Bezirksverband Mecklenburg


Herzlich willkommen auf der Internetseite des Bezirksverbandes Mecklenburg.
Unsere Seite befindet sich weiterhin im Aufbau und wird ständig erweitert.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rentensprechstunden im Büro der IG Bauen-Agrar-Umwelt, BV Mecklenburg, August-Bebel-Str. 89, 18055 Rostock

Mai 2019
Dienstag, 28.05.2019, von 13.00 – 15.00 Uhr

Juni 2019
Dienstag, 25.06.2019, von 13.00 – 15.00 Uhr

Terminvergabe unter Telefon 0381-20382610
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

19. Mai 2019

Müssen ohnehin jeden Euro zweimal umdrehen: Reinigungskräfte. Wer nur einen Teilzeitjob hat, soll künftig keinen Zuschlag bei Überstunden bekommen. So wollen es die Arbeitgeber. Die Gebäudereiniger- Gewerkschaft IG BAU hält dagegen: „Das ist der Griff ins Portemonnaie von Menschen, die hart arbeiten und ohnehin wenig verdienen.“
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Arbeitgeber wollen keine Überstunden-Zuschläge bezahlen
Gebäudereinigerinnen wehren sich gegen Griff ins Portemonnaie

Von der Arbeitszeit bis zu den Urlaubstagen – alles geregelt. Bislang jedenfalls. Jetzt aber wird der Job für die insgesamt 7.230 Reinigungskräfte im Bereich unseres Bezirksverbandes zur „Wackelpartie“. Denn die Arbeitgeber haben den Manteltarif- vertrag gekündigt. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU kritisiert das scharf: „Die Reinigungskräfte hängen damit völlig in der Luft. Die 221 Reinigungsfirmen können ihnen quasi freihändig Urlaubstage streichen und zusätzliche Arbeitszeiten aufs Auge drücken“, sagt der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg, Jörg Reppin. Die Kündigung des Manteltarifvertrages sei „eine Provokation und ein Schlag ins Gesicht aller Beschäftigten, die in der Gebäudereinigung arbeiten“.

Die IG BAU nennt die Hintergründe: Die Arbeitgeber wollen bei den Überstunden Geld sparen – insbesondere bei Teilzeitkräften. Dahinter steckt also der pure ‚Lohn-Geiz‘. Denn der bisherige Rahmentarifvertrag sehe bei Mehrarbeit für Vollzeit-Beschäftigte einen Zuschlag von 25 Prozent des Stundenlohns vor. Nachdem das Bundesarbeits- gericht nun entschieden habe, dass auch Teilzeit-Beschäftigte Anspruch auf diesen Zuschlag haben, sei die Absicht der Arbeitgeber klar: „Sie wollen bei den Zuschlägen knapsen. Genau genommen ist das der Griff ins Portemonnaie von Teilzeitkräften. Es trifft also die Menschen, die ohnehin schon wenig haben und extrem hart für ihr Geld arbeiten müssen“, sagt Jörg Reppin verärgert.

Überstunden seien in der Gebäudereinigung an der Tagesordnung – und Teilzeitjobs gang und gäbe: Bei uns im Bezirksverband arbeiten 5.800 Gebäudereinigerinnen und Fensterputzer in Teilzeit, 1.910 davon lediglich mit einem Minijob.

Zwischen Gebäudereiniger-Gewerkschaft und Bundesinnungsverband rumort es seit langem, so die IG BAU. Die Arbeitgeber weigern sich seit Monaten beharrlich, über bessere Arbeitsbedingungen in der Branche zu verhandeln. – Und das sogar bei steigenden Jahresumsätzen von bundesweit zuletzt mehr als 17 Milliarden Euro. Nach der Kündigung des Rahmentarifvertrags erwartet die IG BAU Mecklenburg nun „extremen Unmut unter den Beschäftigten.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft pocht beim Bundesinnungsverband schon lange darauf, konstruktive Gespräche zu führen: „Die Beschäftigten verlangen mehr Anerkennung für ihre harte Arbeit. Dazu gehört auch, dass Fachkräfte richtig bezahlt, Berufserfahrung honoriert und die Aufstiegschancen verbessert werden – genauso wie die generelle Einführung von Weihnachtsgeld“, so unser Bezirksvorsitzende.

Außerdem müssten die belohnt werden, die der Gebäudereinigung über Jahre hinweg die Treue halten. Wer sich durch langjährige Arbeit in der Branche einen Urlaubsan- spruch von 30 Tagen erworben habe, der soll ihn auch dann behalten, wenn der Arbeitgeber einmal wechsele, fordert die IG BAU. Nur so lasse sich die hohe Fluktuation durch das Abwandern von Fachkräften und damit der Verlust von Branchen-Know-how stoppen.

„Die Arbeitgeber haben dies aber bislang strikt abgelehnt. Sie erkennen nicht, wie wichtig es ist, die Jobs in der Reinigung deutlich attraktiver zu machen. Im Gegenteil: Durch die Kündigung des Rahmentarifvertrags verschlechtere sich die Stimmung im Gebäudereiniger-Handwerk jetzt erst richtig. Die Unternehmer riskieren viel. Sie sägen am eigenen Ast, indem sie faire Rahmenbedingungen für die Arbeit und damit das Vertrauen und den Teamgeist aufs Spiel setzen“, so der IG BAU-Bezirksvorsitzende.

Die Friedenspflicht zwischen IG BAU und Innungsverband endet am 31. Juli. „Bis dahin wird die Wut der Beschäftigten weiter wachsen. Sie werden ihrem Ärger bei betrieb- lichen und öffentlichen Aktionen in den nächsten Wochen Luft machen“, kündigt Jörg Reppin an.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Demonstrationszug auf dem Weg zum Markt

Lautstarke Unterstützung auf dem langen Marsch

Der gut besuchte Stand der IG BAU

Branchensekretär Armin Rutz im Gespräch mit Schweriner Bürgern

Ministerpräsidentin Manuela Schwesig am Gewerkschaftsstand - hier die Frauen des DGB, NGG und der IG BAU

Ein toller 1. Mai in Schwerin

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Tanz der Kulturen 2019 in Schwerin

Fabian Scheller (links) und Axel Kreth eröffneten den Tanz der Kulturen

Original New Orleans Jazz mit Mary Jane & The Baltic Sweet Jazz Orchestra

Das Ergebnis der heißen Rythmen auf dem Schweriner Markt

Die Welt rückt zusammen - Orientalischer Bauchtanz mitten in Schwerin

Bei herrlichstem Wetter ein überwältigendes Interesse an den Darbietungen aus anderen Kulturen

Am Abend dann das internationale Sufi-Jazz-Weltmusik-Ensemble Cairo Steps

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Die Texte und die vielen schönen Fotos sind von Beate Schöne.
Vielen Dank für Deine tolle Zuarbeit.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Am Stand der IG BAU: Ute Barten, Jörg Reppin, Ingrid Teich und Jürgen Riemer

Der Auftritt von Tanzgruppen

Ankunft des Demonstrationszuges am Kastanienplatz

Hier die Begrüßung durch den DGB-Regionalgeschäftsführer Fabian Scheller.
Es folgte dann die Eröffnungsrede von Conny Töpfer (ver.di)


---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

27. April 2019

Helfen bei handfesten Streitigkeiten im Job: Die Rechtsschutz-Experten der IG BAU waren im vergangenen Jahr häufig gefragt.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rechtsexperten der IG BAU Mecklenburg halfen 1.340 Mal
Juristische Hilfe für Handwerker und Reinigungskräfte

Geprellte Löhne, unerlaubte Kündigungen, verwehrte Urlaubstage: Wegen Streitigkeiten im Job waren die Rechtsberater der IG BAU Mecklenburg im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 1.340 Mal kamen die Juristen der Gewerkschaft in der Region zum Einsatz. „Nicht gezahlte Löhne, fehlende Weihnachts- oder Urlaubszahlung – gerade beim Thema Geld gab es viele Streitfälle. Sie betrafen besonders das Bau- und Reinigungsgewerbe“, berichtet der IG BAU-Bezirksvorsitzende Jörg Reppin.

Immer wieder versuchten Unternehmen, den Tariflohn zu unterschreiten. Doch wenn die Firma im Arbeitgeberverband und der Mitarbeiter in der Gewerkschaft ist, dann ist eine Bezahlung nach Tarif Pflicht. Viele Termine der Rechtsexperten gingen zudem auf das Konto von rechtswidrigen Kündigungen und fehlerhaften Hartz-IV- Bescheiden, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft rät den Beschäftigten, sich bei Problemen nicht einschüchtern zu lassen. „Ein riesiger Teil illegaler Praktiken kommt nicht ans Licht, weil sich Arbeit- nehmer aus Angst vor Krach oder Jobverlust nicht trauen“, so Jörg Reppin. Doch müsse niemand Missstände ertragen. Wer in einem Betrieb arbeitet, der es mit Recht und Gesetz nicht so genau nimmt, sollte den Rechtsweg gehen – oder sich gleich nach einer anderen Firma umsehen. Angesichts der guten Lage am heimischen Arbeitsmarkt müssten gerade Fachkräfte im Handwerk nicht lange suchen, um einen „sauberen Arbeitgeber“ zu finden.

