Bezirksverband Mecklenburg


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Unsere Seite befindet sich weiterhin im Aufbau und wird ständig erweitert.
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Rentensprechstunden im Büro der IG Bauen-Agrar-Umwelt, BV Mecklenburg, August-Bebel-Str. 89, 18055 Rostock

Oktober 2018
Dienstag, 30.10.2018, von 13.00 – 15.00 Uhr

November 2018
Dienstag, 27.11.2018, von 13.00 – 15.00 Uhr

Terminvergabe unter Telefon 0381-20382610
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19. September 2018

Die Bezirksseniorenkonferenz des Bezirksverbandes Mecklenburg der IG Bauen-Agrar-Umwelt fand auf Einladung des Seniorenvorstandes am 19. September 2018 im Hotel & Restaurant Gulbis in 19406 Witzin statt.

Anwesend waren hierzu neben den zahlreichen angereisten Gästen der komplette erweiterte Seniorenvorstand.

Neben einem Bericht über die Aktivitäten des Bezirksseniorenvorstandes durch den Vorsitzenden Jürgen Riemer wurde durch ihn auch noch das Thema "Wie geht die Gesellschaft mit ihren Rentnern um. Stellung in der Gesellschaft" behandelt.

Das Mitglied des Bezirksseniorenvorstandes Manfred Scharon berichtete über seine Teilnahme am 10. Altenparlament in Schwerin mit seinen Leitanträgen.


Im Anschluß fand noch eine rege Diskussion statt und alle Teilnehmer freuen sich auf die Seniorenkonferenz im kommenden Jahr.

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15. September 2018

Wieder stärker gefragt – Steine sind der Rohstoff der Baukonjunktur. Doch eine entscheidende Bremse beim Neubau ist der Personalmangel in den Behörden,
so die IG BAU.
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Halbjahresbilanz: IG BAU fordert mehr Personal für Bauämter
Bau von 1.510 neuen Wohnungen genehmigt

Gebremster Bau-Boom: Zwischen Januar und Juni wurde im Bereich unseres Bezirksverbandes der Neubau von 1.510 Wohnungen genehmigt. Die Gewerkschaft beruft sich dabei auf neueste Zahlen des Statistischen Bundesamts.

Investitionen von insgesamt 229,1 Millionen Euro planen somit die Bauherren, um aus den erteilten Genehmigungen neue Wohnungen zu machen. Die IG BAU Mecklenburg sieht jedoch Luft nach oben. „Viele Sozialwohnungen sind aus der Preisbindung gefallen – und jetzt mit deutlich höherer Miete auf dem Markt. Gegen den Schwund bei Sozial- mietwohnungen und gegen den Mangel an bezahlbaren Wohnungen hilft nur eins: bauen, bauen, bauen“, sagt unser Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Erschwert werde das Bauen und Planen allerdings durch fehlendes Personal in den Bauämtern. Nach IG BAU-Angaben sank die Zahl der Beschäftigten in den kommunalen Baubehörden in Mecklenburg-Vorpommern zwischen 1995 und 2010 um 35 Prozent – zwischen 2011 und 2016 dann noch einmal um weitere 28 Prozent. Das hat eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) herausgefunden. Danach kamen auf 1.000 Einwohner in MV zuletzt lediglich 0,9 Vollzeit-Beschäftigte in den Bauverwaltungen.

Der jahrelange Personalabbau in den Ämtern rächt sich in Zeiten einer anziehenden Baukonjunktur besonders. Engpässe bei der Planung und Genehmigung führten dazu, dass wichtige Bauprojekte verschleppt würden. Das betreffe auch die kommunale Infrastruktur – wie den Bau von Schulen, Straßen und Krankenhäusern.

Laut DIW geben Städte und Gemeinden im Schnitt 85 Prozent ihrer Investitionen für Bauten aus. Mangelnde Planungskapazitäten haben daher enorme Auswirkungen auf das Bauen vor Ort. Deshalb sei ein Großteil der Kämmerer auch weiterhin skeptisch, was den Abbau des Investitionsrückstands angehe. Nach einer Umfrage des aktuellen KfW-Kommunalpanels rechnen nur 32 Prozent der Kämmerer damit, den Rückstand bei der Verkehrsinfrastruktur in den nächsten fünf Jahren abzubauen – trotz einer guten finanziellen Entwicklung in den meisten Kommunen. 68 Prozent erwarten, dass der Investitionsstau gleich bleibt oder anwächst.
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20. August 2018

Fliesenleger sind immer häufiger als Solo-Selbstständige unterwegs. Dabei arbeiten sie oft zu schlechten Bedingungen, kritisiert die Gewerkschaft IG BAU.
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Zunahme bei Solo-Selbstständigen | IG BAU fordert Meisterpflicht
In Mecklenburg-Vorpommern gefährden Ein-Mann-Betriebe das Handwerk

Rollende Ein-Mann-Betriebe: Immer häufiger sind Solo-Selbstständige unterwegs. Doch viele von ihnen arbeiten nach Einschätzung der IG BAU unter schlechten Bedingungen – ohne soziale Absicherung und mit einem Einkommen, das teils unter dem Mindestlohn liegt. „Gerade im Handwerk hat die Zahl der Ein-Mann-Firmen stark zugenommen – oft mit großen Abstrichen bei der Qualität“, sagt Jörg Reppin. Der IG BAU- Bezirksvor- sitzende kritisiert dabei Online-Portale wie MyHammer oder Helpling, die ein solches Geschäftsmodell unterstützten. Zwar scheint ein Fachmann dort nur ein paar Klicks entfernt. Doch ein Großteil dieser sogenannten ,Gig-Worker‘ arbeitet ohne Gesellenbrief und Renten- oder Sozialversicherung“.

Die IG BAU Mecklenburg macht für den Trend insbesondere den Wegfall der Zulas- sungspflicht in vielen Handwerksberufen verantwortlich. Seitdem können sich etwa
Fliesenleger ohne abgeschlossene Lehre selbstständig machen. Die Folge: Die Zahl
der Fliesenlegerbetriebe ist kräftig angestiegen:

- im Bereich der Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern von 531 im Jahr 2004 auf 883 im vergangenen Jahr. In der Gebäudereinigung zählt die Kammer im selben Zeitraum ein Plus bei den Betrieben von 172 Prozent.

- im Bereich der Handwerkskammer Schwerin von 297 im Jahr 2004 auf 453 im vergangenen Jahr. In der Gebäudereinigung hat sich die Zahl der Firmen im selben Zeitraum nahezu verdoppelt (plus 96 Prozent).

Von einem „Warnsignal“ spricht unser Beziksvorsitzende Jörg Reppin: „Zum goldenen Boden des Handwerks gehört das klare Bekenntnis zu soliden Standards, zur Berufsausbildung und zum fairen Wettbewerb. All das ist mittlerweile in Gefahr. Ein großes Problem sei die Selbstausbeutung der Solo-Unternehmer. Sie müssen ihre Arbeitszeiten nicht aufschreiben und arbeiten oft zu Mini-Löhnen. Das erhöht den Preisdruck für reguläre Firmen, die ihre Leute ordentlich bezahlen und Sozialabgaben abführen müssen“.

