtig sei hier insbesondere die Arbeit der Betriebsräte. In Unternehmen, die eine Arbeitnehmervertretung haben, sind die Beschäftigten zufriedener und seltener krank.

Nach BKK-Angaben fehlten Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern 2017 durch- schnittlich an 23,2 Tagen wegen Krankheit im Job. Vier Jahre zuvor waren es noch 20,6 Tage. Bundesweit lag die Arbeitsunfähigkeit im Schnitt bei zuletzt 17,7 Tagen pro Jahr.
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15. Februar 2019

auf dem Foto links:
Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt MV
Ulf Tielking, Referatsleiter Forst und Holzmarktpolitik, Angelegenheiten der obersten Forstbehörde und Aufsicht über die Landesforstanstalt im Ministerium
auf dem Foto rechts:
Andreas Vollmann, Mitglied im Fachgruppenvorstand Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Mecklenburg
David Burneleit, Vorsitzender des Fachgruppenvorstandes Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Ostmecklenburg- Vorpommern
Klaus- Peter Tiedemann, Vorsitzender des Fachgruppenvorstandes Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Mecklenburg
Rainer Müller, Mitglied im Fachgruppenvorstand Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Ostmecklenburg- Vorpommern
Dirk Johne, stellv. Regionalleiter der IG BAU Region Nord
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Der Bericht ist von David Burneleit, Vorsitzender des Fachgruppenvorstandes Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Ostmecklenburg- Vorpommern
und das Foto von Norbert Wolfram, stellv. Vorsitzender der Landesvertretung Beamte/Angestellte im Forst/ Naturschutz MV
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04. Februar 2019

Mehr Euros für die Arbeit mit dem Wischmopp: Ab Januar bekommen Reinigungskräfte mindestens 10,05 Euro pro Stunde. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU rät zum Lohn-Check.
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13.000 Beschäftigte in MVP profitieren von Lohn-Plus
Mehr Geld für Reinigungskräfte

Lohn-Plus fürs Wischen und Fensterputzen: Die Reinigungskräfte in MVP bekommen ab sofort mehr Geld. Zum Januar ist der spezielle Mindestlohn in der Gebäudereinigung auf 10,05 Euro pro Stunde gestiegen – 5,2 Prozent mehr als bisher. Glas- und Fassaden- reiniger kommen nun sogar auf einen Stundenlohn von 12,83 Euro. Das teilt die IG BAU mit. In ganz Mecklenburg-Vorpommern profitieren demnach rund 13.000 Beschäftigte von der Lohnerhöhung. Das Plus ist für alle Reinigungsfirmen verpflichtend.

„Wer täglich Schulen, Büros und Krankenhäuser sauber hält, macht einen harten Job. Dafür gibt es jetzt einen verdienten Zuschlag“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg rät den Beschäftigten zum Lohn-Check. Mit der Januar-Abrechnung müsse das zusätzliche Geld auf dem Konto sein. „Auch Minijobber sollten genau hinschauen. Durch das aktuelle Lohn-Plus verringert sich ihre Arbeitszeit“, erklärt Reppin. Um auf 450 Euro im Monat zu kommen, müssten sie nun zwei Stunden im Monat weniger arbeiten.

Die IG BAU fordert, auch die Arbeitsbedingungen für Reinigungskräfte deutlich attrak- tiver zu machen. Darüber verhandelt die Gewerkschaft aktuell mit den Arbeitgebern. Im Mittelpunkt steht hierbei die Eingruppierung in die richtige Lohngruppe. „Viele Beschäf- tigte, die eine Fachausbildung haben, verdienen aktuell zu wenig. Das soll sich ändern“, so die Gewerkschaft. Eine mehrjährige Ausbildung müsse sich auch lohnen – genauso wie die Anerkennung der Berufserfahrung. Bisher zähle hier vor allem die Tätigkeit. Außerdem soll es in der Gebäudereinigung – wie in den meisten Branchen – ab diesem Jahr ein Weihnachtsgeld geben.
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Bezirksseniorenvorstand

Vorsitzender - Jürgen Riemer,
stellvertretender Vorsitzender - Heinz-Peter Mohn,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Klaus Düsing, Dorothea Loose, Manfred Mertens, Margot Wangemann, Rainer Zilch

von links nach rechts
Margot Wangemann, Rainer Zilch, Jürgen Riemer, Klaus Düsing, Heinz-Peter Mohn, Manfred Mertens, Dorothea Loose

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Der Vorstand des Frauenarbeitskreises:
Vorsitzende - Beate Schöne,
stellvertretende Vorsitzende - Karin Schwebke,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Ute Barten, Jutta Kügler, Ingrid Teich, Annelie Wittig.

Jutta Kügler, Beate Schöne, Ingrid Teich, Karin Schwebke, Ute Barten und Annelie Wittig
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Unser Bezirksvorstand:

Der neue achtköpfige Bezirksvorstand besteht aus folgenden Mitgliedern (von links nach rechts):
Heinz-Peter Mohn, Jörg Reppin (Vorsitzender), Martin Doliwa, Heinz Kirchschlager (Stellvertreter), Ingrid Vorbeck, Eckhard Nahendorf, Klaus-Peter Tiedemann, Thomas Behnke
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Kalender


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