Anspruch auf kostenlosen Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Genauere Infos und Termine gibt es im IG BAU-Büro Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

11. April 2019

Mehr Geld für weniger Arbeitslose: Damit Hartz-IV-Empfänger schneller eine vollwertige Stelle finden, zahlen die Jobcenter jetzt höhere Lohnzuschüsse an Unternehmen. Dafür gibt es rund vier Milliarden Euro aus dem Bundeshaushalt.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
IG BAU begrüßt Jobzuschüsse für 10.310 Langzeitarbeitslose
63,4 Millionen Euro gegen Dauer-Arbeitslosigkeit

Endlich wieder ein richtiger Job: Im Kampf gegen Langzeitarbeitslosigkeit kommen zusätzliche 19,7 Millionen Euro aus dem Bundeshaushalt. Damit werden bis zum Jahr 2022 insbesondere Lohnzuschüsse für Unternehmen bezahlt, die Langzeitarbeitslose regulär anstellen. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt mit. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf aktuelle Zahlen aus dem Bundesarbeitsministerium. Demnach erhalten die Jobcenter in ganz Mecklenburg- Vorpommern im Rahmen des „Teilhabechancen- setzes“ 127 Millionen Euro zur Förderung von Langzeitarbeitslosen.

IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin spricht von einem überfälligen „Kraftakt am Arbeitsmarkt“. Die Bundesmittel könnten dafür sorgen, einen großen Teil der Menschen, die oft seit Jahren ohne Job sind, in „Lohn und Brot“ zu bringen. Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit gibt es im Bereich unseres Bezirksverbandes aktuell rund 10.310 Langzeitarbeitslose. Ihre Zahl ging zwar in den vergangenen zehn Jahren um durchschnittlich 48 Prozent zurück – „ist aber mit Blick auf die gute Lage am Arbeits- markt immer noch viel zu hoch, so die IG BAU.

Die Gewerkschaft begrüßt insbesondere, dass sich die Zuschüsse an Tariflöhnen statt nur am Mindestlohn orientieren. Langzeitarbeitslose werden nicht als Arbeitnehmer zweiter Klasse behandelt. Wenn im Betrieb ein Tarifvertrag gilt, dann werden auch sie nach Tarif bezahlt und nicht mit dem Mindestlohn von aktuell 9,19 Euro pro Stunde abgespeist.

Ein drängendes Problem in Branchen, die von körperlich harter Arbeit geprägt sind, bleibe aber weiter ungelöst: In der Langzeitarbeitslosigkeit landen nach Beobachtung der IG BAU auch viele Beschäftigte, die zu krank für eine vollschichtige Arbeit, zu gesund für die Erwerbsminderungsrente oder zu jung für die Altersrente sind. Es sei nicht einzusehen, warum langjährig Beschäftigte mit körperlichen Einschränkungen erst in die Arbeitslosigkeit gehen müssten, bevor der Staat Lohnkostenzuschüsse gewähre, Besser wäre es, ihre Kompetenz im Betrieb zu halten und die Einsatzmöglichkeiten im Betrieb flexibel zu fördern. Eine passende Lösung ist das von der IG BAU vorgeschla- gene Altersflexi-Geld, das jetzt schnell angepackt werden muss.

Um Langzeitarbeitslosigkeit wirksam zu bekämpfen, sei es zudem nötig, deutlich mehr für die Qualifizierung zu tun, so der Gewerkschafter. „Wer seit Jahren arbeitslos ist, muss erst einmal fit gemacht werden, um im Arbeitsalltag klarzukommen. Dabei ist die technische Entwicklung rasant. Auf dem Bau waren Smartphones und Tablets noch vor ein paar Jahren eine Seltenheit – heute ist der souveräne Umgang damit häufig ein Muss.“
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20. März 2019

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Text und Fotos von Beate Schöne.
Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20. März 2019

Die Branche brummt: Viel zu tun haben Beschäftigte auf dem Bau. Jetzt steigt der Mindestlohn für Maurer, Zimmerer und Straßenbauer auf 12,20 Euro pro Stunde, so die IG BAU Mecklenburg.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
12,20 Euro pro Stunde ist neue Untergrenze auf dem Bau
Mindestlohn für 9.940 Bauarbeiter gestiegen

Mehr Geld für Maurer & Co.: Die 1.050 Bauunternehmen im Bereich unseres Bezirks- verbandes müssen ihren Beschäftigten nun mindestens 12,20 Euro pro Stunde zahlen. So hoch liegt ab März der spezielle Mindestlohn auf Baustellen. Beschäftigte bekommen damit 78 Euro mehr im Monat, wie die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mitteilt. Die Lohnuntergrenze ist für alle Baubetriebe verpflichtend. Nach Angaben der Arbeits- agentur beschäftigt die Branche in Mecklenburg 9.940 Menschen.
 
Die IG BAU Mecklenburg spricht von einem „überfälligen Lohn-Plus“ – appelliert jedoch an Fachkräfte, eine höhere Bezahlung einzufordern oder die Firma zu wechseln. „Der Mindestlohn ist gut, aber der Tariflohn ist besser. Darunter sollte kein ordentlicher Bauarbeiter arbeiten gehen“, so unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Dieser liegt derzeit bei 18,14 Euro pro Stunde. Der Boom im Baugewerbe geht weiter. Viele Firmen suchen händeringend nach qualifizierten Mitarbeitern. Deshalb sollten Bauarbeiter sich nicht unter Wert verkaufen – ohne sie geht es nicht.

Im vergangenen Jahr verzeichnete die Branche bundesweit Auftragseingänge von knapp 80 Milliarden Euro – der höchste Wert seit 24 Jahren, so das Statistische Bundesamt.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

16. März 2019

Unsanierte Altbauten sorgen für hohe Heizkosten – und drücken auf die Klimabilanz.
Ein Drittel aller Treibhausgase gehen laut Studien auf das Konto von Gebäuden.
Die IG BAU fordert mehr energetische Sanierungen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
1.107 Sanierungen im letzten Jahr | IG BAU: „Viel Nachholbedarf“
Altbauten sollen klimafreundlicher werden

Fehlende Wanddämmung, nicht isolierte Dächer, alte Fenster: Unsanierte Gebäude lassen nicht nur die Heizkosten steigen, sie belasten auch das Klima. Altbauten drücken auf die CO 2 -Bilanz in Bereich unseres Bezirksverbandes, sagt die Industriegewerk- schaft Bauen-Agrar-Umwelt. Nach Informationen der IG BAU stammen rund 109.500 Wohngebäude aus der Zeit vor 1979. Damit sind 55,2 Prozent aller Wohnhäuser mindestens 40 Jahre alt, so die Bau- und Umweltgewerkschaft, die sich dabei auf Zahlen des Statistischen Bundesamtes beruft.

Um effektiv etwas fürs Klima zu tun, muss es, so die IG BAU Mecklenburg, deutlich mehr energetische Altbausanierungen geben. „Wichtig ist dabei, dass Mieter und Eigenheimbesitzer nicht auf den Kosten sitzen bleiben“, sagt unser Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Zwar dürften Vermieter ab diesem Jahr nur noch acht statt wie bisher elf Prozent der Sanierungskosten auf die Miete umlegen. Aber für viele Menschen mit niedrigen Einkommen ist auch das zu viel. Der Staat müsse die Gebäudesanierungen deshalb stärker als bisher fördern. Davon sollten dann auch Besitzer von Eigenheimen profitieren, die für ihre eigenen vier Wände hart gespart hätten.

Im Moment steht der Verkehr im Mittelpunkt der Debatte. Dabei machen Gebäude ein Drittel aller Treibhausemissionen aus. Die bisherigen Sanierungsmaßnahmen reichten bei weitem nicht aus, wie neueste Zahlen der staatlichen Förderbank KfW zeigten. Danach wurden in Mecklenburg im vergangenen Jahr 1.107 Wohneinheiten energetisch saniert. Dafür flossen von der KfW Fördermittel in Höhe von 19,2 Millionen Euro.

Mit Blick auf den großen Altbaubestand sieht Gewerkschafter Jörg Reppin „viel Luft nach oben“. Nachkriegsbauten, von denen es in der Stadt besonders viele gebe, lägen beim Energieverbrauch etwa drei Mal so hoch wie Neubauten heute. Doch bundesweit werde aktuell nur ein Prozent der Gebäude pro Jahr saniert. Die Bundesregierung hält eine Quote von zwei Prozent für nötig, um die selbstgesteckten Klimaziele einzuhalten. Das Einsparpotential ist groß: Nach Angaben der KfW-Bank wurden allein im Jahr 2017 deutschlandweit 480.000 Tonnen CO 2 durch Gebäudesanierungen eingespart.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

12. März 2019

Teilnehmer des Stadtrundgangs

Konstanze u. Gertrud bei dem Stadtrundgang

Bei Kaffee und Kuchen im Gespräch

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Text und Fotos von Beate Schöne.
Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

5. März 2019

02. März 2019

Die geballte Kraft der IG BAU - Beschäftigte der Landesforst auf dem Weg zur Staatskanzlei

Abgekämpft, heiser, aber voller Hoffnung - Demonstranten auf dem Weg zur Erbsensuppe.