Die IG BAU fordert die Politik dazu auf, für eine bessere Absicherung zu sorgen. So könnten Ein-Mann-Unternehmer etwa in die Altersversorgung der Bauwirtschaft einbezogen werden. Denkbar sei auch eine verpflichtende Unfallversicherung. Jörg Reppin dazu: „Am Ende brauchen wir aber wieder eine Meisterpflicht in allen Hand- werksbereichen. Nur damit sind Qualität und Nachwuchs gesichert.“ Noch in dieser Legislaturperiode könne die große Koalition den Meisterbrief wieder in der Handwerksordnung vorschreiben.
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03. August 2018

Hoch hinaus: Wer auf dem Bau lernt, kann es per Aufstiegsfortbildung bis zum Polier oder Bauleiter bringen.
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IG BAU weist auf hohe Verdienste und Karrieremöglichkeiten hin
Azubis in Mecklenburg gesucht: Noch 325 freie Plätze bei Baufirmen

Handwerker gesucht: Zum Start des neuen Ausbildungsjahres haben Baufirmen im Bereich unseres Bezirksverbandes noch 325 Ausbildungsplätze zu besetzen. In ganz Mecklenburg-Vorpommern zählt die Branche 621 freie Azubi-Stellen. Darauf hat die IG Bauen-Agrar-Umwelt hingewiesen. Die IG BAU beruft sich hierbei auf neueste Zahlen der Arbeitsagentur. „Schulabgänger haben jetzt noch die Chance, kurzfristig einen Platz zu bekommen. Sei schlau, geh‘ zum Bau – das gilt heute genauso wie früher“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg mit Blick auf die Bezahlung und Karrierechancen in der Branche.

Nach einer Untersuchung des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) zählen Bau-Azubis zu den Bestverdienern unter allen Auszubildenden. In diesem Jahr kam noch einmal ein monatliches Plus von 60 Euro dazu. So startet ein angehender Maurer oder Betonbauer nun mit 765 Euro pro Monat ins erste Lehrjahr. Im dritten Jahr sind es bereits 1.190 Euro. „Nach der Ausbildung können Gesellen eine lange Karriereleiter hinaufklettern – und es bis zum Polier oder Bauleiter bringen“, sagt Gewerkschafter Jörg Reppin.

Der Fachkräftebedarf dürfte bei den heimischen Baufirmen in den nächsten Jahren weiter wachsen. Die Arbeit wird den Bau-Spezialisten mit Sicherheit nicht ausgehen. Gebaut wird immer – die Branche ist ein fester Faktor der Binnenkonjunktur. Die IG BAU rät Schulabgängern hierbei, sich vor allem in Innungsbetrieben umzusehen, die sich an Tarifverträge halten. Diese liegen bei den Verdiensten, Arbeitsbedingungen und der Beschäftigtenzufriedenheit weit vor Betrieben ohne Tarifbindung, so eine Studie der Hans-Böckler-Stiftung.

Zugleich gehe die Digitalisierung auf dem Bau in großen Schritten voran. Maurer-Roboter sind nur ein Stichwort auf dem Weg zur Baustelle 4.0. Neue Technologien werden die Arbeit enorm erleichtern. Schon heute müsse sich die Berufsausbildung darauf einstellen – und den Bau-Nachwuchs für das digitale Zeitalter qualifizieren.

Erstmals hat die IG BAU in diesem Jahr auch einen Fahrkosten- und Unterbringungs- zuschuss von 60 Euro pro Monat durchgesetzt. Diesen bekommen Berufsschüler, die in eine Landes- oder Bundesfachklasse gehen und dafür längere Wege zurücklegen müssen. Freie Ausbildungsplätze finden sich im Netz unter www.jobboerse.arbeitsagentur.de oder www.bau-stellen.de.
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18. Juli 2018

„Bausünde“, einmal anders: Wer mit freiem Oberkörper arbeitet, riskiert nicht nur einen
Sonnenbrand, sondern auch Hautkrebs, warnt die IG BAU.
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IG BAU: Auf hohen UV-Schutz achten und viel Wasser trinken
Sonnengefahr für alle „Draußen-Jobber“

Auch in der zweiten Sommerhalbzeit beim Sonnenschutz am Ball bleiben: Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) warnt Beschäftigte vor einem weiterhin hohen UV-Risiko. "Von der Landschaftsgärtnerin über den Straßenbauer bis zum Dachdecker – rund 30.500 Menschen arbeiten im Bereich unseres Bezirksver- bandes auf dem Bau und in der Landwirtschaft. In diesen ,Outdoor-Berufen‘ ist man der Sonne besonders ausgesetzt“, sagt Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Auch wer schon eine Sommerbräune habe, solle das UV-Risiko nicht auf die leichte Schulter nehmen. Gefährlich ist längst nicht nur der akute Sonnenbrand. Die ständige Einstrah- lung lässt die Haut früher altern und kann zu Hautkrebs führen“.

Die IG BAU rät allen „Draußen-Jobbern“ zu einer Sonnencreme mit möglichst hohem Lichtschutzfaktor. Auch regelmäßiges Wassertrinken sei ein Muss – „mindestens
zweieinhalb Liter am Tag“, betont unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin: "Sonnenmilch und Wasserflasche gehören genauso zum Job wie Mörtel und Maurerkelle. Besondere Vorsicht sei zur Mittagszeit geboten: Zwischen 12 und 14 Uhr sollte der Großteil der Arbeiten in den Schatten verlegt werden. Wichtig sei außerdem, möglichst viele Teile
des Körpers mit Kleidung zu bedecken." Praxis-Tipp der IG BAU: Ein am Helm fixierter Nackenschutz ist eine Kleinigkeit, die aber viel bringt.

Hilfreich ist die Faustregel: Wenn der eigene Schatten kleiner ist als die Körpergröße, dann ist die Gesundheitsgefahr besonders hoch. Für Bauarbeiter, Fassadenreiniger oder Garten- und Landschaftsbauer sei dann maximaler Schutz angesagt. Gerade wer einen hellen Hauttyp habe, solle zu einem Lichtschutzfaktor von „mindestens 30, besser
aber 50“ greifen.

Trotz bekannter Gefahren hat die IG BAU auf den Baustellen in den vergangenen Wochen viele Nachlässigkeiten beim Sonnenschutz festgestellt: „Ganz oft cremen
sich Beschäftigte nicht konsequent ein. Immer wieder wird auch mit freiem Oberkörper gearbeitet. Das ist aber nicht sexy, sondern auf Dauer brandgefährlich“, sagt Jörg Reppin.

Der Gewerkschafter fordert zugleich die Arbeitgeber auf, sich um den Schutz ihrer Beschäftigten in der heißen Jahreszeit zu kümmern. Selbst wenn das Haus schnell
fertig werden soll – bei Temperaturen um die 30 Grad kann die Mittagspause auch einmal länger dauern. Denn Sonnenschutz ist Arbeitsschutz – genauso wie der Bau- helm und der Sicherheitsschuh.

Für alle, die unter freiem Himmel arbeiten, hat die Berufsgenossenschaft der Bauwirt- schaft (BG BAU) eine „Bauwetter-App“ entwickelt. Sie zeigt neben dem Wetter auch die UV-Einstrahlung an und gibt Tipps zum nötigen Schutz. Die App gibt es zum kosten- losen Download im App Store oder Play Store. Weitere Infos unter: www.bgbau.de/praev.
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10. Juli 2018

Alle Hände voll zu tun haben Bauarbeiter nicht nur im Sommer: Die Bauwirtschaft brummt. Jetzt bekommen Maurer & Co. ein kräftiges Lohn-Plus.
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Rekord-Plus von 6,6 Prozent | IG BAU: Jetzt Juni-Abrechnung prüfen
Für fast 10.000 Bauarbeiter gibt es mehr Kies

Extra-Schippe Kies auf dem Bau: Für die fast 10.000 Bauarbeiter im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes gibt es deutlich mehr Geld. Rückwirkend zum Mai steigen die Löhne um 6,6 Prozent. Ein gelernter Maurer oder Straßenbauer kommt nun auf einen Stundenlohn von 19,35 Euro – am Monatsende sind das 209 Euro mehr als bisher. Darauf hat die IG BAU Mecklenburg hingewiesen. Die Gewerkschaft rät: „Bauarbeiter sollten bei der Juni- Abrechnung, die bis Mitte Juli im Briefkasten ist, genau hinschauen: Spätestens jetzt muss das Lohn-Plus draufstehen. Und wer für den Mai noch keine Erhöhung bekommen hat, der erhält im Juli ein doppeltes Plus – nämlich für den Mai und den Juni“, so Jörg Reppin.

Der IG BAU-Bezirksvorsitzende spricht von einem „riesigen Schritt“ für Tausende
Beschäftigte in der Region: „Die Bauwirtschaft erlebt einen Boom. Die Auftragsbücher
sind voll – viele Firmen kommen mit dem Bauen kaum hinterher. Jetzt erhalten auch die
einen fairen Anteil, die täglich auf dem Gerüst die Knochen hinhalten.“ Das Lohn-Plus
ist das Ergebnis der letzten Tarifrunde zwischen IG BAU und Arbeitgebern. Die Verhand-
lungen standen mehrfach kurz vor dem Scheitern – und die Branche vor einem Streik. Am Ende entschied eine Schlichtung.

Danach steht bereits im nächsten Jahr ein weiteres Lohn-Plus für Bauarbeiter an.
Zudem gibt es eine Einmalzahlung von 250 Euro. Bis zum Jahr 2020 wird schrittweise
ein bundesweites 13. Monatseinkommen eingeführt. Azubis bekommen in jedem
Ausbildungsjahr 60 Euro mehr pro Monat. Außerdem haben sie Anspruch auf einen
Fahrkosten-Zuschuss von 60 Euro für den Weg zur Berufsschule, wenn sie in eine
Landes- oder Bundesklasse gehen. Für Schulabgänger wird eine Ausbildung auf dem Bau damit viel attraktiver“.

Die IG BAU Mecklenburg appelliert an alle Bau-Beschäftigten, sich über die Neue-
rungen genau zu informieren. Der Tarifvertrag läuft bis Frühjahr 2020 – da kann
einem viel Geld durch die Lappen gehen.
Alle Infos gibt es im IG BAU-Büro Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
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29. Juni 2018

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25. Juni 2018

Die Teilnehmerrunde

Auf dem Sagenlehrpfad

Jagdschloss Friedrichsmoor

Beginn der Kutschfahrt
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Alle Fotos und der Text von:
Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
040 25160727
01511 2566284
dirk.johne@igbau.de
Jungestraße 1
20535 Hamburg
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20. Juni 2018

Viel zu tun haben die Beamten des Zolls nicht nur auf dem Bau. Auch in der Reinigungsbranche gibt es „schwarze Schafe“, so die Gewerkschaft IG BAU.
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Zoll Stralsund prüfte 61 Betriebe der Branche
IG BAU kritisiert geringes Kontrollrisiko für Reinigungsfirmen

Schmutzige Praktiken kaum geahndet: Reinigungsfirmen geraten nur selten ins Visier des Zolls. Das bemängelt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt. Nach IG BAU-Angaben überprüfte die Finanzkontrolle Schwarzarbeit beim zuständigen Haupt- zollamt Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 61 Reinigungsunternehmen in der Region. Zum Vergleich: Allein im Bereich unseres Bezirksverbandes zählt die Branche laut Arbeitsagentur 258 Betriebe.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von „Gelegenheitsvisiten“ der Zöllner. „Der Finanzkon- trolle Schwarzarbeit fehlt es an Personal, um illegale Machenschaften in allen Wirt- schaftsbereichen konsequent zu verfolgen“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. Komme es dann doch zur Prüfung, gebe es in der Reinigungsbranche häufig etwas zu beanstanden. So deckte das Hauptzollamt Stralsund hier im letzten Jahr einen Schaden von rund 26.900 Euro wegen nicht gezahlter Steuern und Sozialabgaben auf.
Dies hat das Bundesfinanzministerium der Grünen-Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke auf Anfrage mitgeteilt. Danach leiteten die Beamten 26 Ermittlungs- verfahren gegen Reinigungsfirmen in der Region ein.

„Die Zahlen zeigen, dass so manche Chefs in der Gebäudereinigung weiterhin auf schmutzige Praktiken setzen. Denn wer Löhne drückt oder Sozialabgaben prellt, der schadet nicht nur dem Staat und den Sozialkassen, sondern verzerrt auch den Wettbewerb“, so Jörg Reppin. Nur wenn sich alle Unternehmen an die gleichen Standards hielten, könne die Branche zum „Saubermann“ werden.

Dazu gehöre insbesondere die richtige Bezahlung. In der Gebäudereinigung gilt derzeit ein Mindestverdienst von 9,55 Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger müssen einen Stundenlohn von 12,18 Euro bekommen. Diese Löhne sind für alle Reinigungs- firmen verpflichtend. Das werde ebenfalls vom Zoll kontrolliert.

Um auf ein „solides Kontroll-Level“ zu kommen, fordert die IG BAU mehr Personal für die Finanzkontrolle Schwarzarbeit. Bundesweit seien mindestens 10.000 Beamte notwendig. Auch höhere Bußgelder und Strafen würden die Arbeitgeber deutlich stärker abschrecken, sagt unser Bezirksvorsitzende. Österreich gehe hier viel drastischer vor: Dort liege das Strafmaß für Lohn-Prellerei auf Baustellen bei 1.000 bis 10.000 Euro pro unterbezahltem Mitarbeiter. Sind mehr als drei Mitarbeiter vom Betrug betroffen, winke ein Bußgeld in Höhe von 2.000 bis 20.000 Euro. Bei wiederholtem Verstoß seien bis zu 50.000 Euro fällig – zu zahlen vom Arbeitgeber. Und zwar für jeden Arbeitnehmer, der um seinen Lohn gebracht wurde.
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11. Juni 2018

Einfach mal „Danke“ sagen – fürs saubere Büro und die harte Arbeit von Reinigungs- kräften.
Dazu ruft die IG BAU Mecklenburg am Internationalen Tag der Gebäudereinigung auf.
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Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni
Den 8.150 Reinigungskräften in Mecklenburg einfach mal „Danke“ sagen

Ein „Dankeschön“ an alle, die Mecklenburg sauber halten: Zum Internationalen Tag der Gebäudereinigung am 15. Juni 2018 ruft die IG Bauen-Agrar- Umwelt (IG BAU) dazu auf, den heimischen Reinigungskräften Anerkennung zu zeigen. „Respect for cleaners“ – das ist dabei das Motto aller zuständigen Gewerkschaften weltweit. „Egal ob Blumen, Schokolade oder ein persönliches Wort – die Geste zählt“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende unserer Gewerkschaft spricht von einem „richtig harten Job, für den man die Beschäftigten auch mal loben kann“. Nach Angaben der Arbeitsagentur gibt es in Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes rund 8.150 Reinigungskräfte.