Nach der Demo ist vor der Demo - Wir kommen wieder!

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Text und Fotos wieder von Beate Schöne.
Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

01. März 2019

Vor dem Start des Demozuges

Kollege David Burneleit beim Einschreiben in die Streikliste, gefilmt vom NDR

Dirk Johne bei seiner Ansprache auf der Kundgebung
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Text von Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
Fotos von Mehriban Özdogan
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Und hier geht es zu den zwei Berichten des NDRs:

Streik: Auch Forstmitarbeiter hoffen auf mehr Geld

Nordmagazin - 26.02.2019 19:30 Uhr

Mit einem Warnstreik will der öffentliche Dienst vor der nächsten Tarifrunde Druck machen, auch die Forstangestellten. Sie verdienen beim Land 5,5 Prozent weniger als Kollegen beim Bund.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
20. Februar 2019

Play this video
Video nur mit FlashPlayer abspielbar


Text, Video und Fotos von Beate Schöne.
Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

18. Februar 2019

Die Zahl der Erkältungen steigt zum Ende des Winters an. Aber viele Krankentage gehen auch auf das Konto von Stress und hoher Belastung im Job, so die IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
IG BAU: Stress und Überstunden lassen Krankenstand steigen
Beschäftigte im Schnitt 23,2 Tage krank im Jahr

Grippe zum Winterende, Rückenbeschwerden, Unfall am Arbeitsplatz: Im Einzugsbe- reich unseres Bezirksverbandes waren Beschäftigte im vorletzten Jahr durchschnittlich 23,2 Tage lang krankgeschrieben. Das geht aus der Statistik der Betriebskrankenkassen (BKK) hervor. Auf deren Gesundheitsreport hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) verwiesen. Der Krankenstand – also der durchschnittliche Anteil der Krankgeschrie- benen pro Tag – lag hier zuletzt bei 6,3 Prozent. Damit liegt die Stadt über dem bundesweiten Schnitt von 4,9 Prozent.

Nach Einschätzung der IG BAU geht ein wachsender Teil der Krankmeldungen auf eine höhere Arbeitsbelastung zurück. „Die gute Konjunktur und fehlende Fachkräfte sorgen dafür, dass Überstunden immer häufiger zum Normalfall werden. Doch Termindruck und Stress machen auf Dauer krank“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Wer ohnehin am Limit arbeite, der sei auch anfälliger etwa für eine Erkältung.

Gerade im Baugewerbe ist die Arbeitsbelastung wegen der vielen Aufträge derzeit enorm. Und in der Reinigungsbranche ist es gang und gäbe, dass Beschäftigte regelrecht im Wettkampf gegen die Uhr putzen müssen. Hinzu kommt: Dort, wo der Arbeitsdruck hoch ist, gehen nach Beobachtung der Gewerkschaft viele Beschäftigte auch dann zur Arbeit, wenn sie krank sind. In einer aktuellen Untersuchung des DGB gaben bundesweit zwei Drittel der Befragten an, trotz Krankheit gearbeitet zu haben.

Mit Sorge beobachtet die IG BAU außerdem die Zunahme von Fehltagen aufgrund psychischer Erkrankungen. „Wer etwa unter Depressionen oder Alkoholsucht leidet, der fällt oft gleich für mehrere Wochen aus“, betont Jörg Reppin. Um solche Krankheiten zu erkennen, sei ein offenes und kollegiales Miteinander im Betrieb unverzichtbar. Dies dürfe nicht dem Arbeitsdruck geopfert werden. Wichtig sei hier insbesondere die Arbeit der Betriebsräte. In Unternehmen, die eine Arbeitnehmervertretung haben, sind die Beschäftigten zufriedener und seltener krank.

Nach BKK-Angaben fehlten Beschäftigte in Mecklenburg-Vorpommern 2017 durch- schnittlich an 23,2 Tagen wegen Krankheit im Job. Vier Jahre zuvor waren es noch 20,6 Tage. Bundesweit lag die Arbeitsunfähigkeit im Schnitt bei zuletzt 17,7 Tagen pro Jahr.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

15. Februar 2019

auf dem Foto links:
Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft und Umwelt MV
Ulf Tielking, Referatsleiter Forst und Holzmarktpolitik, Angelegenheiten der obersten Forstbehörde und Aufsicht über die Landesforstanstalt im Ministerium
auf dem Foto rechts:
Andreas Vollmann, Mitglied im Fachgruppenvorstand Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Mecklenburg
David Burneleit, Vorsitzender des Fachgruppenvorstandes Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Ostmecklenburg- Vorpommern
Klaus- Peter Tiedemann, Vorsitzender des Fachgruppenvorstandes Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Mecklenburg
Rainer Müller, Mitglied im Fachgruppenvorstand Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Ostmecklenburg- Vorpommern
Dirk Johne, stellv. Regionalleiter der IG BAU Region Nord
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Bericht ist von David Burneleit, Vorsitzender des Fachgruppenvorstandes Forst/Naturschutz des Bezirksverbandes Ostmecklenburg- Vorpommern
und das Foto von Norbert Wolfram, stellv. Vorsitzender der Landesvertretung Beamte/Angestellte im Forst/ Naturschutz MV
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

04. Februar 2019

Mehr Euros für die Arbeit mit dem Wischmopp: Ab Januar bekommen Reinigungskräfte mindestens 10,05 Euro pro Stunde. Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU rät zum Lohn-Check.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
13.000 Beschäftigte in MVP profitieren von Lohn-Plus
Mehr Geld für Reinigungskräfte

Lohn-Plus fürs Wischen und Fensterputzen: Die Reinigungskräfte in MVP bekommen ab sofort mehr Geld. Zum Januar ist der spezielle Mindestlohn in der Gebäudereinigung auf 10,05 Euro pro Stunde gestiegen – 5,2 Prozent mehr als bisher. Glas- und Fassaden- reiniger kommen nun sogar auf einen Stundenlohn von 12,83 Euro. Das teilt die IG BAU mit. In ganz Mecklenburg-Vorpommern profitieren demnach rund 13.000 Beschäftigte von der Lohnerhöhung. Das Plus ist für alle Reinigungsfirmen verpflichtend.

„Wer täglich Schulen, Büros und Krankenhäuser sauber hält, macht einen harten Job. Dafür gibt es jetzt einen verdienten Zuschlag“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg rät den Beschäftigten zum Lohn-Check. Mit der Januar-Abrechnung müsse das zusätzliche Geld auf dem Konto sein. „Auch Minijobber sollten genau hinschauen. Durch das aktuelle Lohn-Plus verringert sich ihre Arbeitszeit“, erklärt Reppin. Um auf 450 Euro im Monat zu kommen, müssten sie nun zwei Stunden im Monat weniger arbeiten.

Die IG BAU fordert, auch die Arbeitsbedingungen für Reinigungskräfte deutlich attrak- tiver zu machen. Darüber verhandelt die Gewerkschaft aktuell mit den Arbeitgebern. Im Mittelpunkt steht hierbei die Eingruppierung in die richtige Lohngruppe. „Viele Beschäf- tigte, die eine Fachausbildung haben, verdienen aktuell zu wenig. Das soll sich ändern“, so die Gewerkschaft. Eine mehrjährige Ausbildung müsse sich auch lohnen – genauso wie die Anerkennung der Berufserfahrung. Bisher zähle hier vor allem die Tätigkeit. Außerdem soll es in der Gebäudereinigung – wie in den meisten Branchen – ab diesem Jahr ein Weihnachtsgeld geben.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
22. Januar 2019

Eiskalter Job: Kalte Finger, rutschiger Boden – bei frostigen Temperaturen gehören warme Kleidung und Winterstiefel auf dem Bau zum Arbeitsschutz. Daran dürfe kein Arbeitgeber sparen, so die IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gewerkschaft warnt vor frostigen Temperaturen auf Baustellen
Kälteschutz: 11.140 Bauarbeiter sollen sich „warm anziehen“

Wenn es draußen eisig wird, können sie nicht einfach ins warme Büro: Die 11.140 Bauarbeiter in Bereich unseres Bezirksverbandes haben derzeit einen frostigen Job. Mit Blick auf die niedrigen Temperaturen rät die Gewerkschaft IG BAU Maurern, Dach- deckern & Co., sich „warm anzuziehen“ und den Arbeitsschutz im Winter ernst zu nehmen. „Dunkelheit auf der Baustelle, rutschiger Gerüstbelag, Schneetreiben auf dem Dach – in der kalten Jahreszeit steigt die Unfallgefahr“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin.

Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg geht wegen der aktuell hohen Auftragslage auf dem Bau von einem erhöhten Risiko aus. Wer unter Termindruck arbeitet, bei dem kommt der Arbeitsschutz oft zu kurz. Aber das kann fatale Folgen haben. Viele Firmen bauten im Winter durch, um ihre Projekte zu stemmen. Der Mangel an Fachkräften verschärfe das Problem.

Für Gewerkschafter Jörg Reppin steht fest: „Wer bei niedrigen Temperaturen auf Gerüste klettert und dabei auch noch Stahlträger schleppt, muss gut gegen Kälte, Schnee und Eis geschützt werden. Arbeitsschutz ist kein Geschenk der Arbeitgeber. Jeder Bauarbeiter hat ein Recht darauf, dass seine Gesundheit nicht aufs Spiel gesetzt wird.“ Die IG BAU Mecklenburg rät insbesondere zu warmer und wasserabweisender Kleidung. Jacke und Hose sollten aus atmungsaktiver Mikrofaser sein. Für ausreichend Wärme sorge Wäsche aus Fleece-Material.

Ein Muss sind auch Sicherheitsschuhe mit gutem Profil, Thermo-Handschuhe und eine Wintermütze unterm Helm. Besonders wichtig sei in diesen Tagen zudem eine „warme Bau-Bude“. Die Beschäftigten müssten geschützte Räume haben, in denen sie sich zwischendurch mit heißem Kaffee, Tee oder Brühe aufwärmen könnten.

Detaillierte Infos für den richtigen Arbeitsschutz im Winter finden Beschäftigte und Arbeitgeber bei der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) im Netz unter: www.bgbau.de/winter.

Die IG BAU geht davon aus, dass der Bau-Boom in Mecklenburg-Vorpommern auch in diesem Jahr anhält. 2018 verzeichnete der Wohnungsbau erneut kräftige Umsätze und setzte damit den Trend aus den Vorjahren fort. 2017 wurden in Mecklenburg- Vorpom- mern insgesamt rund 5.000 Wohnungen fertiggestellt, so das Statistische Bundesamt. Mehr gebaut wurde zuletzt im Jahr 2012.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

18. Januar 2019

Resturlaub sichern: Die Gewerkschaft IG BAU appelliert an Arbeitnehmer, Erholungstage aus dem letzten Jahr nicht verfallen zu lassen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Beschäftigte sollen Urlaubs-Check machen
IG BAU rät: Resturlaub aus 2018 sichern

Urlaubstage aus dem letzten Jahr sichern: Beschäftigte in Mecklenburg sollen sich beim Arbeitgeber über ihren Urlaubsanspruch informieren. Dazu hat die Industriegewerk- schaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) aufgerufen. Der Grund: Nach einem aktuellen Urteil des Europäischen Gerichtshofs verfällt der Jahresurlaub nicht mehr automatisch, wenn ihn der Arbeitnehmer nicht beantragt hat. „Der Chef muss die Mitarbeiter jetzt aktiv dabei unterstützen, den Urlaub zu nehmen. Tut er das nicht, kann der Urlaub im nächsten Jahr genommen oder ausbezahlt werden“, erklärt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg.

Viele Beschäftigte in der Region scheuten davor zurück, alle Urlaubstage zu nehmen. „Gerade wenn die Auftragsbücher voll sind, verzichtet mancher auf die verdiente Erholung“, so der Gewerkschafter. Nach Angaben des Deutschen Gewerkschafts- bundes (DGB) verfallen überdurchschnittlich viele Urlaubstage in der Reinigungs- branche – auch wegen der hohen Arbeitsbelastung dort. In Mecklenburg arbeiten laut Arbeitsagentur rund 8.100 Menschen in der Gebäudereinigung. „Beschäftigte, die ihren Urlaub nicht rechtzeitig genommen haben, guckten bisher meistens in die Röhre. Damit ist nun Schluss“, sagt Jörg Reppin. Nach dem Europa-Urteil stehe der Arbeitgeber jetzt in der Pflicht, beim Urlaub „klare Ansagen“ zu machen. Außerdem entschieden die Richter, dass sich der Urlaub im Todesfall eines Arbeitnehmers auf dessen Familie vererben lässt.

Wer Fragen rund um den eigenen Urlaubsanspruch hat, bekommt Rat bei den Rechts- schutzexperten der Gewerkschaft im IG BAU-Büro Rostock
Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20. Dezember 2018

Mehr Euro fürs Eindecken: Ab sofort steigen die Löhne für Dachdecker.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
IG BAU: Verdienste steigen um 5,6 Prozent
Kräftiges Lohn-Plus für 1.170 Dachdecker

Lohn-Plus auf heimischen Dächern: Die 1.170 Dachdecker im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes bekommen ab sofort mehr Geld. Ihre Löhne steigen um insgesamt 5,6 Prozent. Das teilt die Handwerker- Gewerkschaft IG BAU mit. Ein Dachdeckerge- selle erhält ab Dezember ein erstes Plus von 2,7 Prozent und hat damit am Monatsende 85 Euro mehr in der Tasche. Auszubildende bekommen pro Lehrjahr 80 Euro extra im Monat. Im Oktober steigen die Einkommen ein weiteres Mal – dann um 2,9 Prozent.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von einem „überfälligen Schritt“ für die Branche. „Das Baugewerbe erlebt derzeit einen Boom. Davon profitieren auch viele Dachdeckerbe- triebe in der Region“, so unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin und weiter: "Jetzt erhielten die Beschäftigten einen fairen Anteil an der Umsatzentwicklung. Außerdem werde das Dachdeckerhandwerk durch steigende Löhne deutlich attraktiver. Das ist ein wichtiger Beitrag, um künftig die dringend gesuchten Fachleute für die schwere Arbeit auf dem Dach zu gewinnen. Außerdem werden Ausbildungsbetriebe je nach Zahl der Azubis künftig noch stärker bezuschusst".

Die Tarifverhandlungen zwischen IG BAU und Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks (ZVDH) standen mehrfach kurz vor dem Scheitern. Am Ende entschied ein Schlichter. Anspruch auf das Lohn-Plus haben Beschäftigte, die in der Gewerkschaft sind und deren Betrieb der Dachdeckerinnung angehört. Für Gewerk- schaftsmitglieder gibt es außerdem eine Einmalzahlung von 360 Euro.

Außerdem steigen zum Januar die Mindestlöhne in der Branche. In Dachdeckerbe- trieben, die keinen Tariflohn zahlen, kommt ein Geselle dann auf einen Lohn von 13,20 Euro pro Stunde (plus 2,3 Prozent). Der tarifliche Stundenlohn liegt bei 18,57 Euro.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

17. Dezember 2018

Das diesjährige traditionelle vorweihnachtliche Preisskatturnier des Bezirksverbandes Mecklenburg fand am 15. Dezember 2018 wieder in der Gartengaststätte "Am Moor" in Warnemünde statt.
Wie immer hatte es den 19 Teilnehmern sehr viel Spaß und Freude bereitet. Sieger wurde Klaus Wiken mit 1920 Punkten. Er erhielt dafür ein Präsent.
Die weiteren Preise waren auch Sachpreise (Präsente, Enten und Weihnachtsgetränke).
Es war, wie jedes Jahr, eine gelungene Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen Essen beendet wurde.
Alle wollen im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Informationen und Fotos von Jürgen Riemer. Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

03. Dezember 2018

Hinter dem Honig-Frühstück stecken fleißige Bienen. Aber die sind hierzulande immer stärker bedroht, warnt die Agrar-Gewerkschaft IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Tag des Honigs am 7. Dezember | IG BAU warnt vor Glyphosat
1.013 Tonnen Honig im vergangenen Jahr verspeist

Appetit auf flüssiges Gold: Rund 1.013 Tonnen Honig aßen die Menschen im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes im vergangenen Jahr – rein statistisch. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) zum Internationalen Tag des Honigs hingewiesen. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf Angaben der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE). Danach lag der Pro-Kopf-Verbrauch mit 1,1 Kilo bei gut zwei Gläsern Honig im Jahr.

Mit Sorge beobachtet die IG BAU Mecklenburg jedoch das Bienensterben, das den Imkern in der Region zunehmend zu schaffen mache. „Dafür ist auch die industrielle Landwirtschaft verantwortlich. Monokulturen und Pestizide lassen den Bienen immer weniger Lebensräume“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Gefährlich sei insbesondere das Pflanzenschutzmittel Glyphosat. Laut einer aktuellen Studie aus den USA greift das Herbizid die Darmflora der Bienen an – und ist einer der Hauptgründe für den massiven Rückgang der Bienenvölker. Die IG BAU fordert auch deshalb ein Verbot von Glyphosat. Das Mittel ist in Deutschland im Gegensatz zu anderen EU Ländern weiterhin erlaubt.