„Ihre Arbeit findet oft im Verborgenen statt. Wer morgens ins saubere Büro kommt, denkt meist nicht daran, dass dort spätabends oder im Morgengrauen geputzt wurde“, so Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Dabei müssten viele Gebäudereinige- rinnen unter hohem Zeitdruck arbeiten. Das Saubermachen immer größerer Flächen in immer kürzerer Zeit – das sogenannte „Turbo-Putzen“ – sei nach wie vor ein Problem in der Branche.

Allerdings seien die Jobs in der Gebäudereinigung in den vergangenen Jahren spürbar attraktiver geworden. So konnte die IG BAU Löhne durchsetzen, die deutlich über dem
gesetzlichen Mindestlohn liegen. Mittlerweile bekommt eine Reinigungskraft in der niedrigsten Lohngruppe 9,55 Euro pro Stunde. Glas- und Fassadenreiniger haben Anspruch auf einen Stundenlohn von 12,18 Euro.

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Hintergrund zum Tag der Gebäudereinigung

Der „Tag der Gebäudereinigung“ erinnert an einen Streik der Putzkräfte in Century City, einem Geschäftsviertel von Los Angeles, bei dem am 15. Juni 1990 die Streikenden brutal von der Polizei zusammengeschlagen wurden.
Die Polizei musste nach einem Gerichtsverfahren schließlich 3,5 Millionen Dollar an die amerikanische Reiniger-Gewerkschaft zahlen. Der Streik führte zu einer Lohnerhöhung von 25 Prozent und zur Einführung einer betrieblichen Krankenversicherung.
Dieser Vorfall markiert einen Wendepunkt in der Kampagne „Justice for Janitors“. Der 15. Juni wird seitdem international als „Justice-for-Janitors- Day“, in Deutschland als „Tag der Gebäudereinigung“, begangen.
Im Herbst 2009 gab es in Deutschland den ersten bundesweiten Gebäudereiniger-Streik.
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14. Mai 2018

Streichen mehr Geld ein: Maler und Lackierer bekommen einen Lohn-Aufschlag. Wer mit Gesellenbrief arbeitet, muss ab sofort mindestens 12,40 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
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Mindestlohn für Gesellen steigt auf 12,40 Euro pro Stunde
1.900 Maler und Lackierer streichen mehr Geld ein

Lohn-Plus fürs Streichen und Tapezieren: Für die rund 1.900 Maler und Lackierer im Bereich unseres Bezirksverbandes gelten ab sofort höhere Mindestlöhne. Wer einen Gesellenbrief in der Tasche hat, muss ab Mai mindestens 12,40 Euro pro Stunde verdienen – ein Plus von rund 95 Euro im Monat. Helfer ohne Ausbildung kommen auf einen Stundenlohn von wenigstens 10,60 Euro. Das teilt die Gewerkschaft IG Bauen-Agrar-Umwelt mit.

Unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin spricht von einer wichtigen „Haltelinie nach unten“. An die Untergrenzen müssen sich alle insgesamt 273 Maler- und Lackierer- betriebe halten. Entscheidend für die harte Arbeit in der Branche ist aber der Tariflohn. Der liegt derzeit bei 15,35 Euro pro Stunde. Anspruch hierauf haben Gesellen, die Gewerkschaftsmitglieder sind und deren Betrieb in der Maler- und Lackierer-Innung ist.
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1. Mai in Schwerin

Text und Fotos sind von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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1. Mai 2018 in Rostock

Unser Gemeinschaftsstand IG BAU und IG BCE

Manfred Scharon am Glücksrad

Grußwort von Uwe Polkaehn (Vorsitzender DGB Nord)

Diskussionsrunde mit Manuela Schwesig (Ministerpräsidentin MVP) und
Franziska Giffey (Bundesfamilienministerin)

Konzert mit den "Les Bumms Boys"

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24. April 2018

Gedenken an die Opfer von Arbeitsunfällen: Die Gewerkschaft IG BAU ruft am Workers‘ Memorial Day zu einer Schweigeminute auf
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Gedenktag am 28. April - 2.500 Bau-Unfälle in Mecklenburg-Vorpommern
Workers‘ Memorial Day: IG BAU ruft zu Gedenkminute auf

„Jeder Unfall ist einer zu viel“ – unter diesem Motto ruft die IG Bauen-Agrar-Umwelt zu einer Gedenkminute für die Opfer von Arbeitsunfällen auf. Bereits am kommenden Freitag (27. April 2018) – dem Vortag des internationalen Workers‘ Memorial Days – soll um 12 Uhr der Menschen gedacht werden, die im Job tödlich verunglückt oder berufsunfähig geworden sind, so die IG BAU Mecklenburg.

„Die Schweigeminute erinnert daran, dass nicht nur auf anderen Kontinenten beim Arbeitsschutz einiges im Argen liegt, sondern auch bei uns noch viel zu tun ist, um Beschäftigte besser zu schützen“, sagt unser IG BAU-Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. So kam es nach Angaben der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft auf Baustellen in Mecklenburg-Vorpommern im Jahr 2017 zu rund 2.500 Arbeitsunfällen.

„Stürze vom Gerüst oder Verletzungen mit dem Häcksler entstehen oft unter Stress. Die Zeit für das richtige Absichern oder das Anziehen der Schutzkleidung muss aber da sein“, betont Jörg Reppin. Der Gewerkschafter kritisiert die Haltung mancher Arbeit- geber, im Arbeitsschutz lediglich einen Kostenfaktor zu sehen: „Unternehmen sind dazu verpflichtet, für die Sicherheit ihrer Mitarbeiter zu sorgen. Wer daran spart, handelt unverantwortlich.“

Der Workers‘ Memorial Day fand erstmals 1984 in Kanada statt: Die Gewerkschaft für Angestellte im öffentlichen Dienst rief damals dazu auf, der im Arbeitsleben verstor- benen Mitarbeiter zu gedenken. Seit 1989 wird der Gedenktag weltweit begangen. In der Berliner Gedächtniskirche findet dann am 28. April ein zentraler Gedenkgottesdienst mit Vertretern von Christentum, Islam und Judentum statt.
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17. April 2018

Von links: Herr Karsten Peters, Minister Dr. Till Backhaus, Herr Ulf Tielking, Herr Manfred Baum
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Der Text und die Fotos sind von:

Dirk Johne
Stellvertretender Regionalleiter
IG BAU Region Nord
04025160727
015112566284
dirk.johne@igbau.de
Jungestraße 1
20535 Hamburg
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13. April 2018

Gerade nach dem Winter kommen sie groß raus: Asphalt-Krater. Die IG BAU appelliert an Autofahrer, Schlaglöcher zu melden.
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Bau-Gewerkschaft fordert „Infrastruktur-Update“
So können Autofahrer Straßenschäden melden

Vom wegbröckelnden Seitenstreifen bis zum Asphalt-Krater: Straßenschäden sind ärgerlich. Und sie können auch gefährlich sein. Trotzdem gehören sie für Auto-, Motorrad- und Fahrradfahrer im Gebiet unseres Bezirksverbandes zum Alltag. Gerade dann, wenn der Frost sich verzieht, brechen die Asphaltdecken auf. Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) hat deshalb jetzt dazu aufgerufen, über Mängel zu informieren – per „Schlaglochmelder“. Beim Auto-Club Europa (ACE) können Autofahrer einen Online- Hinweis geben, wenn sie Löcher in Fahrbahnen entdecken, die sie stören. Und zwar unter: www.ace.de/schlaglochmelder .

„Schlaglöcher werden von Winter zu Winter größer und tiefer, wenn man nichts tut. Es lohnt sich also, möglichst früh Geld in die Hand zu nehmen und die Straßen in Ordnung zu bringen“, sagt Jörg Reppin. Der Bezirksvorsitzende der IG BAU Mecklenburg appelliert zugleich an die öffentliche Hand, insgesamt mehr für die Sanierung der Verkehrsinfrastruktur zu tun. „Allein im letzten Jahr lag der Haushaltsüberschuss von Bund, Ländern, Kommunen und Sozialversicherungen bei 36,6 Milliarden – so hoch wie noch nie seit der Gründung der Bundesrepublik“, betont Jörg Reppin.

Führende Wirtschaftsforscher bescheinigten Deutschland jedoch ein Investitionsdefizit. Statt Straßen, Brücken und Schienen kaputtzusparen, brauchen wir eine echte Sanierungs- und Neubauoffensive vom Staat“. Davon müsse auch ganz Mecklenburg profitieren. Nicht zuletzt sichere ein „Infrastruktur- Update“ vorhandene Arbeitsplätze. Und neue könnten entstehen. Beim ACE-Schlaglochmelder werden angezeigte Schäden direkt an die zuständige Straßenbaubehörde weitergegeben. Unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin dazu: „Autofahrer können also aktiv dazu beitragen, dass in den Ämtern der Druck erhöht wird, für bessere Straßen zu sorgen.“
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02. April 2018

Text und Fotos sind wieder von Beate Schöne (rechts im Bild).
Vielen Dank!
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31. März 2018

Wenn der Zoll auf die Baustelle kommt, haben die Beamten oft etwas zu bemängeln. Nach Einschätzung der IG BAU Mecklenburg kommt ein Großteil der schwarzen Schafe jedoch „ungeschoren“ davon – weil engmaschige Kontrollen fehlten.
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Schwarzarbeit und Lohn-Prellerei
Stralsunder Zöllner kontrollierten im letzten Jahr 589 Baufirmen

Schwarzarbeit im Fokus: Baufirmen in Mecklenburg müssen häufiger mit einem Besuch vom Zoll rechnen. Darauf weist die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) mit Blick auf neue Zahlen des Bundesfinanzministeriums hin. Danach kontrollierten Beamte im Bereich des zuständigen Hauptzollamts Stralsund im vergangenen Jahr insgesamt 589 Bauunter- nehmen – das sind rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Hierbei leiteten die Zöllner
52 Ermittlungsverfahren wegen nicht gezahlter Mindestlöhne ein. Der Schaden wegen hinterzogener Steuern und Sozialabgaben belief sich auf rund 18,36 Millionen Euro.

Die IG BAU Mecklenburg nennt die Zahlen „alarmierend“. Der Anteil schwarzer Schafe in der Baubranche sei nach wie vor sehr hoch. „Selbst dabei ist noch von einer erheb- lichen Dunkelziffer auszugehen. Viele Dumping-Firmen gehen nicht ins Netz des Zolls, weil die Beamten mit den Kontrollen überhaupt nicht hinterherkommen“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin.

Angesichts des aktuellen Bau-Booms sei davon auszugehen, dass auch die illegale Beschäftigung stark zugenommen habe. „Zwar ist das Plus bei den Prüfungen zu begrüßen. Doch mit Blick auf das Ausmaß krimineller Machenschaften in der Branche müssen die Behörden überall noch viel stärker kontrollieren“, so Jörg Reppin. Hierfür benötige der Zoll jedoch deutlich mehr Personal – auch beim Hauptzollamt Stralsund. Für eine effektive Ermittlung brauchen wir eben Manpower. Die IG BAU fordert bundes- weit mindestens 10.000 Beamte bei der FKS. Zuletzt waren lediglich gut 6.400 FKS-Planstellen besetzt.

Die Zollbilanz geht aus einer Antwort des Bundesfinanzministeriums auf eine Anfrage der Bundestagsabgeordneten Beate Müller-Gemmeke (Grüne) hervor. Um mehr
Möglichkeiten im Kampf gegen Schwarzarbeit zu haben, schlägt die IG BAU die Schaffung von Schwerpunktstaatsanwaltschaften in allen Bundesländern vor. Auch die Gewerkschaften könnten an den Kontrollen beteiligt werden. Die Schweiz hat damit gute Erfahrungen gemacht. Nach dem „Genfer Modell“ machen dort Gewerkschaften und Arbeitgeber gemeinsame Kontrollen auf Baustellen.
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21. März 2018

Text und Fotos sind wieder von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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19.März 2018

Lohn-Plus auf den Dächern: Gesellen im Dachdeckerhandwerk müssen ab sofort mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen, so die IG BAU.
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IG BAU: Löhne auf den Dächern steigen um 2,3 Prozent
Neuer Mindestlohn für rund 1.170 Dachdecker

Der Job in der Höhe zahlt sich aus: Für die Dachdecker im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes gilt ein neuer Facharbeiter-Mindestlohn. „Dachdecker, die einen Gesellenbrief in der Tasche haben, müssen jetzt mindestens 12,90 Euro pro Stunde bekommen“, so Jörg Reppin von der IG BAU Mecklenburg. Das Plus für Vollzeit-Beschäftigte liegt damit bei rund 120 Euro im Monat. Alle Dachdeckerbetriebe müssen sich an die Lohnuntergrenze halten.

Die Gewerkschaft rät den Dachdeckern, ihre nächste Lohnabrechnung zu prüfen. „Besonders Fachleute müssen darauf achten, nicht mit einem Helfer Mindestlohn von 12,20 Euro abgespeist zu werden“, sagt unser Bezirksvorsitzende.