„Wenn wir in Zukunft überhaupt noch heimischen Honig essen wollen, dann muss es ein Umdenken in der Landwirtschaft geben – mehr Vielfalt und weniger Einsatz von Chemie“, fordert Jörg Reppin. Laut Statistik wird schon jetzt der Großteil des in Deutschland gegessenen Honigs importiert – insbesondere aus Argentinien, Mexiko und der Ukraine. Dabei steht die Bundesrepublik beim Honigverzehr weltweit an der Spitze. Allein zwischen 2016 und 2017 nahm der Verbrauch nach Angaben der BLE um 15 Prozent zu.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

29. November 2018

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Text und Fotos von Beate Schöne
Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

28. November 2018

Mit ihr ist nicht gut Kirschen essen. Wenn Zollbeamte auf die Baustelle kommen, werden sie oft fündig. Die IG BAU fordert intensivere Kontrollen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mehr Kontrollen auf den Baustellen gefordert
Stralsunder Zoll: Baufirmen brachten Staat um 6,2 Millionen Euro

IG BAU legt Bilanz für erstes Halbjahr 2018 vor Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei auf der Spur: Beamte des Zolls sollen die 1.047 Bauunternehmen Bereich unseres Bezirks- verbandes noch häufiger auf illegale Machenschaften überprüfen. Das hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums gefordert. Danach deckten Kontrolleure bei Firmen im Bereich des Hauptzollamts Stralsund in den ersten sechs Monaten dieses Jahres einen Schaden von 10,2 Millionen Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf. Ein Großteil des Betrugs betraf das Baugewerbe: Allein in der Baubranche entgingen dem Staat 6,2 Millionen Euro.

Die Zahlen gehen aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) hervor. Für Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg steht fest: „Die Bauwirtschaft bleibt im Branchen- vergleich ein Hotspot krimineller Energie.“ Insbesondere Beschäftigte aus Osteuropa würden häufig um den Lohn gebracht, der ihnen zustehe. Am Ende komme das den Steuerzahler teuer zu stehen. „Bei Schwarzarbeit und Mindestlohnverstößen geht dem Staat richtig Geld verloren: Steuern und Sozialabgaben – also Beiträge, die der Renten-, Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung fehlen“, macht unser Bezirksvorsitzen- de Jörg Reppin deutlich.

Schwarze Schafe gebe es immer wieder. Die Zöllner müssten daher auch Baustellen stärker in den Blick nehmen, so der Gewerkschafter. Die IG BAU fordert bundesweit mindestens 10.000 Beamte für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim Zoll. Zuletzt hatte die Einheit lediglich rund 7.200 Mitarbeiter.

Nach Angaben des Finanzministeriums kontrollierte das Hauptzollamt Stralsund in seinem gesamten Zuständigkeitsbereich im ersten Halbjahr insgesamt 881 Arbeitgeber – das entspricht dem Kontroll-Niveau im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Unter ihnen waren 365 Baufirmen. In deren Branche verhängten die Zöllner Bußgelder in Höhe von 1.391.000 Euro und leiteten 28 Ermittlungsverfahren ein.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

10. November 2018

Wenn mehr Euros in die Lohntüte tröpfeln: Durch ein Lohn-Plus gibt’s jetzt zusätzliches Geld, das das Leben der Maler bunter macht.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Plus von 5,9 Prozent | IG BAU: Jetzt Lohnabrechnung prüfen
Mehr Geld für Maler und Lackierer

Lohn-Plus für die Arbeit mit Pinsel und Tapezierrolle: Die rund 1.800 Maler und Lackierer im Bereich unseres Bezirksverbandes streichen jetzt mehr Geld ein. Rückwirkend zum Oktober steigen die Löhne in zwei Stufen um insgesamt 5,9 Prozent. Ein Malergeselle kommt damit auf einen Stundenlohn von 15,87 Euro – ein Plus von 90 Euro pro Monat. Im nächsten Jahr kommen noch einmal 112 Euro dazu. Das hat die IG Bauen-Agrar- Umwelt mitgeteilt. In den neuen Bundesländern wachsen die Löhne dabei um zehn Cent in der Stunde mehr als im Rest der Republik – „ein weiterer wichtiger Schritt hin zur Ost-West-Angleichung“, so die Gewerkschaft. Die IG BAU Mecklenburg rät den Handwerkern in der Region, ihre aktuelle Lohnabrechnung zu prüfen.

„Die Baubranche brummt. Davon profitieren auch die Malerbetriebe. Jetzt bekommen die Beschäftigten endlich einen fairen Anteil an der guten Umsatzentwicklung“, sagt unser Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Mehrfach standen die Tarifverhandlungen zwischen IG BAU und Arbeitgebern vor dem Scheitern. Am Ende entschied eine Schlichtung.

Wir raten den Malern und Lackierern, auf der richtigen Bezahlung zu bestehen: „Fachkräfte sollten sich nicht mit dem Helfer-Lohn abspeisen lassen.“ Anspruch auf den Tariflohn haben Beschäftigte, die Mitglied der Gewerkschaft sind und die in einem Betrieb arbeiten, der zur Malerinnung gehört. Für sie steigt neben dem Verdienst auch die Sonderzahlung am Jahresende – auf jetzt 635 Euro. Das Extra- Geld kommt mit der November-Abrechnung, die bis spätestens Mitte Dezember im Briefkasten liegt.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Psst...Kennst du die Füße?

Ooh la la Gemüse
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Text und Fotos von Beate Schöne
Vielen Dank!
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

22. Oktober 2018

Fehlender Arbeitsschutz kann auf der Baustelle tödliche Folgen haben. Davor warnt die Gewerkschaft IG BAU und fordert mehr staatliche Kontrollen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
2.100 Arbeitsunfälle auf mecklenburg-vorpommerschen Baustellen
Gewerkschaft fordert mehr Arbeitsschutz-Kontrollen

Gefahr im Verzug – und keiner schaut hin: Behörden kontrollieren nur selten, ob Arbeits- schutzvorschriften eingehalten werden. Das kritisiert die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU). In Mecklenburg-Vorpommern standen 47.000 Betrieben zuletzt lediglich 84 Arbeitsinspekteure bei der Gewerbeaufsicht gegenüber. Das geht aus einer aktuellen Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen hervor. „Firmen müssen praktisch nur alle paar Jahre mit einer Kontrolle rechnen – wenn überhaupt. Allein im Gebiet unseres Bezirksverbandes haben wir mehr als 24.400 Betriebe“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Angesichts dieser Zahlen überrasche es kaum, wenn es mancher mit der Arbeitssicher- heit nicht so genau nehme, so der Gewerkschafter. Doch gerade auf dem Bau könne das fatale Folgen haben. Nach Angaben der Gesetzlichen Unfallversicherung kam es auf mecklenburg-vorpommerschen Baustellen im vergangenen Jahr zu rund 2.100 Arbeitsunfällen – drei von ihnen endeten tödlich.

Mit dem aktuellen Bau-Boom könnte das Unfallrisiko sogar steigen, warnt die IG BAU Mecklenburg. Volle Auftragsbücher und das Arbeiten unter Zeitdruck führen allzu oft dazu, dass auf Schutzmaßnahmen verzichtet wird. Immer wieder beobachte er, wie Bauarbeiter ungesichert auf Gerüsten balancierten. Der fehlende Sicherheitsabstand zu Baggern und Kränen erhöhe die Unfallgefahr ebenfalls drastisch. „Dabei ist der Arbeit- geber dazu verpflichtet, für den Schutz seiner Beschäftigten zu sorgen. Tut er das nicht, macht er sich strafbar“, betont Jörg Reppin.

Allerdings hielten sich viele Baufirmen nur dann an das Gesetz, wenn sie mit Konsequenzen rechnen müssten. Und die Zahl staatlicher Kontrollen geht nach Angaben der Bundesregierung seit Jahren zurück. So besuchten die Gewerbeaufsichten der Bundesländer im Jahr 2006 rund 370.000 Betriebe. Zehn Jahre später waren es nur noch knapp über 200.000. Die IG BAU fordert, das Personal der Aufsichtsbehörden massiv aufzustocken. Nur so könne man wieder auf ein vernünftiges Kontroll-Level kommen. Schließlich müssen die Beschäftigten in den Betrieben und auf den Baustellen das Gefühl haben, dass der Arbeitsschutz auch wirklich unter die Lupe genommen wird.

Die Berufsgenossenschaften, die ebenfalls die Arbeitssicherheit kontrollieren, könnten das staatliche Defizit nur zum Teil kompensieren, so Jörg Reppin weiter. Immerhin habe die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) in den letzten Jahren deutlich mehr Stellen für den Arbeitsschutz geschaffen.
Und bei der BG Bau können sich Beschäftigte selbst melden, wenn es brenzlig wird – unter der Notruf-Hotline 0800 / 80 20 100. Die Anrufer bleiben hierbei anonym. Und Unternehmer, die beim Arbeitsschutz auf Risiko setzen, müssen mit einer raschen Visite der Arbeitsinspekteure rechnen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

30. September 2018

Jubilarehrung in unserem Bezirksverband
Am 22.September 2018 fand die Jubilarehrung des Bezirksverbandes Mecklenburg für den Bereich Schwerin und am 29. September 2018 für den Bereich Rostock statt.

Allen Jubilarinnen und Jubilaren besten Dank für ihre Treue zur Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt.
Nach der Auszeichnung der Jubilare wurden bei Kaffee und Kuchen interessante Gespräche geführt. Insgesamt war es wieder eine gute und gelungene Auszeichnungsveranstaltung.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Jubilarehrung in Rostock:

Nach den Begrüßungsworten durch unser Mitglied des Bezirksseniorenvorstandes Manfred Scharon hielt der Vorsitzende des Seniorenvorstandes Jürgen Riemer die Festrede. Im Anschluss daran erfolgte die Ehrung für 25-, 40-, 50-, 60-, 65- und 70-jährige Mitgliedschaft durch Jürgen Riemer und den Vorsitzenden des Bezirksvorstandes Jörg Reppin.

Ehrung für Ruth Bitter und Bruno Buchholz für 70-jährige Mitgliedschaft

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Jubilarehrung in Schwerin:

Gertraud Wonderow, Theo Sasse, Fritz Schwingel und Wolfgang Busch sind 65 Jahre in der Gewerkschaft

Auszeichnung des Kollegen Ulrich Daun aus Boltenhagen für 70-jährige Treue zu unserer Gewerkschaft
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

19. September 2018

Die Bezirksseniorenkonferenz des Bezirksverbandes Mecklenburg der IG Bauen-Agrar-Umwelt fand auf Einladung des Seniorenvorstandes am 19. September 2018 im Hotel & Restaurant Gulbis in 19406 Witzin statt.

Anwesend waren hierzu neben den zahlreichen angereisten Gästen der komplette erweiterte Seniorenvorstand.

Neben einem Bericht über die Aktivitäten des Bezirksseniorenvorstandes durch den Vorsitzenden Jürgen Riemer wurde durch ihn auch noch das Thema "Wie geht die Gesellschaft mit ihren Rentnern um. Stellung in der Gesellschaft" behandelt.

Das Mitglied des Bezirksseniorenvorstandes Manfred Scharon berichtete über seine Teilnahme am 10. Altenparlament in Schwerin mit seinen Leitanträgen.


Im Anschluß fand noch eine rege Diskussion statt und alle Teilnehmer freuen sich auf die Seniorenkonferenz im kommenden Jahr.

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

15. September 2018

Wieder stärker gefragt – Steine sind der Rohstoff der Baukonjunktur. Doch eine entscheidende Bremse beim Neubau ist der Personalmangel in den Behörden,
so die IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Halbjahresbilanz: IG BAU fordert mehr Personal für Bauämter
Bau von 1.510 neuen Wohnungen genehmigt

Gebremster Bau-Boom: Zwischen Januar und Juni wurde im Bereich unseres Bezirksverbandes der Neubau von 1.510 Wohnungen genehmigt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Investitionen von insgesamt 229,1 Millionen Euro planen somit die Bauherren, um aus den erteilten Genehmigungen neue Wohnungen zu machen. Die IG BAU Mecklenburg sieht jedoch Luft nach oben. „Viele Sozialwohnungen sind aus der Preisbindung gefallen – und jetzt mit deutlich höherer Miete auf dem Markt. Gegen den Schwund bei Sozial- mietwohnungen und gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen hilft nur eins: bauen, bauen, bauen“, sagt unser Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Erschwert werde das Bauen und Planen allerdings durch fehlendes Personal in den Bauämtern. Nach IG BAU-Angaben sank die Zahl der Beschäftigten in den kommunalen Baubehörden in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1995 und 2010 um 35 Prozent – zwischen 2011 und 2016 dann noch einmal um weitere 28 Prozent. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) herausgefunden. Danach kamen auf 1.000 Einwohner in MV zuletzt lediglich 0,9 Vollzeit-Beschäftigte in den Bauverwaltungen.

Der jahrelange Personalabbau in den Ämtern rächt sich in Zeiten einer anziehenden Baukonjunktur besonders. Engpässe bei der Planung und Genehmigung führten dazu, dass wichtige Bauprojekte verschleppt würden. Das betreffe auch die kommunale Infrastruktur – wie den Bau von Schulen, Straßen und Krankenhäusern.

Laut DIW geben Städte und Gemeinden im Schnitt 85 Prozent ihrer Investitionen für Bauten aus. Mangelnde Planungskapazitäten haben daher enorme Auswirkungen auf das Bauen vor Ort. Deshalb sei ein Großteil der Kämmerer auch weiterhin skeptisch, was den Abbau des Investitionsrückstands angehe. Nach einer Umfrage des aktuellen KfW-Kommunalpanels rechnen nur 32 Prozent der Kämmerer damit, den Rückstand bei der Verkehrsinfrastruktur in den nächsten fünf Jahren abzubauen – trotz einer guten finanziellen Entwicklung in den meisten Kommunen. 68 Prozent erwarten, dass der Investitionsstau gleich bleibt oder anwächst.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20. August 2018

Fliesenleger sind immer häufiger als Solo-Selbstständige unterwegs. Dabei arbeiten sie oft zu schlechten Bedingungen, kritisiert die Gewerkschaft IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zunahme bei Solo-Selbstständigen | IG BAU fordert Meisterpflicht
In Mecklenburg-Vorpommern gefährden Ein-Mann-Betriebe das Handwerk

Rollende Ein-Mann-Betriebe: Immer häufiger sind Solo-Selbstständige unterwegs. Doch viele von ihnen arbeiten nach Einschätzung der IG BAU unter schlechten Bedingungen – ohne soziale Absicherung und mit einem Einkommen, das teils unter dem Mindestlohn liegt. „Gerade im Handwerk hat die Zahl der Ein-Mann-Firmen stark zugenommen – oft mit großen Abstrichen bei der Qualität“, sagt Jörg Reppin. Der IG BAU- Bezirksvor- sitzende kritisiert dabei Online-Portale wie MyHammer oder Helpling, die ein solches Geschäftsmodell unterstützten. Zwar scheint ein Fachmann dort nur ein paar Klicks entfernt. Doch ein Großteil dieser sogenannten ,Gig-Worker‘ arbeitet ohne Gesellenbrief und Renten- oder Sozialversicherung“.

Die IG BAU Mecklenburg macht für den Trend insbesondere den Wegfall der Zulas- sungspflicht in vielen Handwerksberufen verantwortlich. Seitdem können sich etwa
Fliesenleger ohne abgeschlossene Lehre selbstständig machen. Die Folge: Die Zahl
der Fliesenlegerbetriebe ist kräftig angestiegen:

- im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern von 531 im Jahr 2004 auf 883 im vergangenen Jahr. In der Gebäudereinigung zählt die Kammer im selben Zeitraum ein Plus bei den Betrieben von 172 Prozent.

- im Bereich der Handwerkskammer Schwerin von 297 im Jahr 2004 auf 453 im vergangenen Jahr. In der Gebäudereinigung hat sich die Zahl der Firmen im selben Zeitraum nahezu verdoppelt (plus 96 Prozent).

Von einem „Warnsignal“ spricht unser Beziksvorsitzende Jörg Reppin: „Zum goldenen Boden des Handwerks gehört das klare Bekenntnis zu soliden Standards, zur Berufsausbildung und zum fairen Wettbewerb. All das ist mittlerweile in Gefahr. Ein großes Problem sei die Selbstausbeutung der Solo-Unternehmer. Sie müssen ihre Arbeitszeiten nicht aufschreiben und arbeiten oft zu Mini-Löhnen. Das erhöht den Preisdruck für reguläre Firmen, die ihre Leute ordentlich bezahlen und Sozialabgaben abführen müssen“.

Die IG BAU fordert die Politik dazu auf, für eine bessere Absicherung zu sorgen. So könnten Ein-Mann-Unternehmer etwa in die Altersversorgung der Bauwirtschaft einbezogen werden. Denkbar sei auch eine verpflichtende Unfallversicherung. Jörg Reppin dazu: „Am Ende brauchen wir aber wieder eine Meisterpflicht in allen Hand- werksbereichen. Nur damit sind Qualität und Nachwuchs gesichert.“ Noch in dieser Legislaturperiode könne die große Koalition den Meisterbrief wieder in der Handwerksordnung vorschreiben.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

03. August 2018

Hoch hinaus: Wer auf dem Bau lernt, kann es per Aufstiegsfortbildung bis zum Polier oder Bauleiter bringen.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

IG BAU weist auf hohe Verdienste und Karrieremöglichkeiten hin
Azubis in Mecklenburg gesucht: Noch 325 freie Plätze bei Baufirmen

Handwerker gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres haben Baufirmen im Bereich unseres Bezirksverbandes noch 325 Ausbildungsplätze zu besetzen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern zählt die Branche 621 freie Azubi-Stellen. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. „Schulabgänger haben jetzt noch die Chance, kurzfristig einen Platz zu bekommen. Sei schlau, geh‘ zum Bau – das gilt heute genauso wie früher“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg mit Blick auf die Bezahlung und Karrierechancen in der Branche.