Gewerkschaftsmitgliedern, die in einem Innungsbetrieb arbeiten, steht sogar der Tariflohn zu. Der liegt derzeit bei 18,08 Euro pro Stunde, so die IG BAU.
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14. März 2018

Dorin Lucht, Gleichstellungsbeauftragte mit Manuela Schwesig im Gespräch

Text und Fotos sind von Beate Schöne.
Vielen Dank!
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14. März 2018

Reinigungskräfte verdienen ab sofort mindestens 9,55 Euro pro Stunde – ein Plus von
5,5 Prozent. Die Gewerkschaft IG BAU rät zum Lohn-Check.
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Mehr Geld für 8.150 Beschäftigte in Mecklenburg
Ost-West-Lohnmauer in der Gebäudereinigung fällt

Gleicher Lohn in Ost und West: Die 8.150 Reinigungskräfte im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes verdienen schon bald dasselbe wie ihre Kollegen im Westen. Ab sofort gilt in der Gebäudereinigung ein Mindestlohn von 9,55 Euro pro Stunde – ein Plus von 5,5 Prozent. 2020 schließt sich die Lohnlücke zwischen alten und neuen Bundesländern dann ganz. Das teilt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) Mecklenburg mit.

Die Gebäudereiniger-Gewerkschaft spricht von einem „Durchbruch“. Mehrfach hätten die Tarifverhandlungen wegen der Ost-West-Anpassung kurz vor dem Scheitern gestanden. „30 Jahre nach der Wende fällt nun endlich auch das letzte Stück der Lohnmauer“, sagt IG BAU-Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. „Wer Büros, Schulen und Krankenhäuser putzt, der macht überall die gleiche Arbeit. Das spiegelt sich künftig auch auf dem Lohnzettel wieder.“ Alle 225 Reinigungsfirmen in Mecklenburg müssten das Plus nun zahlen.

Eine Reinigungskraft, die Vollzeit arbeitet, hat durch die aktuelle Erhöhung am Monatsende 87 Euro mehr im Portemonnaie. Gewerkschafter Jörg Reppin rät den Beschäftigten der Branche, die nächste Abrechnung zu prüfen. Auch Minijobber hätten Anspruch darauf. Wer dennoch leer ausgehe, bekomme Rat beim IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 03 81 - 20 38 26 10).
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07. März 2018

Baubeschäftigte bekommen ab sofort einen höheren Mindestlohn. Die Untergrenze für Arbeiter steigt auf 11,75 Euro pro Stunde, so die IG BAU Mecklenburg.
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Bau-Mindestlohn steigt auf 11,75 Euro pro Stunde
Für 88 Bauunternehmen gilt neuer Lohn-Sockel

Höheres Lohn-Fundament auf dem Bau: Für die 9.990 Bauarbeiter im Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes gilt ab sofort ein höherer Mindestlohn. Maurer, Zimmerer und Co. müssen nun mindestens 11,75 Euro pro Stunde bekommen. Damit stehen am Monatsende 78 Euro mehr auf dem Lohnzettel – ein Lohn-Plus von vier Prozent, wie die Industriegewerkschaft BAU mitteilt.

Die IG BAU Mecklenburg spricht von einem „wichtigen Schritt“ für Tausende Beschäf- tigte in der Region. „Der Bau brummt. Die Geschäfte laufen so gut wie seit vielen Jahren nicht mehr. Jetzt bekommen die Bauarbeiter etwas von den steigenden Umsätzen ab“, sagt Bezirksvorsitzender Jörg Reppin. An den Mindestlohn müssen sich alle 1044 Bauunternehmen halten.

Die Gewerkschaft rät dennoch zum Lohn-Check. Facharbeiter sollten auf dem deutlich höheren Tariflohn bestehen. Der liegt zurzeit bei 18,14 Euro pro Stunde und ist fällig, wenn der Betrieb im Arbeitgeberverband und der Beschäftigte Gewerkschaftsmitglied ist. Antworten auf alle Fragen rund um den Lohn bietet die Info-Hotline der IG BAU unter 0391 / 40 85 232.
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04.03.2018

Gelungene Aktion:

Am 28. Februar 2018 von 07:00 bis 08:30 Uhr haben vier IG BAU Kollegen aus Mecklenburg-Vorpommern vor dem Bauverband MV in Schwerin bei 14 ° minus Flagge gezeigt.
Auf der um dieser Zeit stark befahrene B 104 wurde die Bevölkerung auf die laufende Tarifrunde im Baugewerbe aufmerksam gemacht.
Diese Aktion bekam bei den Auto- und Radfahren sowie bei den Fußgängern viel Zuspruch
Sollte es am 01.März 2018 bei den Tarifverhandlungen zu keiner Einigung kommen, sind wir zu weiteren Aktionen bereit.

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04.März 2018

Durchblick im Paragrafen-Dschungel: Die Rechtsberater der IG BAU Mecklenburg sind beim Streit mit dem Chef eine wichtige Anlaufstelle für Beschäftigte.
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Gewerkschaft legt Jahresbilanz vor
Bei Streit im Job: Rechtsexperten der IG BAU Mecklenburg 1.500 Mal im Einsatz

Vom geprellten Urlaubsgeld bis zur Verletzung des Kündigungsschutzes: Bei handfesten Streitigkeiten im Job waren die Rechtsexperten der IG Bauen-Agrar-Umwelt Mecklen- burg im vergangenen Jahr stark gefragt. Insgesamt 1.500 Fälle zählten die IG BAU-Rechtsberater in der Region, wie die Gewerkschaft mitteilt. Damit verharrt die Zahl der Konfliktfälle auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

„Besonders viel hatten die Juristen im Baugewerbe, im Malerhandwerk und in der Gebäudereinigung zu tun. Die Beschwerden reichen hier von unbezahlten Überstunden bis hin zu rechtswidrigen Entlassungen“, zieht Jörg Reppin Bilanz. Nach Angaben des IG BAU-Bezirksvorsitzenden sorgten Ansprüche bei Arbeitsausfällen im Winter, Anträge für EU-Rente und Hartz-IV-Bescheide für zahlreiche Beratungsstunden.

Die IG BAU Mecklenburg rät den heimischen Beschäftigten, sich bei Problemen nicht vom Arbeitgeber einschüchtern zu lassen. „Ob im Dachdeckerhandwerk, im Gartenbau oder in der Gebäudereinigung – wer um sein Recht gebracht wird, der sollte sich professionelle Hilfe holen“, sagt der Gewerkschafter. Eine Beratung helfe oft auch bei den scheinbar kleinen Dingen des Arbeitslebens: „So konnte ein Maurer, der täglich zur Baustelle radelt, durchsetzen, dass er für den Arbeitsweg ein Kilometer-Geld bekommt – genauso wie die Autofahrer“, berichtet Jörg Reppin. Dies entschied das Landesarbeits- gericht München (Az. 11 Sa 58/17).

Anspruch auf den Rechtsschutz haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Termine für die Rechtsberatung können im IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 03 81 – 20 38 26 10) vereinbart werden.
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08. Februar 2018
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11. Januar 2018

„Mehr Kies“ – das verlangt die Bauarbeiter-Gewerkschaft in der anstehenden Tarifrunde. Die Löhne für die Beschäftigten auf heimischen Baustellen sollen um sechs Prozent steigen, so die IG BAU Mecklenburg.
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Bau-Boom – Gewerkschaft fordert 6 Prozent mehr Lohn
In Mecklenenburg „Mehr Kies“ für 8.840 Bauarbeiter gefordert

Lohn-Plus für Maurer, Zimmerer, Straßenbauer und Co. gefordert: Die rund 8.840 Bau- arbeiter im Einzugsgebiet unseres Bezirksverbandes sollen mehr Geld verdienen. In der anstehenden Tarifrunde verlangt die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) eine Lohner- höhung von sechs Prozent über zwölf Monate. Ein Facharbeiter hätte damit am Monats- ende knapp 190 Euro mehr auf dem Lohnzettel, so die IG BAU Mecklenburg.

„In der Bauwirtschaft läuft es so gut wie seit Jahren nicht mehr. Die Auftragsbücher der Unternehmen sind prall gefüllt – oft kommen sie mit dem Bauen kaum hinterher“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts verzeichnete die Branche in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres ein
Umsatz-Plus von 5,7 Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Bereits für 2016 hatte die Behörde einen Rekordumsatz von 107 Milliarden Euro gemeldet.

Weiter dazu Jörg Reppin: „Es ist höchste Zeit, dass die Bauarbeiter, die den Bau-Boom erst möglich machen und ihren Betrieben mit steigenden Umsätzen Rekordgewinne bescheren, davon auch etwas im eigenen Portemonnaie merken.“ So fordert die IG BAU neben dem Lohn-Plus auch ein volles 13. Monatseinkommen. Außerdem sollen Firmen die Ausbildungskosten komplett übernehmen und die Fahrt zur Baustelle als Arbeitszeit vergüten. Nur wenn die Bauwirtschaft bei den Arbeitsbedingungen attraktiver wird, können wir den Trend zum Fachkräftemangel stoppen und umkehren.
Die Tarifverhandlungen beginnen am 7. Februar in Wiesbaden.
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20. Dezember 2017

Das diesjährige traditionelle vorweihnachtliche Preisskatturnier des Bezirks- verbandes Mecklenburg fand am 16. Dezember 2017 in der Gartengaststätte
"Am Moor" in Warnemünde statt.
Wie immer hatte es den 21 Teilnehmern sehr viel Spaß und Freude bereitet.
Sieger wurde Erhard Hirsack, der zweite Platz ging an Reinhard Schibilski und Platz 3 erreichte Erwin Prokein. Sie erhielten Geldpreise.
Die weiteren Preise waren Sachpreise (Präsente, Enten und Weihnachtsgetränke).
Es war, wie jedes Jahr, eine gelungene Veranstaltung, die mit einem gemeinsamen Essen beendet wurde.
Alle wollen im nächsten Jahr wieder mitmachen.

Es herrschte größte Aufmerksamkeit im Saal und am Ende standen die Sieger fest:
Erhard Hirsack, Reinhard Schibilski und Erwin Prokein (von links nach rechts)

Informationen und Fotos von Jürgen Riemer. Vielen Dank!
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15. Dezember 2017

Arbeit des Seniorenarbeitskreises im Jahr 2017

Ein Jahr ist vergangen und der Seniorenarbeitskreis des Bezirksverbandes Mecklenburg kann auf ein erfolgreiches Jahr ehrenamtlicher Arbeit für unsere Senioren zurückblicken.
Am 13. Dezember 2017 fand die letzte Seniorenvorstandssitzung in diesem Jahr statt.
Der Seniorenvorsitzende Jürgen Riemer konnte mit den Kolleginnen und Kollegen des Seniorenarbeitskreises auf ein engagiertes und vielfältiges Jahr mit vielen Höhepunkten zurückblicken.
So fanden fünf Vorstandssitzungen statt, um unseren Bezirksvorstand Mecklenburg der IG BAU in seiner gewerkschaftspolitischen Arbeit zu unterstützen.
Die Seniorenkonferenz mit 30 Kolleginnen und Kollegen hatte zum Thema :
„Kriminaltechnische Prävention für ältere Menschen“
so z.B.
-- Wie verhalte ich mich bei anonymen Anrufen?
-- Sicherung der Wohnung bzw. des Hauses vor Diebstahl
-- Schutz vor Enkeltrickbetrügern

Für das Jahr 2018 wird der Seniorenarbeitskreis vier Vorstandssitzungen und eine Seniorenkonferenz durchführen.
Themen werden dann sein:
-- Vorbereitung 1. Mai 2018
-- Durchführung Seniorenkonferenz
-- Vorbereitung und Durchführung der Jubilarehrungen
-- Organisation des Weihnachtspreisskates
-- Angebot an die Sekretäre,Hilfe und Unterstützung bei der Mitgliederwerbung im
Betrieb zu geben.

Für die Seniorenkonferenz am 19. September 2018 ist das Thema : "Vorsorgevollmacht, Patientenverfügung und Testament erstellen" geplant.

Zur Bewältigung der vielfältigen Aktivitäten hat sich der Seniorenarbeitskreis verstärkt und dazu unsern ehemaligen langjährigen Bezirksvorsitzenden Manfred Scharon ab dem 1. Dezember 2017 in den Vorstand kooptiert.

Zum Abschluss der Vorstandssitzung bedankte sich Jürgen Riemer bei seinen Vor- standsmitgliedern für ihre ehrenamtliche Arbeit und beendete die Beratung mit einem gemeinsamen Weihnachtsessen.
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14. Dezember 2017

Wer als Reinigungskraft arbeitet und nicht in der Gewerkschaft ist, dem drohen ab Januar deutliche Lohneinbußen. Davor hat die IG BAU Mecklenburg gewarnt.
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IG BAU: Nur Gewerkschaftsmitglieder bekommen Lohn-Plus
7.910 Reinigungskräften droht Rückfall auf gesetzlichen Mindestlohn

Lohn-Lücke in der Gebäudereinigung: Einem Großteil der rund 7.910 Reinigungskräfte im Gebiet unseres Bezirksverbandes droht ab Januar der Rückfall auf den gesetzlichen Mindestlohn. Statt 9,55 Euro würden bei ihnen dann lediglich 8,84 Euro pro Stunde auf dem Lohnzettel stehen. Einer Vollzeitkraft gehen damit rund 120 Euro im Monat verlo- ren. Bei Glas- und Fassadenreinigern liegt die Lohn-Lücke sogar bei knapp 570 Euro, warnt die IG BAU Mecklenburg.