Nach einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zählen Bau-Azubis zu den Bestverdienern unter allen Auszubildenden. In diesem Jahr kam noch einmal ein monatliches Plus von 60 Euro dazu. So startet ein angehender Maurer oder Betonbauer nun mit 765 Euro pro Monat ins erste Lehrjahr. Im dritten Jahr sind es bereits 1.190 Euro. „Nach der Ausbildung können Gesellen eine lange Karriereleiter hinaufklettern – und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen“, sagt Gewerkschafter Jörg Reppin.

Der Fachkräftebedarf dürfte bei den heimischen Baufirmen in den nächsten Jahren weiter wachsen. Die Arbeit wird den Bau-Spezialisten mit Sicherheit nicht ausgehen. Gebaut wird immer – die Branche ist ein fester Faktor der Binnenkonjunktur. Die IG BAU rät Schulabgängern hierbei, sich vor allem in Innungsbetrieben umzusehen, die sich an Tarifverträge halten. Diese liegen bei den Verdiensten, Arbeitsbedingungen und der Beschäftigtenzufriedenheit weit vor Betrieben ohne Tarifbindung, so eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Zugleich gehe die Digitalisierung auf dem Bau in großen Schritten voran. Maurer-Roboter sind nur ein Stichwort auf dem Weg zur Baustelle 4.0. Neue Technologien werden die Arbeit enorm erleichtern. Schon heute müsse sich die Berufsausbildung darauf einstellen – und den Bau-Nachwuchs für das digitale Zeitalter qualifizieren.

Erstmals hat die IG BAU in diesem Jahr auch einen Fahrkosten- und Unterbringungs- zuschuss von 60 Euro pro Monat durchgesetzt. Diesen bekommen Berufsschüler, die in eine Landes- oder Bundesfachklasse gehen und dafür längere Wege zurücklegen müssen. Freie Ausbildungsplätze finden sich im Netz unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de oder www.bau-stellen.de.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

18. Juli 2018

„Bausünde“, einmal anders: Wer mit freiem Oberkörper arbeitet, riskiert nicht nur einen
Sonnenbrand, sondern auch Hautkrebs, warnt die IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

IG BAU: Auf hohen UV-Schutz achten und viel Wasser trinken
Sonnengefahr für alle „Draußen-Jobber“

Auch in der zweiten Sommerhalbzeit beim Sonnenschutz am Ball bleiben: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt Beschäftigte vor einem weiterhin hohen UV-Risiko. "Von der Landschaftsgärtnerin über den Straßenbauer bis zum Dachdecker – rund 30.500 Menschen arbeiten im Bereich unseres Bezirksver- bandes auf dem Bau und in der Landwirtschaft. In diesen ,Outdoor-Berufen‘ ist man der Sonne besonders ausgesetzt“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Auch wer schon eine Sommerbräune habe, solle das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gefährlich ist längst nicht nur der akute Sonnenbrand. Die ständige Einstrah- lung lässt die Haut früher altern und kann zu Hautkrebs führen“.

Die IG BAU rät allen „Draußen-Jobbern“ zu einer Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Auch regelmäßiges Wassertrinken sei ein Muss – „mindestens
zweieinhalb Liter am Tag“, betont unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin: "Sonnenmilch und Wasserflasche gehören genauso zum Job wie Mörtel und Maurerkelle. Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Wichtig sei außerdem, möglichst viele Teile
des Körpers mit Kleidung zu bedecken." Praxis-Tipp der IG BAU: Ein am Helm fixierter Nackenschutz ist eine Kleinigkeit, die aber viel bringt.

Hilfreich ist die Faustregel: Wenn der eigene Schatten kleiner ist als die Körpergröße, dann ist die Gesundheitsgefahr besonders hoch. Für Bauarbeiter, Fassadenreiniger oder Garten- und Landschaftsbauer sei dann maximaler Schutz angesagt. Gerade wer einen hellen Hauttyp habe, solle zu einem Lichtschutzfaktor von „mindestens 30, besser
aber 50“ greifen.

Trotz bekannter Gefahren hat die IG BAU auf den Baustellen in den vergangenen Wochen viele Nachlässigkeiten beim Sonnenschutz festgestellt: „Ganz oft cremen
sich Beschäftigte nicht konsequent ein. Immer wieder wird auch mit freiem Oberkörper gearbeitet. Das ist aber nicht sexy, sondern auf Dauer brandgefährlich“, sagt Jörg Reppin.

Der Gewerkschafter fordert zugleich die Arbeitgeber auf, sich um den Schutz ihrer Beschäftigten in der heißen Jahreszeit zu kümmern. Selbst wenn das Haus schnell
fertig werden soll – bei Temperaturen um die 30 Grad kann die Mittagspause auch einmal länger dauern. Denn Sonnenschutz ist Arbeitsschutz – genauso wie der Bau- helm und der Sicherheitsschuh.

Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirt- schaft (BG BAU) eine „Bauwetter-App“ entwickelt. Sie zeigt neben dem Wetter auch die UV-Einstrahlung an und gibt Tipps zum nötigen Schutz. Die App gibt es zum kosten- losen Download im App Store oder Play Store. Weitere Infos unter: www.bgbau.de/praev.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

10. Juli 2018

Alle Hände voll zu tun haben Bauarbeiter nicht nur im Sommer: Die Bauwirtschaft brummt. Jetzt bekommen Maurer & Co. ein kräftiges Lohn-Plus.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Rekord-Plus von 6,6 Prozent | IG BAU: Jetzt Juni-Abrechnung prüfen
Für fast 10.000 Bauarbeiter gibt es mehr Kies

Extra-Schippe Kies auf dem Bau: Für die fast 10.000 Bauarbeiter im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes gibt es deutlich mehr Geld. Rückwirkend zum Mai steigen die Löhne um 6,6 Prozent. Ein gelernter Maurer oder Straßenbauer kommt nun auf einen Stundenlohn von 19,35 Euro – am Monatsende sind das 209 Euro mehr als bisher. Darauf hat die IG BAU Mecklenburg hingewiesen. Die Gewerkschaft rät: „Bauarbeiter sollten bei der Juni- Abrechnung, die bis Mitte Juli im Briefkasten ist, genau hinschauen: Spätestens jetzt muss das Lohn-Plus draufstehen. Und wer für den Mai noch keine Erhöhung bekommen hat, der erhält im Juli ein doppeltes Plus – nämlich für den Mai und den Juni“, so Jörg Reppin.

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende spricht von einem „riesigen Schritt“ für Tausende
Beschäftigte in der Region: „Die Bauwirtschaft erlebt einen Boom. Die Auftragsbücher
sind voll – viele Firmen kommen mit dem Bauen kaum hinterher. Jetzt erhalten auch die
einen fairen Anteil, die täglich auf dem Gerüst die Knochen hinhalten.“ Das Lohn-Plus
ist das Ergebnis der letzten Tarifrunde zwischen IG BAU und Arbeitgebern. Die Verhand-
lungen standen mehrfach kurz vor dem Scheitern – und die Branche vor einem Streik. Am Ende entschied eine Schlichtung.

Danach steht bereits im nächsten Jahr ein weiteres Lohn-Plus für Bauarbeiter an.
Zudem gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Bis zum Jahr 2020 wird schrittweise
ein bundesweites 13. Monatseinkommen eingeführt. Azubis bekommen in jedem
Ausbildungsjahr 60 Euro mehr pro Monat. Außerdem haben sie Anspruch auf einen
Fahrkosten-Zuschuss von 60 Euro für den Weg zur Berufsschule, wenn sie in eine
Landes- oder Bundesklasse gehen. Für Schulabgänger wird eine Ausbildung auf dem Bau damit viel attraktiver“.

Die IG BAU Mecklenburg appelliert an alle Bau-Beschäftigten, sich über die Neue-
rungen genau zu informieren. Der Tarifvertrag läuft bis Frühjahr 2020 – da kann
einem viel Geld durch die Lappen gehen.
Alle Infos gibt es im IG BAU-Büro Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

29. Juni 2018

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

25. Juni 2018

Die Teilnehmerrunde

Auf dem Sagenlehrpfad

Jagdschloss Friedrichsmoor

Beginn der Kutschfahrt
****************************************************************************************************
Alle Fotos und der Text von:
Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
040 25160727
01511 2566284
dirk.johne@igbau.de
Jungestraße 1
20535 Hamburg
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

20. Juni 2018

Viel zu tun haben die Beamten des Zolls nicht nur auf dem Bau. Auch in der Reinigungsbranche gibt es „schwarze Schafe“, so die Gewerkschaft IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Zoll Stralsund prüfte 61 Betriebe der Branche
IG BAU kritisiert geringes Kontrollrisiko für Reinigungsfirmen

Schmutzige Praktiken kaum geahndet: Reinigungsfirmen geraten nur selten ins Visier des Zolls. Das bemängelt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Nach IG BAU-Angaben überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Haupt- zollamt Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 61 Reinigungsunternehmen in der Region. Zum Vergleich: Allein im Bereich unseres Bezirksverbandes zählt die Branche laut Arbeitsagentur 258 Betriebe.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von „Gelegenheitsvisiten“ der Zöllner. „Der Finanzkon- trolle Schwarzarbeit fehlt es an Personal, um illegale Machenschaften in allen Wirt- schaftsbereichen konsequent zu verfolgen“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Komme es dann doch zur Prüfung, gebe es in der Reinigungsbranche häufig etwas zu beanstanden. So deckte das Hauptzollamt Stralsund hier im letzten Jahr einen Schaden von rund 26.900 Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf.
Dies hat das Bundesfinanzministerium der Grünen-Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke auf Anfrage mitgeteilt. Danach leiteten die Beamten 26 Ermittlungs- verfahren gegen Reinigungsfirmen in der Region ein.