Der Grund: Das Bundesarbeitsministerium hat die neuen Tariflöhne für die Branche noch nicht für allgemeinverbindlich erklärt. Der alte Tarifvertrag läuft jedoch Ende Dezember aus. „Damit gilt das Januar-Lohn-Plus, das die IG BAU mit den Arbeitgebern ausgehandelt hat, nicht automatisch in allen Betrieben. Nur Gewerkschaftsmitglieder können darauf einen Anspruch erheben“, erklärt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Um das Lohn-Plus im Januar zu bekommen, sollten Reinigungskräfte noch im Dezem- ber in die IG BAU eintreten. Ausführliche Infos und Unterstützung für Beschäftigte gibt es im IG BAU-Büro in Rostock (Telefon: 0381 – 2038260).
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29. November 2017

Für die Arbeit auf dem Dach gibt es zum Jahresende mehr Geld: Mit der nächsten
Lohnabrechnung bekommen Handwerker ein höheres Weihnachtsgeld.
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1.110 Beschäftigte in Mecklenburg profitieren
Dachdecker bekommen mehr Weihnachtsgeld und Renten-Plus

Weihnachtsgeschenke, Silvester-Party, Rechnungen zum Jahresende – der Dezember kann ziemlich teuer werden. Da ist es gut, wenn auch mehr in der Lohntüte ist – wie bei den 1.110 Dachdeckern im Bereich unseres Bezirksverbandes. Für sie gibt es einen kräftigen Zuschlag beim Weihnachtsgeld. Ein Geselle, der in Vollzeit arbeitet, bekommt je nach Stundenlohn und Arbeitszeit etwa 460 Euro oben drauf. Mit dem November-Lohn muss das 13. Einkommen auf dem Konto sein. Für Azubis kommen 320 Euro dazu. Darauf weist die IG BAU Mecklenburg hin.

„Die Arbeit auf den Dächern ist körperlich extrem anstrengend. Dafür ist das Plus beim Weihnachtsgeld eine wichtige Anerkennung“, sagt unser Bezirksvorsitzende Jörg Reppin. Außerdem wird die betriebliche Rente der Handwerker aufgebessert. So kommen zusätzlich knapp 700 Euro pro Jahr auf das Altersvorsorgekonto bei den Sozialkassen des Dachdeckerhandwerks (Soka-Dach).

Anspruch auf das Renten-Plus und das höhere Weihnachtsgeld hat nach Angaben der IG BAU jeder gewerbliche Beschäftigte der Branche. Alle 164 Dachdecker-Betriebe in
Mecklenburg müssen sich daran halten. Weitere Informationen gibt es bei der Soka-Dach: https://www.soka-dach.de/leistungen/13-monatsgehalt/
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28. November 2017

Flagge zeigen gegen Gewalt

Anlässlich des weltweiten Aktionstages ,,Nein zur Gewalt gegen Frauen und Mädchen'' wehen seit Sonnabend am Bertha-Klingberg-Platz in Schwerin die Flaggen gegen Gewalt.

Schwerins Oberbürgermeister Rico Badenschier und seine Gleichstellungsbeauftragte Dorin Lucht hissten die Fahnen der Frauenrechtsinitiative ,,Terre des Femmes“, die dann bis zum 4. Dezember hier hängen bleiben werden.
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Siehe auch auf die Internetseite dieser Organisation:
https://www.frauenrechte.de/online/index.php
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Text und Fotos von Beate Schöne. Vielen Dank!
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22. November 2017

Hämmern, bohren, fräsen – Bauberufe bergen viele Gefahren. Besonders dann, wenn unter Stress gearbeitet wird. Unternehmen dürften den Arbeitsschutz nicht auf die leichte Schulter nehmen, fordert die Bau-Gewerkschaft.
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Mecklenburg baute 2.585 Wohnungen im letzten Jahr
„Turbo-Bauen“: Gewerkschaft warnt vor steigendem Unfallrisiko

Bauarbeiter aus dem Einzugsbereich unseres Bezirksverbandes haben alle Hände voll zu tun: Die Branche brummt. Allein im vergangenen Jahr wurden 2.585 neue Wohnungen gebaut, wie die IG Bauen- Agrar-Umwelt mitteilt. Die IG BAU beruft sich hierbei auf Zahlen des Statistischen Bundesamts. Nach Beobachtung der Gewerkschaft steigt mit der Zahl der Aufträge aber häufig auch die Unfallgefahr. „Gerade jetzt zum Winteranfang müssen viele Projekte fertig werden. Dieses ,Turbo-Bauen‘ führt zu enormem Stress für die Beschäftigten“, berichtet Gewerkschafter Jörg Reppin. Allzu oft drohe der Arbeitsschutz dem Termindruck zum Opfer zu fallen.

Die IG BAU Mecklenburg fordert die heimischen Bauunternehmen auf, die Arbeits- sicherheit nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wer in einer Höhe von fünf Metern oder mehr auf einer Leiter arbeitet, der riskiert eine Menge. Besser ist da ein Gerüst – auch wenn es den Chef mehr kostet“, macht Jörg Reppin deutlich. Die Unfallzahlen in der Branche seien nach wie vor zu hoch, sagt der IG BAU-Bezirksvorsitzende: Rund 2.400 meldepflichtige Arbeitsunfälle auf Mecklenburg-Vorpommerns Baustellen registrierte die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung im letzten Jahr.

Ein weiteres Problem: Auf vielen Baustellen fehlt es nach IG BAU-Angaben an Fach- kräften, die sich um den Arbeitsschutz kümmern – obwohl dies die Baustellenverord- nung vorschreibt. Gerade bei Subunternehmern, die Bauarbeiter aus dem Ausland beschäftigen, suche man in der Regel vergebens nach qualifiziertem Personal.

Dass ein besserer Arbeitsschutz die Baukosten in die Höhe treibt, hält Jörg Reppin für ein „fadenscheiniges Argument“. Die deutsche Bauwirtschaft verzeichne seit Jahren steigende Umsätze – allein im ersten Halbjahr 2017 lag das Plus laut Bundes-Statistik bei über sechs Prozent. „Wer volle Auftragsbücher hat, bei dem muss die Gesundheit seiner Beschäftigten ganz oben auf der Liste stehen. Denn viele Unfälle lassen sich etwa durch Schutzbrille und Helm vermeiden. Aber auch durch die Fortbildung für Mitarbeiter. Arbeitsschutz kann man lernen. Ein sicherer Arbeitsplatz hat viel mit dem richtigen Know- how zu tun“, so unser Bezirksvorsitzende Jörg Repin weiter.
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20. November 2017

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20. November 2017

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14. November 2017

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Fotos von Beate Schöne
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Bezirksseniorenvorstand

Vorsitzender - Jürgen Riemer,
stellvertretender Vorsitzender - Heinz-Peter Mohn,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Klaus Düsing, Dorothea Loose, Manfred Mertens, Margot Wangemann, Rainer Zilch

von links nach rechts
Margot Wangemann, Rainer Zilch, Jürgen Riemer, Klaus Düsing, Heinz-Peter Mohn, Manfred Mertens, Dorothea Loose

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Der Vorstand des Frauenarbeitskreises:
Vorsitzende - Beate Schöne,
stellvertretende Vorsitzende - Karin Schwebke,
weitere Mitglieder sind (in alphabetischer Reihenfolge)
Ute Barten, Jutta Kügler, Ingrid Teich, Annelie Wittig.

Jutta Kügler, Beate Schöne, Ingrid Teich, Karin Schwebke, Ute Barten und Annelie Wittig
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Unser Bezirksvorstand:

Der neue achtköpfige Bezirksvorstand besteht aus folgenden Mitgliedern (von links nach rechts):
Heinz-Peter Mohn, Jörg Reppin (Vorsitzender), Martin Doliwa, Heinz Kirchschlager (Stellvertreter), Ingrid Vorbeck, Eckhard Nahendorf, Klaus-Peter Tiedemann, Thomas Behnke
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Kalender


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