„Die Zahlen zeigen, dass so manche Chefs in der Gebäudereinigung weiterhin auf schmutzige Praktiken setzen. Denn wer Löhne drückt oder Sozialabgaben prellt, der schadet nicht nur dem Staat und den Sozialkassen, sondern verzerrt auch den Wettbewerb“, so Jörg Reppin. Nur wenn sich alle Unternehmen an die gleichen Standards hielten, könne die Branche zum „Saubermann“ werden.

Dazu gehöre insbesondere die richtige Bezahlung. In der Gebäudereinigung gilt derzeit ein Mindestverdienst von 9,55 Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger müssen einen Stundenlohn von 12,18 Euro bekommen. Diese Löhne sind für alle Reinigungs- firmen verpflichtend. Das werde ebenfalls vom Zoll kontrolliert.

Um auf ein „solides Kontroll-Level“ zu kommen, fordert die IG BAU mehr Personal für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Bundesweit seien mindestens 10.000 Beamte notwendig. Auch höhere Bußgelder und Strafen würden die Arbeitgeber deutlich stärker abschrecken, sagt unser Bezirksvorsitzende. Österreich gehe hier viel drastischer vor: Dort liege das Strafmaß für Lohn-Prellerei auf Baustellen bei 1.000 bis 10.000 Euro pro unterbezahltem Mitarbeiter. Sind mehr als drei Mitarbeiter vom Betrug betroffen, winke ein Bußgeld in Höhe von 2.000 bis 20.000 Euro. Bei wiederholtem Verstoß seien bis zu 50.000 Euro fällig – zu zahlen vom Arbeitgeber. Und zwar für jeden Arbeitnehmer, der um seinen Lohn gebracht wurde.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

11. Juni 2018

Einfach mal „Danke“ sagen – fürs saubere Büro und die harte Arbeit von Reinigungs- kräften.
Dazu ruft die IG BAU Mecklenburg am Internationalen Tag der Gebäudereinigung auf.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni
Den 8.150 Reinigungskräften in Mecklenburg einfach mal „Danke“ sagen

Ein „Dankeschön“ an alle, die Mecklenburg sauber halten: Zum Internationalen Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni 2018 ruft die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) dazu auf, den heimischen Reinigungskräften Anerkennung zu zeigen. „Respect for cleaners“ – das ist dabei das Motto aller zuständigen Gewerkschaften weltweit. „Egal ob Blumen, Schokolade oder ein persönliches Wort – die Geste zählt“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende unserer Gewerkschaft spricht von einem „richtig harten Job, für den man die Beschäftigten auch mal loben kann“. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es in Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes rund 8.150 Reinigungskräfte.

„Ihre Arbeit findet oft im Verborgenen statt. Wer morgens ins saubere Büro kommt, denkt meist nicht daran, dass dort spätabends oder im Morgengrauen geputzt wurde“, so Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Dabei müssten viele Gebäudereinige- rinnen unter hohem Zeitdruck arbeiten. Das Saubermachen immer größerer Flächen in immer kürzerer Zeit – das sogenannte „Turbo-Putzen“ – sei nach wie vor ein Problem in der Branche.

Allerdings seien die Jobs in der Gebäudereinigung in den vergangenen Jahren spürbar attraktiver geworden. So konnte die IG BAU Löhne durchsetzen, die deutlich über dem
gesetzlichen Mindestlohn liegen. Mittlerweile bekommt eine Reinigungskraft in der niedrigsten Lohngruppe 9,55 Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 12,18 Euro.

****************************************************************************************************

Hintergrund zum Tag der Gebäudereinigung

Der „Tag der Gebäudereinigung“ erinnert an einen Streik der Putzkräfte in Century City, einem Geschäftsviertel von Los Angeles, bei dem am 15. Juni 1990 die Streikenden brutal von der Polizei zusammengeschlagen wurden.
Die Polizei musste nach einem Gerichtsverfahren schließlich 3,5 Millionen Dollar an die amerikanische Reiniger-Gewerkschaft zahlen. Der Streik führte zu einer Lohnerhöhung von 25 Prozent und zur Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung.
Dieser Vorfall markiert einen Wendepunkt in der Kampagne „Justice for Janitors“. Der 15. Juni wird seitdem international als „Justice-for-Janitors- Day“, in Deutschland als „Tag der Gebäudereinigung“, begangen.
Im Herbst 2009 gab es in Deutschland den ersten bundesweiten Gebäudereiniger-Streik.
****************************************************************************************************

14. Mai 2018

Streichen mehr Geld ein: Maler und Lackierer bekommen einen Lohn-Aufschlag. Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 12,40 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Mindestlohn für Gesellen steigt auf 12,40 Euro pro Stunde
1.900 Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein

Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 1.900 Maler und Lackierer im Bereich unseres Bezirksverbandes gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 12,40 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 95 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

Unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin spricht von einer wichtigen „Haltelinie nach unten“. An die Untergrenzen müssen sich alle insgesamt 273 Maler- und Lackierer- betriebe halten. Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 15,35 Euro pro Stunde. Anspruch hierauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Gedenken an die Opfer von Arbeitsunfällen: Die Gewerkschaft IG BAU ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Schweigeminute auf
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Gedenktag am 28. April - 2.500 Bau-Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Workers‘ Memorial Day: IG BAU ruft zu Gedenkminute auf

„Jeder Unfall ist einer zu viel“ – unter diesem Motto ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen auf. Bereits am kommenden Freitag (27. April 2018) – dem Vortag des internationalen Workers‘ Memorial Days – soll um 12 Uhr der Menschen gedacht werden, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Mecklenburg.

„Die Schweigeminute erinnert daran, dass nicht nur auf anderen Kontinenten beim Arbeitsschutz einiges im Argen liegt, sondern auch bei uns noch viel zu tun ist, um Beschäftigte besser zu schützen“, sagt unser IG BAU-Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. So kam es nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft auf Baustellen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2017 zu rund 2.500 Arbeitsunfällen.

„Stürze vom Gerüst oder Verletzungen mit dem Häcksler entstehen oft unter Stress. Die Zeit für das richtige Absichern oder das Anziehen der Schutzkleidung muss aber da sein“, betont Jörg Reppin. Der Gewerkschafter kritisiert die Haltung mancher Arbeit- geber, im Arbeitsschutz lediglich einen Kostenfaktor zu sehen: „Unternehmen sind dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Wer daran spart, handelt unverantwortlich.“

Der Workers‘ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstor- benen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen. In der Berliner Gedächtniskirche findet dann am 28. April ein zentraler Gedenkgottesdienst mit Vertretern von Christentum, Islam und Judentum statt.
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Von links: Herr Karsten Peters, Minister Dr. Till Backhaus, Herr Ulf Tielking, Herr Manfred Baum
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Der Text und die Fotos sind von:

Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
04025160727
015112566284
dirk.johne@igbau.de
Jungestraße 1
20535 Hamburg
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Bezirksseniorenvorstand

Vorsitzender - Jürgen Riemer,
stellvertretender Vorsitzender - Heinz-Peter Mohn,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Klaus Düsing, Dorothea Loose, Manfred Mertens, Margot Wangemann, Rainer Zilch

von links nach rechts
Margot Wangemann, Rainer Zilch, Jürgen Riemer, Klaus Düsing, Heinz-Peter Mohn, Manfred Mertens, Dorothea Loose

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Der Vorstand des Frauenarbeitskreises:
Vorsitzende - Beate Schöne,
stellvertretende Vorsitzende - Karin Schwebke,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Ute Barten, Jutta Kügler, Ingrid Teich, Annelie Wittig.

Jutta Kügler, Beate Schöne, Ingrid Teich, Karin Schwebke, Ute Barten und Annelie Wittig
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Unser Bezirksvorstand:

Der neue achtköpfige Bezirksvorstand besteht aus folgenden Mitgliedern (von links nach rechts):
Heinz-Peter Mohn, Jörg Reppin (Vorsitzender), Martin Doliwa, Heinz Kirchschlager (Stellvertreter), Ingrid Vorbeck, Eckhard Nahendorf, Klaus-Peter Tiedemann, Thomas Behnke
---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

---------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Kalender


<Mai  2019>
MoDiMiDoFrSaSo
12345
6789101112
13141516171819
20212223242526
2728293031